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Altenkleusheim Multi-Cache

Hidden : 10/4/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Altenkleusheim           

Der Ort wurde im Jahre 1383 erstmalig erwähnt und gehört seit dem 01. Juni 1969 zur Stadt Olpe. Heute zählt das Dorf ca. 800 Einwohner.

Diese kleine Runde soll euch durch das „Zentrum“ von Altenkleusheim, meinem Heimatort, führen.


Die Altenkleusheimer Grotte ist ein Marien-Heiligtum, erbaut nach dem Vorbild von Lourdes, dem bedeutenden Wallfahrtsort im Süden Frankreichs. Zu verdanken hat das Dorf die Grotte dem Priester Theodor Göbels.

In Lourdes wurde er im Jahre 1909 von einem schweren Magenleiden geheilt. Als er im Jahr 1910 als Pfarrvikar nach Altenkleusheim kam, begann er alsbald mit der Planung einer Lourdes-Grotte zum Zeichen des Dankes. Im Jahr 1913 wurde sie feierlich eingeweiht. Mehr als 6000 Pilger weilten dieser Einweihung bei. Die Chronik berichtet aber auch davon, dass aus allen Teilen Deutschlands und aus dem benachbarten Ausland Kranke nach Altenkleusheim gekommen sind, um sich von Vikar Göbels den Krankensegen spenden zu lassen. Von vielen ärztlich  bestätigten, aber unerklärlichen Krankenheilungen wird berichtet, die an dieser Grotte und durch das Segensgebet des Priesters geschehen sind. Noch heute kommen viele Gläubige hier her, um Ruhe vom Stress des Alltags und Heilung von Gebrechen zu erfahren. Hiervon zeugen auch Dankestäfelchen an dem Grottengewölbe.

 

Gleich neben der Grotte befindet sich das Ehrenmal, eine Natursteintafel, auf der die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege eingemeißelt wurden. Eingeweiht wurde das Ehrenmal am 20. Juni 1959. Zum 50jährigen Bestehen der Gedenkstätte wurde die Tafel im Auftrag des St. Josef Schützenvereins restauriert und an seinem heutigen Standort neu aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahre 1960 begannen die Altenkleusheimer mit der Errichtung einer neuen Kirche, da die alte Kapelle zu klein geworden war und den Anforderungen nicht mehr entsprach. Der Bau wurde komplett in Eigenleistung gestemmt. Nach Feierabend und an den Wochenenden griffen die Dörfler zu Schüppe und Hacke. Und nicht nur muskelstarke Landwirte und Handwerker sah man bei der Arbeit, auch die weniger kräftig Konstituierten machten sich nützlich. So halfen die Invaliden beispielsweise beim Saubermachen, sie legten Bretter zum Verschalen griffbereit hin oder zogen die Nägel heraus. Der Beton wurde in einer lebenden Eimerkette auf das Gerüst geschafft. Wenn die Dunkelheit hereinbrach, wurde bei elektrischem Licht weitergearbeitet. Ein 15 Meter hoher Glockenturm wurde an die Kirche angebaut. Eine dritte Glocke wurde zu dem Geläut der Kapelle beschafft. Rund 350 Personen finden im Schiff und auf der Empore Platz. Der erste Gottesdienst wurde Pfingsten 1961 in der neuen Kirche gefeiert. Im Laufe der Jahre wurde die Kirche mehrfach renoviert und im Jahr 1991 erhielt die Kirche eine neue Pfeifenorgel, die größtenteils von der Dorfbevölkerung gespendet wurde. Ein Pfarrheim war im Jahre 1975, ebenfalls in Eigenleistung, an die Kirche angebaut worden. Im Jahre 1989 wurde das ursprüngliche Flachdach des Pfarrheimes durch das aktuelle Satteldach ersetzt. Eine bisher letzte Renovierung der Innenräume hat gerade in diesem Jahr seinen Abschluss gefunden.

 

Unmittelbar neben dem Gelände, auf dem früher die alte Kapelle stand, verlief die alte Eisenstraße, die schon im Mittelalter eine Verbindung von Frankfurt über Siegen, Olpe und Hagen nach Holland war. Sie verband besonders das alte Olper und Siegerländer Eisenwirtschafts-gebiet mit dem Märkischen. Von Krombach führte sie geradewegs nach Altenkleusheim und über Rhonard nach Olpe. Da der Weg über das Cöllsche Heck sehr steil war, verdienten sich die örtlichen Bauern mit Vorspanndiensten ein Zubrot. Sie stellten Ihre Zugochsen zur Verfügung und halfen so den schwer beladenen Fuhrwerken über den Berg. Im Jahr 2001 wurde dieser Gedenkstein aufgestellt, der heute noch an diesen alten Fernweg erinnern soll.

Zum Cache:

In der Gebetskapelle an der Grotte befindet sich in der Rückseite ein rundes Fenster. Wie viele Gesichter kann man hier erkennen? Die Zahl sei A.

Sucht auf der Gedenktafel am Ehrenmal den Namen Josef Müller. Die einstellige Quersumme seines Geburtsjahres sei B. Die einstellige Quersumme seines Todesjahres sei C.

Geht nun zur St. Josef Kirche. Über dem Hauptportal seht ihr D Lampen in die Vertäfelung der Überdachung eingebaut.

Die letzte Station soll der Gedenkstein sein. Zählt die Buchstaben auf der Platte. Die einstellige Quersumme der Anzahl sei E.

Das Ziel eurer Suche findet ihr bei:

N   51° 00 , (B-A) (B-C) (B-E)

E 007° 55 , (E-D) (C-D) (E-A)

Die Dose befindet sich auf einem Privatgrundstück, der Eigentümer ist eingeweiht. Das Grundstück braucht aber zum Heben des Caches nicht betreten zu werden. Verhaltet euch aber trotzdem unauffällig, der Cache sollte ja noch lange erhalten bleiben. Bitte hinterlasst alles so, wie ihr es vorgefunden habt.

Im Dunkeln sollte der Cache nicht gesucht werden!

Happy hunting.

Additional Hints (Decrypt)

Bora

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)