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Der Koloss von Lützingen EarthCache

Hidden : 10/10/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Wegen technischer Probleme bitte nicht das Messagecenter zur Übermittlung der Lösungen benutzen. Ich werde darauf nicht mehr antworten. Bei den Fragen sind bessere Möglichkeiten angegeben.

Der Koloss von Lützingen

 

Schweißschlackenverarbeitung an Beispiel des Kolosses von Lützingen.

Bei dem Koloss handelt sich um ein einziges Stück, das aus den Schweißschlacken des Gipfelbereichs des Herchenberges abgelöst wurde.

Schweißschlacke ist ein älterer, terminologisch nicht korrekter Begriff für eine spezielle Form der pyroklastischen Ablagerung. Sie besteht aus ausgeschleuderten, im Gegensatz zur Wurfschlacke glutflüssigen Lavafetzen, die auf dem Kraterrand zusammenkleben, also „zusammengeschweißt“ werden, und so zu dessen Aufbau und Wachstum beitragen. Der Begriff "-schlacke" ist aber irreführend, da er nichts mit Restprodukten einer Verbrennung zu tun hat.
In der neueren Terminologie der Pyroklasten bzw. der Pyroklastischen Ablagerungen gehört die Schweißschlacke zu den Agglomeraten, da sie zu über 75 % aus vulkanischen Bomben besteht.

Die Schlackenkegel, die häufigsten Vulkane auf der Erde, bestehen aus einem Wall, einem Krater und den Außenflanken. (Siehe Abbildung oben, 2- Schlackenwall, 3-Hangrutschzone)


Eruption von Lavafetzen am Beispiel des Mauna Ulu Krater, Hawaii

Sie entstehen dann, wenn sehr heißes und dünnflüssiges basaltisches Magma aus Spalten oder rundlichen Schloten in Fetzen ausgeworfen wird . In der direkten Umgebung des Schlots werden die noch heißen Lavafetzen zu einem kompakten Gestein verschweißt, den Schweißschlacken. ln diesen festen, aber meist noch porösen verschweißten Gesteinen kann man einzelne, oft meterlange Lavafetzen voneinander unterscheiden. Derartige kompakte Gesteine werden oft als Lavaseen fehlinterpretiert. In größerer Entfernung vom Schlot baut sich ein Ringwall aus häufig länglichen bis rundlichen Schlackenfetzen auf, den eigentlichen Bomben, die eingebettet sind in Bombenbruchstücke oder kleinere blasige Partikel. Größere Bruchstücke von Bomben sind in eckige Lapilli eingebettet, die im äußeren Teil eines Kegels überwiegen.

Der Außenmantel besteht häufig aus kleinen Lapilli oder Bombenbruchstücken, die im Spätstadium der Eruption am steilen Vulkanhang abgerutscht sind und sich am Vulkanfuß angehäuft haben. Im Allgemeinen sind die Ablagerungen des eigentlichen Kegels nur schwach geschichtet und grobkörnig; feinkörniges Material (Asche) fehlt weitgehend. In der Steinindustrie der Eifel wird der Begriff Lava, für diese Ablagerungen verwendet.


Das Förderzentrum der Agglutinate des Rockeskyller Kopfes lag rechts im Bild.
In Schicht 3 sind die verschweißten Schlacken gut zu erkennen, die links stark verschweißt,
rechts jedoch schwächer verschweißt und als einzelne Fetzen zu erkennen sind

Der Kraterbereich der basaltischen Vulkanbauten wird durchzogen von Gängen, die in seltenen Fällen auch direkt mit Lavaströmen verbunden sein können, die häufig erst im Spätstadium eines Schlackenkegels ausbrechen und Teile des Schlackenkegels huckepack mit sich transportieren.

Beim „Koloss von Oberlützingen" handelt es sich um das letzte vorhandene Zeugnis eines jahrhundertealten Mühlsteinbruches, der mittlerweile dem Lava-Abbau zum Opfer gefallen ist. Dieser Koloss wurde Mitte März 2001 in Burgbrohl-Oberlützingen aufgestellt und kann hier auf dem Dorfplatz besichtigt werden.

Im Bereich 1 sind noch Verarbeitungsspuren des ausgelösten Mühlsteines zu erkennen. Diese Stelle wurde von den Arbeitern für die Mühlsteinfertigung ausgesucht.

 

Nun zu den Fragen:

Untersuche die Stelle 1 genauer, gehe dicht heran und untersuche das Material. Verfahre genauso an der Stelle 2. Besser zu erkennen, als an Stelle 2, ist es auf einem Stein, den ich das Kolösschen von Lützingen nennen möchte. Dieser befindet sich 20m westlich vom Koloss. Betrachte hier die dem Koloss abgewandte Seite.

  1. Beschreibe das Material an den Stellen 1 und 2.

  2. Welche dieser Stellen müssen beim Herchenberg Vulkan näher am Zentrum gewesen sein?

  3. Warum haben die Arbeiter Stelle 1 für den Mühlstein ausgesucht und nicht Stelle 2?

    Tip: Eingabeformular benutzen!

    Es wäre schön, wenn ihr ein Foto von Euch oder eurem GPS vor dem Koloss machen würdet und dies eurem Log hinzufügt.

 

Senden Sie mir die Lösungen zu den oben gestellten Fragen mit diesem Formular oder per Mail zu. Bitte nicht das Messagecenter benutzen.
Sollten Gruppen diesen Cache angegangen sein, so sind alle Cachernamen anzugeben oder jeder Logger hat einzeln die Lösungen zu übermitteln.

Nach Übermittlung der Antworten könnt ihr sofort loggen. Ich melde mich, nicht nur, wenn etwas nicht stimmt.

 
 
 

Infos entnommen aus: Vulkane der Eifel, Hans-Ulrick Schmincke

 

Additional Hints (Decrypt)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)