Der Rundweg führt von der Eichkuppe kommend auf den Vacher Berg. Hier geht es weiter Richtung Steinberg, dann an der ehemaligen Zonengrenze entlang dem Diebespfad über den Schwarzen Stock um schließlich wieder zurück zum Parkplatz zu gelangen. Im Sommer ist der Weg auch mit dem Kinderwagen gut zu befahren und für einen kleinen Spaziergang genau das Richtige. Zum Rasten lädt der Schwarze Stock ein, wobei man auch in aller Ruhe den Bonus lösen kann. Die Weglänge beträgt ca. 4 km.
Geschichtliches:
Schon im Jahr 786 ist der Grenzweg als Hoha Strazza bezeugt. Er kam von der Werra und führte über den Höhenzug nördlich von Philipsthal bis nach Wünschensuhl. Ab dem Hochmittelalter verlagerte sich der Verkehr in die nun besser befahrbaren Tallagen. Die alte Route wurde zum verbotenen Weg - zum Diebespfad. Entlang der Hohen Straße gab es Verschiedene Wegmarken. Hier befanden sich seit dem Mittelalter zwei Heiligenstöcke. Auf der Mecator-Karte von 1592 im schwarzen Stock - auf der Schleensteinkarte von 1710 bei den schwarzen Stöcken genannt. Diese Relikte erinnern an eine grenznahe Wegekreuzung, die zwei kirchliche Territorien trennte: Das fuldische Gericht Heringen im Nordwesten vom hersfeldischen Gebiet des Klosters Kreuzberg im Südosten.
Happy Hunting!
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