Die Sage vom Paulhelfersbrunnen
Vor langer Zeit war es, da kamen nach Seibersdorf Landarbeiter um den Bauern bei der Krauternte zu helfen.
Am 29. Juni kamen zwei Burschen, Hans und Paul, gemeinsam mit den Bauern fuhren sie hinaus aufs Feld. Dort ernteten sie das Kraut und warfen es auf den Wagen.
Um die Mittagszeit hielten die Beiden rast, die Sonne brannte vom Himmel, Hans war es besonders heiß, da fand er in der Nähe eine Wasserlacke, einen Sumpf, aus der wollte er trinken. Rund um den Sumpf waren viele Frösche und Gelsen. Hans hatte so großen Durst, er lief zum Sumpf, sein Freund warnte ihn noch,
NEIN Hans bleib steh‘n!
Doch zu spät, Hans versank im Sumpf, so schrie er
PAUL HILF MIR DOCH! PAUL HILF MIR!
Da lief Paul zum Sumpf und wie durch ein Wunder konnte Paul Hans aus dem Sumpf helfen ohne selbst darin zu versinken.
Glücklich kehrten die Beiden wieder ans Ufer zurück, und sahen plötzlich eine Quelle mitten im Sumpf aus der ein kleines Bächlein floss.
Seit dieser Zeit wird diese kleine Quelle PAULHELFERSBRUNNEN genannt.