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Waldflüsterer Traditional Cache

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 10/3/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Hier führen wir euch in ein Harztypisches Waldgebiet.

In diesem Cache werden wir euch den Harz etwas näher bringen.

 

Der Harz, bis ins Mittelalter Hart (‚Bergwald‘) genannt, ist ein Mittelgebirge in Deutschland. Er stellt das höchste Gebirge Norddeutschlands dar und liegt am Schnittpunkt von NiedersachsenSachsen-Anhalt und Thüringen. Anteil am Harz haben im Westen die Landkreise Goslar und Osterode am Harzim Norden und Osten die Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz und im Süden derLandkreis Nordhausen. Der Brocken ist mit 1141,1 m ü. NN der höchste Berg des Harzes.

Im Harz, der von artenreicher Flora und Fauna geprägt ist, gibt es ausgedehnte Wälder, teils landwirtschaftlich genutzte Hochflächen, tief eingeschnittene Täler mit wilden Flussläufen und Wasserfällen sowie Stauteiche und Stauseen. Vielerorts gibt es Zeugnisse einer langen Siedlungsgeschichte.

Wie eine Insel erhebt sich der Harz weithin sichtbar aus dem umgebenden Hügelland. Steil ansteigende Bergketten, ausgedehnte Wälder und über Felsen sprudelnde Bäche versetzen den Besucher in eine Welt der Mythen und Sagen – hier dreht die Brockenhexe nicht nur zur Walpurgisnacht ihre Runden.

Hochmoore und Fichtenforst

Das Tafelsilber des Nationalparks Harz sind die Hochmoore, die bereits seit den 1950er Jahren als "Naturschutzgebiet Oberharz" geschützt waren. Hier wachsen der fleischfressende Sonnentau, Wollgräser oder die seltene Zwergbirke. Bedrohte Tierarten wie der Hochmoor-Perlmutterfalter oder die Alpen-Smaragdlibelle fühlen sich ebenfalls wohl.

Wegen des rauen Klimas und des schroffen Geländes konnte das Land nie intensiv genutzt werden. Landwirtschaft und Torfabbau wurden in kleinem Stil betrieben, für großflächige Industrie und Besiedlung fehlten geeignete Standorte. Nur der Bergbau spielte früher eine bedeutende Rolle. Riesige Holzmengen wurden verkohlt und in den Bergwerken verbaut. Auf weiten Flächen wichen die ursprünglichen Buchen- und Mischwälder bereits zu Goethes und Heines Zeiten monotonem Fichtenforst. Lokal blieben naturnahe Wälder erhalten

Die Wälder wandeln sich

Nationalpark Harz, Totholz, Foto: NP-Verwaltung

Obwohl der Harz für seine dunklen Nadelwälder bekannt und beliebt ist, würden Buchen- und Buchen-Fichten-Mischwälder das Mittelgebirge von Naturaus bis auf 800 Meter hinauf prägen. Darum werden viele Fichtenbestände im Nationalpark allmählich in naturnahe Laubwälder umgewandelt. Eine interessante Rolle spielt hierbei der Fichtenborkenkäfer. Normalerweise befällt er nur alte und geschwächte Bäume, während vitale Bäume sich in der Regel zur Wehr zu setzen wissen. Doch wo die Fichte – wie über Jahrhunderte – jenseits ihres natürlichen Areals gepflanzt wurde, gleichen die Forste aus ökologischer Sicht einem Kartenhaus, das schon aus geringem Anlass einstürzt. Sie sind anfällig gegenüber Sturm und bieten der Massenvermehrung von Insekten ideale Bedingungen. Aus forstlicher Sicht ein "Schädling", wirken die Borkenkäfer im Nationalpark Harz (wie auch im Nationalpark Bayerischer Wald) als Geburtshelfer für eine neue, von Laubhölzern geprägte Waldgeneration. Nur wo der Nationalpark an Wirtschaftswälder grenzt, wird der Käfer in einer 500 Meter breiten Pufferzone reguliert.

Großflächige Buchenwälder stehen vor allem im Norden und Süden des Nationalparks. An einsamen Stellen brütet der scheue Schwarzstorch. Auch die – in mehreren Bundesländern ausgestorbene – Wildkatze findet im Harz ausgezeichnete Lebensbedingungen.

 

nun wünsche ich euch viel Spaß beim Suchen lg Pupmean

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