Der Depeschenreiter 1648
Im Tal des Bruchbaches liegt wie seit Jahrhunderten fast unberührt das Schloss Eicks, Es lässt sich nicht erahnen, welche dramatischen Begebenheiten sich hier zugetragen haben –
Anfang des 14. Jh. saß auf dem Herrenhof, den er zur Burg ausbaute, Herr Johann von Eicks aus einem ungenannten Edelherrengeschlecht. Seine Tochter brachte die Burg in die Ehe mit Wilhelm von Saffenberg. Eine Enkelin heiratete Johann Brent von Vernich aus der Lauvenburg, einen notorischen Raubritter. 1452 erbten Graf Ruprecht von Virneburg-Saffenberg und Harper von Reuschenberg durch bisher nicht näher beschriebene Umstände die Burg.
Am Ende des 30 jährigen Krieges kam es dazu, dass ein Depeschenträger des Grafen Maximilian von und zu Trauttmansdorff auf dem Rückweg von Münster auf dem Wege nach Frankreich zu Marie Varé an der Burg am Bruchbach zu nächtigen gedachte. Mit wichtigen Papieren schlug er sein Nachtlager in den Stallungen der Burg auf.
Was er nicht ahnen konnte, war, dass sich Schärgen der mächtigen Habsburger An seine Fersen geheftet hatten um die Schlichtungsversuche der Konfessionen zu unterbinden. Es muss schreckliches geschehen sein, denn die Botschaft ging verloren. Es ist ausschließlich überliefert, dass Seine sterbliche Hülle am nächsten Morgen im Burggraben aufgefunden wurde.
Bei Resturationsarbeiten fand man nun vor kurzem in einer Mauerritze versteckt seine vermutlich letzte in der Nacht geschriebene Nachricht , die auf den Ort des Depeschenverstecks hinweist.
So ist es Eure Bürgerliche Pflicht, Herrn Reichshofrat Isaak Volmar und den kaiserliche Gesandten, Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar die Depesche für die weiteren Friedensverhandlungen zukommen zu lassen. Dazu muss sie ntürlich zuerst gefunden werden. Der Text gibt Auskunft über den Fundort.
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