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Der Wächter der Seele des Haalefeuers Traditional Cache

This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo Dumbo 2004,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig

Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 9/8/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Was damals geschah:

Niemals (Naja – fast niemals…) hat je ein Menschenauge den Wächter der Seele des Haalefeuers gesehen, doch jedes Kind in Espenschied weiß, dass es ihn wirklich gibt.

Es ranken viele Mythen und Erzählungen um das kleine bucklige Männlein, die immer vom Dorfältesten an seinem Nachfolger weitergereicht werden. Der Geschichte nach soll es sich um ein steinaltes Männlein handeln, der nach dem abbrennen des Haales - ab den frühen Morgenstunden des Aschermittwochs die Seele des Haalefeuers bewacht, und sie gut behütet, so dass sie auch im kommenden Jahr wieder lodernd und züngelnd den großen Scheiterhaufen entfachen kann. Hierzu nimmt er die Seele mit in eine Höhle in den nahegelegenen Sauerbornswald. Hier wird sie aufbewahrt in einem Kreis aus Feuerwacken, in dem sie sich besonders wohl fühlt. Das Haalefeuer ist eine uralte Tradition, bei der sich die ältere Dorfjugend und (eigentlich) unverheirateten Männer ab November jeden Samstag versammeln, um auf dem Espenschieder Küppel ein riesiges Feuer zu errichten. Dieses Feuer wird dann am Fastnachts-Dienstag abgebrannt, und ist weit über die Landesgrenzen sichtbar. Wer mehr über die alte Haal-Tradition wissen möchte: http://www.hembergers-online.de/espenschied/haal.html

Ganz ganz früher – als es in Espenschied noch kein elektrisches Licht gab, huschte das Männlein bei Anbruch der Dunkelheit durchs Dorf, und entzündete alle Straßen- und Stalllaternen, so dass die Einheimischen sich darum nicht kümmern mussten.

Auch in der Weihnachtszeit machte es sich viele Freund damit, dass es die Kerzen der Adventskränze und der Weihnachtsbäume anzündete, während die Erwachsenen sich um die Weihnachtsvorbereitungen kümmerten, und die Kinder auf´s Christkind warteten… Überall dort, wo offenes Feuer gebraucht wurde, war das bucklige Männlein zur Stelle.

Mit Beginn des elektrischen Zeitalters hatte das Männlein zusehends weniger Aufgaben. Zur Zeit beschränkt sich sein Aufgabengebiet auf das bewachen der Seele des Haalefeuers, und auf das hüten des Grippenlichtes der Espenschieder Grippe. Diese Grippe mit lebensgroßen geschnitzten Figuren eines jetzt einheimischen Künstlers steht ab dem 1. Advent in der Dorfmitte, und wird von einem „ewigen Licht“ erstrahlt. Immer an den Adventssonntagen tragen verschiedene Espenschieder Bürger oder auch Vereine Gedichte, Lieder, Flötenspiel und vieles mehr vor, und erfreuen damit die Herzen von Groß und Klein aus Nah und Fern. Im Vergangenen Jahr am 4. Advent soll ein Besucher aus Welterod das Männlein mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen im gegenüberliegenden Kastanienbaum sitzen sehen haben. Doch als er es seinem Nachbarn zeigen wollte, war es auch schon wieder weg…..

.Für Wanderer: Der Cache liegt unmittelbar am „Fuchs- und am Forellenwanderweg“ Der geneigte Wispersteigwanderer kommt auch an der Dose vorbei – allerdings mit knapp 400m Luftlinie Entfernung.

Bei dem Cache handelt es sich um einen Tradi, der auch diesmal nicht ohne Werkzeug zu öffnen ist. Am besten ist eine kleine Ratsche mit „10er Nuß“. Ohne Werkzeug bekommt Ihr die Dose nicht auf! Beim verschließen der Dose bitte Vorsicht walten lassen, damit nicht eins der Gewinde abreißt ;o) Merkt Euch die Reihenfolge und Anordnung der Befestigung. Da die Dose "handmade" ist, und nicht mit Präzisionswerkzeug gestaltet wurde, ist es hilfreich, sie wieder so zusammen zu setzen, wie es war. Der Cache ist fast ein „Drive Inn“. Man kann mit dem Auto bis kurz davor fahren, und auf der Seite des geteerten Wirtschaftsweges parken. (Achtung – hier und da kommen auch schon mal überdimensionale Traktoren mit großem Arbeitsgerät vorbei!) 

Additional Hints (No hints available.)