Wie immer gilt: Die angegebene Koordinate ist nicht der Fundort des Caches.
Sie zeigt auf irgendeinen Ort, dessen Namen ich lustig fand :)

So und jetzt setzt Euch und lauscht meiner Geschichte.
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Eines Abends saßen Rogur und Istris in einer Taverne am Stadtrand von Gareth und genossen ihr abendliches Bier. "Hast du den Zauberer vorhin am Markt gesehen? Der hat ein Huhn aus einem Hut gezaubert." sagte Istris. "Na ganz toll." erwiderte Rogur unbeeindruckt. "Da siehst du es, Zauberer sind einfach zu nichts zu gebrauchen." sagte Rogur abfällig. Da öffnete sich die Tür zum Schankraum und ein in eine graue Robe gekleideter, alter Mann mit einem langen Bart trat ein. In der Hand hielt er einen knorrigen Stab auf den er sich beim gehen aufstützte. Er blickte sich kurz um und kam dann direkt auf Rogur zu. "Wenn man vom Teufel spricht." sagte Rogur. Wie Istris erkennen konnte, war die Robe des alten von Matsch und Schlamm eines langen Tages bedeckt. Dem alten Mann fiel der Blick von Istris auf und so blieb er ein paar Meter von ihnen entfernt stehen und sein altes, faltiges Gesicht begann zu grinsen. Dann bewegten sich seine Lippen und wie von Zauberhand, erstrahlte die Robe des Alten in blendendem weiß. "Angeber" flüsterte Rogar und blickte an sich und seinen verdreckten Klamotten hinunter. Der Alte trat an ihren Tisch und machte eine ausladende Verbeugung bevor er sich vorstellte. "Mein Name ist Winfried der Zauberer. Ihr müsst Rogur und Istris sein, die Abenteurer, die mir empfohlen wurden. "Empfohlen von wem und für was?" grummelte Rogur und trank sein Bier aus. "Spielt das eine Rolle." entgegnete Istris. "Wir sind Pleite und bevor wir uns in der nächsten Schänke wegen Zechprellerei nicht mehr blicken lassen können, hören wir uns doch mal an, was der werte Herr Winfried zu sagen hat." Winfried begann wieder zu grinsen. "Ich hätte einen kleinen Auftrag für euch." "Sollen wir dein Huhn einfangen?" spottete Rogur und Istris trat ihm gegen das Bein. "Ihr sollte mich beschützen, während ich eine alte Grabkammer hier in der Nähe untersuche. Wer weiß schon, was einen dort so alles erwartet und darum habe ich gerne ein paar mutige Abenteurer an meiner Seite." sagte Winfried. "Und wie sieht es mit der Bezahlung aus?" übernahm Istris das Gespräch. "Da drin könnten üble Kreaturen lauern." ergänzte sie. "Ihr bekommt die Schätze, die ihr in der Kammer findet und ich die Schriftrolle. Wäre das ein angemessener Lohn für eure Dienste?." "Klingt gut. Besser als ein Huhn zu fangen." meinte Rogur. "Wann soll es denn losgehen?" "Morgen früh." war die knappe Antwort des Zauberers. "Dann brauchen wir aber einen Ort zum schlafen. Hier können wir uns kein Zimmer leisten. Wir sind, grade nicht so gut bei Kasse." sagte Rogur. Winfried winkte den Wirt zu ihnen an den Tisch. Während der dickbäuchige Besitzer der Schänke auf sie zukam, murmelte Winfried ein paar unverständliche Worte. "Werter Herr Wirt." begann er. "Für wie viele Nächte haben die beiden hier bereits bezahlt?" Der Wirt kratzte sich am Kopf und dachte nach. "Die beiden haben für zwei Wochen im voraus bezahlt, soweit ich mich erinnere. Winfried grinste, bestellte eine weitere Runde Bier, die seltsamerweise auch schon bezahlt war und wendete sich dann wieder den beiden zu. "Zauberer müsste man sein." murrte Rogar. "Tja, das ist ab und an schon von nutzen." grinste Winfried. "Ich werde mich nun zu Bett begeben. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und wir sehen uns dann morgen bei Sonnenaufgang am Westtor." Dann stand er auf und verließ die Taverne. Rogur schaute Istris an. "Naja, wenigstens haben wir jetzt für zwei Wochen ein Dach über dem Kopf." sagte Istris. "Ich mag trotzdem keine Zauberer." ergänzte Rogur.
