Ein kleiner Tradi, leicht zu finden aber schwer ranzukommen, wenn man alleine unterwegs sein sollte. Wer es trotzdem alleine schafft: alle Achtung. Ansonsten wird die Räuberleiter, zumindest in Sachsen meist so genannt (im thüringischen meist Baumleiter), Anwendung finden müssen. Wer es schafft, weil man z.b. zu dritt unterwegs ist, darf gerne ein Foto seinem Log beistellen, in dem der entscheidende "Räuberleiter-Moment" eingefangen wird.
Der Spoilercharakter des Fotos wird in diesem Fall akzeptiert, da man das Döschen sowieso wohl recht schnell geortet haben sollte.
Und jetzt noch schnell informativ, was man bei Wikipedia zur Räuberleiter lesen kann, für die Cacher, die möglicherweise keinen Plan haben oder die Räuberleiter doch unter anderen Namen kennen:
Eine Räuberleiter, Dachlattentreppe, Spitzbubenleiter oder Baumleiter ist eine Klettertechnik, bei der zwei Personen mitwirken, um durch ein Widerlager Höhendistanzen körperlich zu überwinden.
Das wichtigste Hilfsmittel dazu sind die verschränkten Hände des Helfers auf Bauchhöhe, die als Tritt für den Kletterer dienen. Während der Helfer seine Hände als Stufe bereithält und seine Arme ausstreckt, kann der Kletterer einen Fuß in den Tritt stellen. Hierdurch kann der Kletterer auf die Schultern klettern und diese wiederum als zweiten Tritt benutzen.
Der Begriff „Räuberleiter“ hat wohl seinen Ursprung darin, dass früher oft Räuber, eigentlich Einbrecher, auf diese Weise versuchten, niedere Öffnungen in Gebäuden (z. B. Fenster) zu erreichen.
Im regulären Klettersport ist die Technik der Räuberleiter eher bedeutungslos, abgesehen von Unterstützungsstellen, wie sie etwa in der Sächsischen Schweiz zulässig sind. Sie dient vor allem dem Überwinden von Hindernissen, z. B. Mauern, und wird daher oft beim Militär angewendet.