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Erdgeschichte zum Anfassen EarthCache

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LeCroupier: #AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP) in NRW#

Hallo Leigh_107, Cache Owner und Geocacher - auch wir Geocacher tragen Verantwortung für unsere Umwelt, die wir als Spielfeld für unser gemeinsames Hobby nutzen.

Aus aktuellem Anlass müssen wir Reviewer leider für einen kleinen Bereich von NRW tätig werden und die sich darin befindenden Geocaches als Vorsichtsmaßnahme deaktivieren.

In den Landkreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein sowie im Hochsauerlandkreis gelten behördliche Regelungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest.

Die zuständigen Behörden haben zur Seuchenbekämpfung sogenannte Schutz- bzw. Sperrzonen eingerichtet. Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt in der "Sperrzone II":

"Bitte bleiben Sie in Wald und Flur auf den Wegen, damit Wildschweine nicht aufgescheucht werden und ihren Bewegungsradius unnötig vergrößern. Sind Sie mit Hunden unterwegs, so leinen sie diese unbedingt an! Ein Kontakt mit einem (verendeten) Wildschwein oder Kadaverteilen ist unbedingt zu vermeiden."

Das Wegegebot gilt für ALLE Aktivitäten im Wald - also auch für GEOCACHING:

  • Mountainbiking
  • Reiten
  • Geocaching
  • Pilze sammeln
  • Trailrunning
  • Hundetraining
  • Wanderungen
  • Fotografie
  • Tierbeobachtungen
    usw.

ZU DEINEM CACHE:

Dieser Cache muss leider deaktiviert werden, da er sich sehr nahe an bzw. direkt in der sogenannten "Sperrzone II" befindet.

Da es sich um eine recht hohe Zahl an Geocaches im betroffenen Gebiet handelt, benötigen wir deine Unterstützung als Cache Owner: bitte informiere dich über die aktuelle Lage sowie die behördlichen Regelungen im Bereich deines Caches und halte dich bitte auch in Zukunft (in den kommenden Wochen und Monaten) aktuell informiert.

Befindet sich dein Cache (bzw. Stationen deines Caches) im Wald abseits der Wege?

Wenn "ja - abseits der Wege": das Listing muss erst einmal deaktiviert bleiben, bis die behördlichen Regelungen die Aktivierung wieder zulassen.

Falls "nein - nicht abseits der Wege oder sogar im urbanen Raum": du kannst das Listing wieder selbst aktivieren - bitte mit einem Hinweis, dass das Suchen des Caches nicht gegen aktuell gültige Regelungen der ASP verstößt.

Der Cache darf erst wieder aktiviert werden, wenn das Suchen und Finden des Cache (inkl. evtl. Stationen) nicht gegen die aktuelle gültigen Regelungen verstößt.

Sollte der Cache aufgrund der Regelungen über eine längere Zeit deaktiviert bleiben müssen, dann schreibe bitte in regelmäßigen Abständen einen Logeintrag vom Log-Typ "Notitz schreiben" (Write note) zu diesem Cache (keine Email), so dass wir erkennen, dass du dich weiterhin um deinen Cache kümmerst .

WEITERE INFORMATIONEN:

In der Pressemitteilung des Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz können weitere Details nachgelesen werden:

https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-kadaverfund-im-kreis-siegen-wittgenstein

Informationen und weitere Quellen:

https://www.siegen-wittgenstein.de/index.php?La=1&object=tx,3415.13999.1&kuo=2&sub=0

https://www.siegen-wittgenstein.de/output/download.php?fid=3415.5993.1.PDF

Interaktive Karte der Sperrzonen und Landkreise:

https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/DE2728E1D2B95E97684624A90E3A62367F31AF93CB72C705CD32C5F57D9FEBB3

Danke für die Mithilfe und das Verständnis!

Viele Grüße,

LeCroupier
Community Volunteer Reviewer for geocaching.com

Regionale Geocaching-Richtlinien für NRW

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Hidden : 10/11/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Bitte die Antworten NICHT über das Message Center schicken!


Erdgeschichte zum Anfassen

Dolomit
Vor rund 370 Mio. Jahren hätte man von dieser Stelle aus ein märchenhaftes Korallenatoll gesehen.
Was sich heute als von Bergketten umgebene, durch Äcker und Wiesen geprägte Senke präsentiert, war während des Devon-Zeitalters Teil eines rund 100 qkm großen Korallenriffs. Auf einem von den Sandschüttungen ausgesparten, höher gelegenen Teil des Meeresbodens siedelten sich riffbildende Organismen an. Diese bauten allmählich ein Riff auf, das die Form eines Atolls, also eines Rings kleiner Inseln mit darin liegender Flachwasser-Lagune hatte. Über viele Millionen Jahre hinweg entstanden Kalkablagerungen von bis zu 950 m Mächtigkeit.
Heute ist dieser Bereich als "Attendorn-Elsper Doppelmulde" bekannt.