Am nächsten Morgen standen die beiden pünktlich am Westtor bereit. Es dauerte nicht lange, dann kam auch Winfried des Weges. Er saß auf einem Pferd, dass auch nicht mehr sehr frisch aussah. "Freut mich, dass ihr es pünktlich geschafft habt." begrüßte er die beiden.
"Können wir dann endlich los." sprach Rogur und wollte seinem Pferd grade die Sporen geben, als Winfried ihn zurückhielt. "Stopp, mein übermütiger Freund. Zuerst muss ich den genauen Standort des Grabes herausfinden." Istris und Rogur blickten sich ungläubig an als Winfried einen Stein aus seiner Robe zog. Dann murmelte er wieder in seinen Bart und nickte zufrieden. "Ein Stück nach Westen und dann am Fluss entlang müssen wir." "Und das hat die der Stein verraten?" fragte Istris ungläubig. "So ist es." sagte Winfried und packte den Stein wieder in eine der Taschen seiner Robe. "Und als nächstes spricht er noch mit seinem Pferd." murmelte Rogur.
Sie ritten den ganzen Vormittag und immer wieder befragte Winfried den Stein nach dem Weg. Gegen Mittag kamen sie dann an einem Hügelpass an und Winfried hielt an. "Hier sind wir richtig." sagte er triumphierend, stieg von seinem Pferd und band es an einen Baum. Rogur und Istris taten ihm gleich.
Zu Fuß ging es dann immer näher an die Hügelkette heran. Der Wald wurde immer dichter und es wurde immer beschwerlicher vorwärts zu kommen. "Hast du dafür nicht auch einen Zauber." fluchte Rogur und machte eine ausladende Handbewegung über das Dichte Gestrüpp vor ihnen. "Ich bin doch kein Druide." bemerkte Winfried und so musste ihnen Rogur mit seinem Schwert einen Weg bahnen. Und dann standen sie plötzlich vor einer glatten Felswand. Davor befand ein kleiner Steinkreis. "Das war es dann wohl." sagte Rogur erschöpft und ließ sich ins Gras, das zwischen dem Steinkreis wuchs, fallen. Istris begutachtete die Wand. Sie fuhr mit ihren Fingern geschickt über jeden noch so kleinen Vorsprung, aber konnte auch nichts finden. Flehend blickte sie zu Winfried "Du weißt wie es weitergeht oder?" Winfried lächelte und begann wieder in seinen Bart zu murmeln und plötzlich schob sich eine Steinplatte zur Seite. "Bei allen Göttern." erstarrte Rogur. "Ihr erstaunt mich immer wieder." sagte Istris mit nicht zu überhörender Bewunderung. "Und gleich springt ein Huhn aus dem Eingang." grummelte Rogur und rappelte sich wieder auf. "Wartet noch schnell." sagte Winfried. "Ich brauche noch schnell eine Rüstung." Rogur blickte sich um. "Und wo wollt ihr die bitte hernehmen? Soll ich euch eine aus Blättern und Rinde basteln? Ach nein, ihr seit ja kein Druide." spottete er. Winfried blickte etwas gekränkt zu Rogur und murmelte abermals in seinen Bart. Ein Leuchten umhüllte seinen Körper und verschwand dann ebenso schnell, wie es gekommen war. "So fertig." sagte er zufrieden und ging auf das Loch zu. "Hat jemand eine Fackel dabei?" fragte Istris doch Winfried winkte nur verächtlich ab. "Wer braucht denn so etwas?" sagte er und plötzlich erschien eine kleine, leuchtende Kugel über Winfried die ihm zu folgen schien. "Für was braucht der uns eigentlich." motze Rogur und steckte seine Fackel wieder in den Rucksack zurück. Dann gingen sie hinter dem alten Zauberer durch den Höhleneingang?"
