An den oben genannten Koordinaten findet ihr nicht den Cache! die Koordinaten befinden sich in den Cache Waldlauf 1-11!
Liebenberg wurde erstmals 1267 urkundlich als Leveberge als Bistumsbesitz erwähnt. 1459 wurde die Schreibweise Lievenberg vermerkt. Die Bezeichnung Dorf an einem lieben Berg war ein typischer Name der mittelalterlichen deutschen Ostsiedlung, „er drückt etwas Schönes aus, um Siedler anzulocken […].“[1]
Die Familie von Bredow entwickelte den Ort im 16. Jahrhundert zum Rittersitz. Ab 1652 führte das klevesche Adelsgeschlecht derer von und zu Hertefeld aus dem Haus Hertefeld die Güter zum Wohlstand. Das Schloss entstand in mehreren Bauphasen 1743 bis 1906. Die Feldsteinkirche hat ihren Ursprung im 13. Jahrhundert. Der ehemalige Barockgarten wurde im 19. Jahrhundert in Anlehnung an Gestaltungsentwürfe von Peter Joseph Lenné zum Landschaftspark überformt. 1908 kam das Seehaus dazu.
Das Gut wurde während der Monarchie, der NS-Zeit und der DDR gleichermaßen für Jagdgesellschaften der jeweiligen Staatsspitze genützt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und mit der Errichtung der sowjetischen Besatzungszone SBZ wurden Schloss Liebenberg, Gut, Dorf, Wälder, Felder und Jagdgebiet entschädigungslos enteignet und von der SMAD der SED überschrieben. Im Schloss entstanden Wohnungen, Geweberäume, Arztpraxis und Kindergarten. Das Gut wurde SED-Parteibetrieb. Das attraktive Seehaus im Park wurde weiterhin als Jagdschloss genutzt
Nach der Wende ging das Gut nach mehreren Zwischenbesitzern an die DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement, die es als Veranstaltungs- und Seminarzentrum nützt
Es ist zu empfehlen sich einmal das Seehaus sowie die Gartenanlage anzusehen.
N52° 54. (ABC)
E013° 14. (DEF)