Auch sind im Umkreis von Göhren und Rothenstein die Felder von Dolinen und Erdlöchern übersäht die auf den Erzabbau zurückzuführen sind.
Dreh- und Angelpunkt war das Bergbaugebiet Grubschwart im Raitenbucher Forst. Bohnerze und Kitterze waren dort das Ziel der Knappen und Steiger. Hier kann Eisenschlacke und Schmuck auch bereits in den in der Nähe liegenden Grabhügeln nachgewiesen werden. Die Römer haben sicher um diese Schätze auch gewusst und ein Knick im Limes bei Kaldorf wird mit der Einvernehmung dieses Bergbaugebietes begründet. Sicher haben die Römer ihre Waffen und Geräte aus Eisen vor Ort hergestellt, bzw. von der besetzten Bevölkerung herstellen lassen. Der Bergbau Grubschwarth war dann ab 1411 das Kernliefergebiet für Eisenerze an das Hüttenwerk Obereichstätt. Das oberirdische Bergwerk Grubschwart wurde 1783 um einen Stollenbau erweitert. Am Ende des Bergbaus um 1861 umfasste die Stollenlänge über 1000 m. Auf dem Areal befanden sich ein Steigerhaus mit Brunnen und Stall, ein Gewürzgarten und eine Erzwäsche mit zwei Zisternen. Ein Infopfad der Bayrischen Staatsforsten Kipfenberg unter der Mitarbeit von André Widmann und Arthur Rosenbauer soll in Zukunft auf dieses Stück Heimat aufmerksam machen.
Inventar : Loggbuch+Stift , Uhr , Spielfigur , Lampe , Stempel Set.