In der Höhle war es stickig und feucht. Fluchend ging Rogur voraus. Das Licht der magischen Kugel beleuchtete ihm grade ausreichend den Weg vor ihm. Der steinige Boden führt nahezu waagrecht in den Fels, so dass Rogur wenigstens keine Angst haben musste, auszurutschen und in einen Abgrund zu fallen. "Hoffentlich trete ich in keine Falle. Hoffentlich gibt es hier keine Bären oder schlimmeres. Und wenn doch, hoffentlich fressen sie zuerst den Zauberer." waren so die Gedanken, die Rogur durch den Kopf gingen. Winfried ging in der Mitte und schien wenig besorgt zu sein. Istris bildete die Nachhut und drehte sich immer wieder um. War da nicht etwas im Schatten? Sie hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache.
Nach einiger Zeit wurde der Gang immer breiter und endete in einer riesigen Höhle aus der mehrere Ausgänge führten. "Wohin jetzt?" fragte Rogur sichtlich erschöpft. "Ihr macht kurz eine Pause während ich nachsehe, wo wir weiterkönnen." sagte Winfried und war auch schon verschwunden. Rogur setzte sich auf den Boden und zündete ein kleines Feuer an."Hoffentlich bricht er sich das Genick." murmelte Rogur. Istris setzte sich zu ihm. "Ich glaube wir werden verfolgt." flüsterte sie Rogur ins Ohr. "Was?" schrie Rogur erstaunt. "Sei Leise." beruhigte ihn Istris. "Ich habe immer wieder einen Schatten gesehen. Hier stimmt etwas nicht. Wir sind nicht alleine." Rogur zog leise sein Schwert aus der Scheide da geschah es. Ein Windhauch blies das kleine Feuer vor Rogur aus und augenblicklich wurde es dunkel. Von Winfried und seiner Lichtkugel war nichts zu sehen. Rogur stand auf und stellte sich Rücken an Rücken mit Istris auf. "Wie sollen wir was bekämpfen, dass wir nicht mal sehen?" Kaum hatte Rogar diesen Satz ausgesprochen, da traf ihn etwas an der Schulter und riss ihn um. Er schlug hart auf dem Boden auf und verlor fast das Bewusstsein. Er konnte Istris schreien hören. Es waren keine Angstschreie, nein, das waren Schmerzensschreie und Todesangst. Rogur kam wieder auf die Beine und lauschte ins dunkel hinein. Wo war Istris? Dann wurde es plötzlich hell. Ein Strahl aus Feuer flog dicht an ihm vorbei und krachte in eine dunkle Gestalt die über Istris gebeugt stand. Ein unheimlicher Schrei hallte durch die Höhle als das Wesen sein Leben aushauchte und zu einem Häufchen Asche zerfiel. Schnell rannten Rogar und Winfried zu Istris die blutend und bewusstlos am Boden lag. "Bei allen Götter. Tue doch etwas Zauberer." flehte Rogar Winfried an, während er sich zu Istris setzte und ihre scheusslichen Wunden betrachtete. Dann begann Istris plötzlich zu Leuchten. Erschreckt blickte Rogar zu Winfried und sah ihn seine Lippen bewegen. Die Wunden auf Istris Körper schlossen sich augenblicklich und sie öffnete die Augen. "Hab doch gesagt, dass uns was verfolgt." sagte sie lächelnd.
Sie machten eine Stunde Pause und Winfried erzählt ihnen am neu entzündeten Lagerfeuer derweil, was er gefunden hatte. Die meisten Gänge führten einfach weiter hinein in den Berg, aber ein Gang endet vor einer massiven Tür mit magischen Runen. Hier müsste das Ziel ihrer Suche liegen. Nach einer kleinen Mahlzeit machten sich die drei wieder auf den Weg.
