Paul und seine 3 Freunde Karl, Marianne und Petra haben sich zu Pauls 17. Geburtstag zu einem neuen Abenteuer getroffen. Es ist schon fast dunkel und stolz zeigen sie einander die neuesten Ausrüstungsgegenstände, die sie für das Abenteuer mitgebracht haben. Paul hat eine neue LED-Taschenlampe mit 250 Lumen zum Geburtstag bekommen. Stolz meint er: „die ist heller als ein Autoscheinwerfer.“ Sein GPS-Gerät hat er natürlich auch mit dabei. Karl holt eine kleine UV-Taschenlampe aus dem Rucksack. Petra zieht eine lange Schnur aus der Tasche mit einer großen, magnetischen Mutter daran. Sie meint: „so eine Angel kann man immer brauchen.“ Marianne zeigt ganz stolz ihre neue LED-Stirnlampe und ihr neues Smartphone. Sie wollen schon gehen, da ruft Paul wartet kurz, ich hole noch ein Seil und auch noch eine Bibel, denn bei einem Abenteuer von bxg30 könnte dies hilfreich sein.
Kurz vor Mitternacht treffen sie sich an den oben angegeben Koordinaten am Rande eines düsteren Hohlwegs. Karl, der inzwischen fast 2 Meter groß ist, inspiziert die Gegend mit seiner Lampe und ruft schaut, ich habe eine Zahl gefunden. Er notiert:
A =
Paul ruft: „gut, kommt, lasst uns weitergehen!“ „Ja,“ meint Marianne, „aber wo geht der Weg lang?“. Nach einiger Zeit entdeckt Paul mit seiner super hellen Lampe kleine Pfeile an einem Laternenpfahl, die ihnen die Richtung weisen. Bald schon kommen sie auf einen Feldweg ohne Straßenbeleuchtung. Es ist ziemlich dunkel hier. Sie folgen den Markierungen. Nach dem sie um eine Kurve Nord-Osten abgebogen sind, entdeckt Petra plötzlich auf der linken Seite einen orangefarbenen Reflektor. Karl meint: „hier muss etwas zu finden sein!“ Sie suchen eine Weile und entdecken dann ca. 2 Meter vom Reflektor entfernt hinter einem niedrigen Pfosten ein verstecktes Rohr. Sie schauen hinein, können aber nichts entdecken. Aber nun kommt Petra zum Einsatz. Sie angelt die erste Frage. Paul greift zur Bibel, Marianne zum Smartphone und Karl ruft: „das weiß doch jedes Kind.“ Und er ruft eine Zahl – die wie sich später herausstellte allerdings um 3,2% daneben lag. Paul findet recht schnell die richtige Zahl. Und kurz darauf kann Marianne das Ergebnis bestätigen. Sie notieren:
B =
Sie folgen weiter den Markierungen. Der geteerte Weg hört bald auf, und sie kommen zunächst über einen Wiesen-Weg und dann auf einen kleinen Pfad. Die Markierungen werden weniger, aber die nächste Straße mit Straßenlaternen ist schon in Sicht. Paul entdeckt an der Straße den nächsten orangefarbenen Reflektor. Karl ist gleich zur Stelle, und ganz stolz schreibt er die nächste Zahl auf, die er nach einigem Suchen auf einer runden, glatten Fläche findet.
C =
Paul meint: „An irgend etwas erinnert mich die Zahl. Ob in diesem Jahr irgend etwas besonderes passiert ist?“ Karl, der in Geschichte echt gut ist, grübelt eine Weile, dann sagt er: „Mir fällt dazu nichts ein, aber vielleicht war es im Reli-Unterricht, wo Du die Zahl gehört hast.“ Marianne schaut schnell mal im Internet nach und entdeckt in der Bibel in 1. Könige, Kapitel 7, Vers 20 diese Anzahl an Granatäpfeln. Paul kann sich aber nicht an Granatäpfel erinnern. Petra meint ungeduldig: „Komm, was soll das, lasst uns weiter gehen!“
Die 4 Freunde folgen den Markierungen. Sie kommen auf die Felder und folgen dem geteerten Weg eine Weile. Plötzlich hören sie komische Geräusche von rechts. Sie schrecken zurück, sehen dann aber, dass es nur Tiere in einem Gehege sind. Marianne notiert den Buchstabenwert des ersten Buchstabens der Tiere:
D =
Und mit ihren Taschenlampen entdecken sie auch bald den nächsten orangen Reflektor. In der Nähe auf einer Tafel wird Karl wieder fündig. Er notiert:
E =
Weiter geht der geteerte Weg, bis sie rechts abbiegen und gleich den nächsten orangen Reflektor entdecken. Paul ruft: „hier muss es auch wieder eine Zahl geben.“ Vorsichtig untersucht Karl die Umgebung. Plötzlich ist im Dunkeln großes Tier mit Hörnern zu erkennen, das sich nähert. Marianne schreit: „Hilfe! Nichts wie weg hier“. Zum Glück wird Paul schnell fündig und notiert:
F =
Den Buchstabenwert des ersten Buchstabens des Tieres notieren sie auch noch:
G =
Weiter folgen sie den Markierungen, bis sie auf einen kleinen Pfad nach rechts abbiegen. Hier lassen sich keine weiteren Markierungen mehr entdecken. „Was nun?“ frägt Petra. Sie suchen und suchen und finden im Gebüsch nochmals einen orangen Reflektor. Karl notiert:
H =
„Und was sollen wir jetzt machen?“ frag Paul. „Es gibt keine weiteren Markierungen, und wir sind mitten in der Pampa gelandet.“ Petra meint: „vielleicht müssen wir alle Zahlen addieren?.“ „Aber was sollen wir denn mit 1689 anfangen? Klingt nach Geschichte. Wenn ich mich recht erinnere, haben die Franzosen im Jahr 1698 in Pfälzischen Erbfolgekrieg Heidelberg in Brand gesteckt.“ meint Karl. Marianne antwortet: „Ach Du Streber, wir suchen Koordinaten und nicht irgendwelche Jahreszahlen aus dem Geschichtsunterricht. Ich habe eine Idee: Lass es uns doch lieber mit
A + B - C - D =
und E - F - G – H =
probieren. Mal sehen, ob wir so weiter kommen.“ Sie geben diese Ziffern als Bruchteil der Minuten in ihr GPS-Gerät ein, stellen fest, dass der Punkt gar nicht so arg weit weg ist. Und tatsächlich, dort entdeckten sie in der Nähe nach einigem Suchen schnell wieder ein orangefarbenes Licht, und kurz darauf ein zweites. Allerdings ist so schnell kein Schatz zu finden. Sie schauen nach unten und nach oben. Letztlich werden sie doch noch fündig und sind froh, dass Paul noch weitere Ausrüstungsgegenstände eingesteckt hat. Auch Mariannes Stirnlampe erweist sich hier als sehr nützlich. Sie leiht sie Karl, der mutig vorangeht. Nach 15 min haben sie den Schatz geborgen, und sich im Logbuch verewigt.
Müde und stolz über ihren Fund machen sie sich auf dem Heimweg. Marianne ruft: „Da, im Osten ist schon die erste Morgendämmerung zu sehen.“ In der ersten Dämmerung kommen sie sicher wieder nachhause.