Skip to Content

<

Zeugnis des Grauens

A cache by PPete Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/13/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


** Frage #3 ist ca. von Anfang Dezember - Ende März nicht lösbar. Wer trotzdem in dieser Zeit den Cache besuchen will, kann mich vorher kontaktieren. **

Dauer: ca. 1,5 h (bei Start von P1, sonst ca. 1 h)
Höhendifferenz: 140 Hm (bei Start von P1)
Parkplatz P1: N 47° 58.083, E 13° 10.832

Der Tannberg (787 m) ist nicht nur ein äußerst beliebter Ausflug- und Aussichtsberg im Salzburger Flachgau. Er ist auch der höchste Summit vom Bezirk Braunau, wenn auch das Gipfelkreuz ca. 35 m "außerhalb", also südlich der Grenzlinie im Land Salzburg steht.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts lockte ein pyramidenförmiger Aussichtsturm unzählige Besucher auf den Tannberg. Heute befindet sich oben ein Gasthaus mit Panoramablick und einem Kinderspielplatz.

Über den Tannbergrücken verläuft schon jahrhundertelang eine einst strittige Staatsgrenze. Zwischen dem Erzstift Salzburg und Bayern bzw. ab 1779, mit der Eingliederung des Innviertels, mit Österreich. Beim "Eisernen Brückl" im Tannbergwald wurden früher die ganz "bösen Buben", Banditen, Verbrecher, Listencacher von Salzburg an Bayern ausgeliefert.

Ihr könnt theoretisch auch bis zum Gasthaus rauf fahren - aber wer will das schon bei einem Summitcache?
Von P1 seid ihr in 15 Minuten zu Fuß oben und zwar über einen herrlichen, aussichtsreichen Wiesenweg. Und so habt ihr auch das Gefühl zumindest ein bissl was, also deutlich über 100 Höhenmeter für den Gipfelsieg erwandert zu haben!

Spaziert also zunächst vom Parkplatz P1 knappe 500 m auf der Straße weiter, also Richtung Norden. Dort direkt beim Bauernhaus rechts abbiegen, wo euch der Arnoweg über einen Wiesenweg direkt in den Gastgarten führt. Nicht hier schon hängenbleiben , sondern diesen durchqueren und weiter zu #1 an den Headerkoordinaten


Wie mir die Gastwirtin erzählte, ist folgende Kriminalgeschichte aus dem vorvorigen Jahrhundert überliefert:

Es war das Jahr 1844, eine unruhige, furchterfüllte Zeit im heutigen Flachgau. Die Menschen lebten in Angst und Schrecken. Seit über 2 Jahren wurden in ihren Dörfern grauenvollste Gewalttaten verübt, über deren Details ich lieber schweigen möchte. Aufgrund der Ausführung der Verbrechen gab man dem Übeltäter bald den Namen "Willi the der Schmied". Immer wieder konnte er entkommen und schon bald darauf sich ein neues Opfer suchen. Bis man Willi eines Tage auf Braunauer Gebiet schnappte.

Wie damals üblich, wurde er gut bewacht am Eisernen Brückl, gleich in der Nähe unseres heutigen Gasthauses am Tannberg, vom Pleggericht Braunau an das Pfleggericht Neumarkt überstellt. Doch dabei lief irgendetwas schief, Willi der Schmied konnte sich losreissen und in den Tannbergwald flüchten. Er entriss dabei zuvor einem Bewacher das wichtigste Zeugnis seiner Greueltaten, irgendetwas das er bei jedem Verbrechen dabei hatte und jede dieser Taten eindeutig beweisen würde.

Nach 4 Wochen wurde Willi schließlich abermals festgenommen, allerdings fehlte nun das Beweistück, und Willi konnte folgedessen nicht seiner gerechten Strafe zugeführt werden. Ein Hohn für seine zahlreichen Opfer!
Und so wurde aus der Geschichte Legende, Legende wurde Mythos und in unserer jetzigen Zeit wußte kaum noch Jemand Bescheid über die schrecklichen Verbrechen von Willi dem Schmied.

Bis sich am 26. Juni 2011 alles änderte! Ein mittelmäßig erfolgreicher GPS Schatzsucher fand hier am Tannberg zwar keine der beiden Schatztruhen, sogenannte "Caches". Dafür aber eine Tontafel, in die laut Untersuchung vor über 160 Jahren jemand folgendes eingeritzt hatte:


Willst du sehen was ich alles sah, meine Häscher werden niemals finden dieses Dings da:

#1 Der Vergessenheit entrissen - das "Eiserne Brückl": Die KARTE benennt die Bösen, die "aneinander ausgehändigt" wurden. Deren 1. Letter dein "M" ergäbe!

#2 Zum Kreuze krieche, Tag und Monat zu "O" summiere!

#3 Geh umher und finde JE die QUERSUMME bittesehr:
Entfernung (50 mitte) - Höhe (26 rechts) = "R"
Höhe (Sommerholz) - Entfernung (Gaisberg) = "D"

#4 Von hier in den finsteren Tann mit 72° / 411 m peile und die LANGEN Bretter am Boden zähle = "E"

Am 1.11.2014 schlug das Grauen unbarmherzig zu (siehe Log), deshalb sei E = 19

ZEUGE MEINER WERKE:

zur Basis: N 47° 58.000, E 13° 11.000
gen Mitternachtssonne: (2*M + O + R + 2*D - E) *10 + 7
gen Sonnenaufgang: (-M + O - R + D + 4*E) *10 + 1


Nur keine Scheu, das Logbuch ist tatsächlich im Cache!

Eine ernste Warnung noch: Bitte geht niemals allein und in der Dunkelheit in den finstren Tann, es wird gemunkelt, dass dort der unerlöste Geist von Willi dem Schmied umgeht.
Viel Erfolg, PPete!!


Additional Hints (No hints available.)



 

Find...

47 Logged Visits

Found it 40     Write note 5     Publish Listing 1     Owner Maintenance 1     

View Logbook | View the Image Gallery of 31 images

**Warning! Spoilers may be included in the descriptions or links.

Current Time:
Last Updated:
Rendered From:Unknown
Coordinates are in the WGS84 datum

Return to the Top of the Page

Reviewer notes

Use this space to describe your geocache location, container, and how it's hidden to your reviewer. If you've made changes, tell the reviewer what changes you made. The more they know, the easier it is for them to publish your geocache. This note will not be visible to the public when your geocache is published.