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WS2-Schlebuscher Düne EarthCache

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Hidden : 9/29/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Ein Earth Cache, der eine der letzten verbliebenen Binnendünen der ehemaligen Rechtsrheinischen Heideterrasse beleuchtet. Parken müßt Ihr im nahegelegenen Gewerbegebiet „Am Hornpottweg“ (Wegpunkt 1) oder im Wohngebiet Schlebuscher Heide (Wegpunkt 2).

Auf  den  verschiedenen  Flussterrassen  des  Rheins  finden  sich  ausgedehnte  Löß-  und Flugsanddecken sowie Binnendünen. Die Binnendünen sind beim Rückzug der letzten Eiszeiten vor ca. 12.000 Jahren entstanden und haben seitdem  ihren  reliefprägenden  Charakter beibehalten. Die Binnendüne in Leverkusen-Schlebusch ist ein sichtbares Überbleibsel der Bergischen Heideterrassen. Dieses Gebiet war bereits seit der Jungsteinzeit (Neolithikum, ca. 11.000 – 2.000 vor Christus) besiedelt, was durch zahlreiche archäologische Funde belegt ist.

Die Bergische Heideterrasse ist ein 2-3 km breites und etwa 50 km langes, rechtsrheinische Landschaftsband zwischen der Ruhr im Norden und der Sieg im Süden.  Die sandigen und kiesigen Ablagerungen vom Rhein, aber auch Flugsande und tertiäre Tone prägen meist nährstoffarme und saure Böden.


Viele Bereiche der Heideterrasse sind heute durch Wohnbebauung und Gewerbegebiete verbraucht oder voneinander abgeschnitten worden. So ist die Heideterrasse heute, u.a. aufgrund der Entwicklung Leverkusens im 20 Jahrhundert in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufgeteilt.

Im Norden sind dies vor allem die Naturschutzgebiete Ohligser Heide, Hildener Heide und Further Moor. Südlich der Dhünn, auf der südlichen Bergischen Heideterrasse folgen der Dünnwald mit mehreren kleinen Naturschutzgebieten, die Dellbrücker Heide, das Gebiet Thielenbruch, die heute überwiegend als „Gierather Wald“ betitelte Schluchter Heide und die Iddelsfelder Hardt. Letztere wird durch die A 4 vom Schutzgebiet Königsforst abgetrennt. An dieses grenzt südlich die Wahner Heide an.

Dünensande können wichtige Informationen über die Landschaftsgeschichte und das Paläoklima liefern, so beispielsweise über das dominierende Windregime, welches  zur Zeit der Dünenbildung geherrscht hat. Bestimmt man das Ablagerungsalter der Sande, kann der Klimaverlauf in einen zeitlichen Zusammenhang gestellt und Ergebnisse aus verschiedenen Untersuchungsräumen miteinander verglichen werden. Es wird der Zeitpunkt datiert, an dem das Sediment zuletzt dem Sonnenlicht ausgesetzt war, also in der Regel der Zeitpunkt der letzten Verlagerung.

Forscher der Universität Köln (Julian Warren, Alexandra Hilgers & Ulrich Radtke) haben mehrere links- wie rechtsrheinische Dünen, u.a. auch die Schlebuscher Düne, mittels der sogenannten Lumineszenzdatierung untersucht.

Die Lumineszenzdatierung nutzt die Fähigkeit von Mineralen (hauptsächlich von Quarz und Feldspäten), Energie, die durch ionisierende Strahlung appliziert wird, zu speichern. Diese Strahlung wird verursacht durch den Zerfall natürlich vorkommender Radioisotope der Elemente Uran, Kalium und Thorium sowie durch die kosmische Strahlung. Das Ergebnis dieser Bestrahlung sind freie Elektronen, die in Fehlstellen des Kristallgitters gefangen werden können. Durch Stimulation dieser Elektronenfallen mit Hilfe geeigneter Energiequellen, wie etwa Licht oder Wärme, ist es möglich, die Elektronen zu befreien und die Anzahl der durch die Elektronen emittierten Photonen zu messen.

Auf diese Weise sind Licht und Hitze in der Lage, alle Fallen des Minerals zu leeren und damit die „Uhr“ gewissermaßen auf Null zu setzen. Nachdem die Minerale wieder von Sedimenten überlagert und damit nicht mehr länger dem Sonnenlicht ausgesetzt sind bzw. nachdem sie nicht mehr länger dem Einfluss der Wärmequelle unterworfen sind, beginnen sie, Energie aus dem sie umgebenden Sedimenten zu akkumulieren. Das aber bedeutet Folgendes: je länger die Minerale „begraben“ sind, desto mehr Strahlungsenergie können sie akkumulieren und desto mehr Photonen können daher bei der erneuten Stimulation freigesetzt und gemessen werden. Damit ist das Lumineszenzsignal proportional zur Strahlungsenergie, welche das Mineral gespeichert hat.

(Quellen: www.heideterrasse.net; www.wikipedia.de; http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geographie/ag/radtke/pdf/mitarbeiter/hilgers/Poster%20Warren%20et%20al%202002.pdf; http://www.geomorph.uni-bayreuth.de/de/research/lumineszenz/index.html)

 

Um diesen Cache zu loggen, beantworte bitte folgende Fragen. Sende Deine Antworten an mich über meinen Geocaching-Account. Unmittelbar danach kannst Du loggen. Eine Logerlaubnis brauchst Du  nicht abzuwarten. Wenn Du Deine eMail nicht unterdrückst beim Beantworten, so bekommst Du in jedem Fall eine Antwort von mir! Bei Nichtbeantwortung der Fragen wird das Log gelöscht.

1) Welche Form weist die Schlebuscher Düne auf? Nutze die Wegpunkte 3 und 4 und beschreibe die Dünenform.

2) Wie hoch schätzst Du die Düne?

3) Betrachte die Düne: aus welcher Himmelsrichtung hat bei Entstehung der Düne ursprünglich der Wind geweht? Wie erklärst Du Dir die Form der Düne?

4) Mache (freiwillig) ein Foto von Dir und der Düne.

PS: Dieser Cache ist der zweite von vier geplanten Caches in und um die Waldsiedlung herum. Wer alle vier WS1-4 Caches findet, kann noch einen Bonus heben. Dieser Earth Cache startet an einem Baum. Um was für einen Baum handelt es sich? Als Bonuszahl wandelt bitte den Baum (im Singular) in die Summe der numerischen Buchstabenwerte um und nehmt davon die Quersumme. Dies sei die Zahl B.

Additional Hints (Decrypt)

Avpug qre tnamr rvatrmähagr Orervpu vfg qvr Qüar. Qvr Qüar fryore vfg qvr Reurohat va qre Zvggr mhz Jvyyl-Oenaqg-Evat uva. Nz orfgra rexraag zna qvr Sbez iba qra Jrtchaxgra 3 haq 4 nhf.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)