Die Attendorn-Elsper Doppelmulde stellt im Kern ein Kalkriff dar. Es ist aus einem Atoll entstanden, welches durch die tektonische Verschiebung zusammen- und somit hochgedrückt wurde.
Später wurde durch Erosion und Geschiebe sowie sonstige Einflüsse der hochgefaltete Boden wieder abgetragen. Die Entwässerung der entstandenen Landschaftsfläche - durch die Lenne - grub sich in das Gebirge ein. Zunächst mäandrierte die "Lenne" sehr stark, und es bildeten sich die heutigen Hochebenen entlang des Flusses. Erst als sich die Lenne stärker in das Gebirge einschliff und sich das heutige Flussbett bildete, wurde das Kalkriff der Attendorn-Elsper Mulde durchbrochen.

Was einst unter der Meeresoberfläche entstand, wurde während der variskischen Gebirgsbildung (vor rund 300 Mio. Jahren) zu dem Gebirge aufgefaltet, das - auch nach Jahrmillionen der Verwitterung - immer noch die Landschaft des Sauerlandes prägt.
In den Gesteinen des ehemaligen Riffs fand eine besondere Form der Verwitterung statt. Vor allem im feucht-tropischen Klima des älteren Tertiärs, also vor ca. 60 Mio. - 65 Mio. Jahren, unterlag der Kalkstein einer intensiven chemischen Verwitterung. Entlang von kleinen Rissen, Klüften und Spalten einsickerndes Wasser löste den Kalk allmählich auf und erweiterte das schmale, durch die Gesteinsstruktur vorgegebene Trennflächengefüge. Mehr und mehr kam auch die Erosionswirkung des durch das Gestein fließenden Wassers zum Tragen, und aus schmalen Klüften und Spalten entstanden ausgedehnte Hohlräume. In vielen dieser Höhlen ließ die Verdunstung des mit Kalk gesättigten Wassers an Decken und Wänden mannigfaltige Sinter- und Tropfsteinbildungen entstehen.

Keratophyr
Eine heiße Sache war dieser Stein vor rund 380 Mio. Jahren. Damals, zu Beginn des Devonzeitalters lag das Südsauerland in einem flachen Meeresbereich, in dem ein intensiver Vulkanismus stattfand.
Über Fugen und Spalten des blockartig zerlegten Meeresgrundes stieg glutflüssiges Magma aus dem oberen Erdmantel empor und breitete sich auf dem Meeresboden aus. Als Folge von Schlotverstopfungen kam es von Zeit zu Zeit zu gewaltigen Explosionen, bei denen trotz des auflastenden Wassers Ascheregen in die Atmosphäre geschleudert wurden. Die Geologen haben sogar Hinweise darauf, dass die Aufschüttung von Lavamassen einige der Vulkane über den Meeresspiegel hinauswachsen ließ.

Die Gesteinsschichten, die aus dem Magma dieser Vulkane entstanden, werden als Vulkanite bezeichnet. Meist liegen sie als sogenannter Quarzkeratophyr vor, eine Gesteinsart, deren Grundsubstanz aus einem dichten Gemenge der Mineralien Quarz, Feldspat und Serizit besteht. Darin eingelagert finden sich andere Mineralien, wie etwa Albit oder Chalcedon (Halbedelstein).

Im Gebiet um Kirchhundem erreichen die Vulkanit-Schichten Mächtigkeiten von rund 300 m. Auch die Kuppe der Hohen Bracht ist von einem Band des sogenannten Bilstein-Vulkanits umgeben, das den Wanderweg nur wenige Meter vom Standort des Steines entfernt quert.

(Quellen: wikipedia und Infotafel)

Zum Earthcache:

An den Koordinaten steht ein Gesteinsblock und ca. 30 Meter den Weg entlang ist ein Zweiter zu finden.
Gehe zu beiden Steinen und beantworte folgende Fragen:

  1. Was ist Dolomit? Was wird mit dem zu Gesteinsmehl zermahlenem Dolomit gemacht und was wird dadurch bewirkt?
  2. Was ist für die Farbe des Keratophyrs verantwortlich? Wofür wurde er unter anderem verwendet?
  3. Beschreibe das Aussehen der Steine (Struktur, Oberfläche, Farbe)!

Hast du alle Antworten gesammelt, schicke diese bitte über Geocaching.com an mich. Aber bitte NICHT über das Message Center schicken! Direkt im Anschluss daran, darfst du den Cache als gefunden loggen. Sollten deine Antworten mich nicht erreicht haben, oder sollten sie fehlerhaft bzw. unvollständig sein, werde ich mich bei dir deswegen melden und dir Gelegenheit zum Nachbessern geben.

Über Fotos im Log von dir/euch bei einem der Steine oder dem Blick aufs Riffgebiet freue ich mich. Das ist aber freiwillig und keine Pflicht.

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