Nach einiger Zeit kamen sie an der besagten Holztüre an und Winfried drückte sie vorsichtig auf. Dahinter lag ein Labyrinth aus Gängen. Aber die Gänge unterschiedenen sich in einer Sache von den bisherigen. An ihren Wänden standen unzählige Regale mit Schriftrollen und Büchern. Winfried war ausser sich vor Freude und begann sofort in den alten Schriften zu wühlen. Rogur und Istris schauten sich derweil nach Dingen um, die ihren Lohn darstellen könnten. "Nichts als Papier." fluchte Rogur nach einiger Zeit. Auch Istris war nicht ganz glücklich über das bisher gefundene. Da schlug plötzlich die Tür zu, durch die sie gekommen waren. Rogur und Istris versteckten sich instinktiv in einer dunklen Ecke und hofften, dass Winfried das selbe tat. Sie hörten ein Geräusch. Jemand oder etwas bewegte sich durch die Gänge. "Kommt raus. Wo seit ihr?" hörten sie eine ihnen nicht vertraute, aber menschliche Stimme. "Kommt schon raus ihr Diebe." lachte die Stimme jetzt und betrat den Gang in dem Istris und Rogur sich versteckt hielten. Rogur konnte einen Mann erkennen, der eine Schwert in der Hand hielt und immer näher kam. Nur noch ein paar Meter, dann würde ein Kampf unausweichlich sein. Doch kurz bevor die Gestalt Rogur entdecken konnte, bot sich ihnen ein unglaubliches Schauspiel. Eine ihnen bekannte Stimme schien aus einer der Statuen zu kommen, die überall in den Gängen standen und mit ihren brennenden Ölschalen den Raum erhellten und sprach: "In diesen heiligen Hallen sind keine Waffen gestattet Ungläubiger." und das Schwert des Angreifers rostete und zerfiel innerhalb eines Wimpernschlages zu Staub. Der Räuber blickte völlig verdutzt auf seine jetzt leere Hand und diesen Augenblick wollte Rogur nutzen, um dem Räuber sein Schwert in den Laib zu rammen. Aber bevor er dazu kam, fiel der Räuber in sich zusammen und schnarchte. "Na wie war ich." ertönte plötzlich eine Stimme aus dem nichts und Winfried wurde wieder sichtbar. "Verdammt, hast du mich erschreckt." sagte Istris. Lächelnd blickte Winfried auf sein Werk, das da schnarchend am Boden lag. "Ich habe was ich gesucht habe." sagte er dann und wedelte mit einer Schriftrolle vor Rogur´s Nase herum. "Ich hoffe das ist kein Zauber um Kaninchen aus deinem Hut zu zaubern." lästerte Rogur doch Winfried blieb unbeeindruckt. "Lasst uns von hier verschwinden bevor noch mehr ungebetene Gäste auftauchen." sagte Istris in die Runde.
So gingen Rogur und Istris mit leeren Händen den Weg zurück, den sie gekommen waren. Sie traten durch den geheimen Eingang nach draussen und wurden von der leuchtenden Praiosscheibe empfangen. Winfried war sichtlich guter Laune, ganz im Gegensatz zu ihnen. Sie gingen zu ihren Pferden zurück und Winfried verstaute die Schriftrolle in einer der Satteltaschen am Pferd. "Für euch war dieser kleine Ausflug ja leider nicht so erfolgreich wie für mich." sagte Winfried als er sich auf seinen Sattel schwang. "Aber ich lasse euch natürlich nicht gehen, ohne für eure Dienste bezahlt zu haben." Das ließ Rogur und Istris aufhorchen. Winfried wühlte in einer der Satteltaschen und holte einen goldenen Kelch, ein paar Edelsteine und ein kleines Kästchen hervor. "Dies sollte ein angemessener Lohn für eure Mühe sein." sagte er und verabschiedete sich dann von den beiden. "Der hat es aber eilig." bemerkte Istris und Rogur begutachtete ihren Lohn. Ein Kelch der aus purem Gold bestand und der auf einmal immer mehr an Farbe verlor. "Das ist ein verdammter Steinkrug." schrie Rogur und schleuderte den Becher gegen die Felswand an der er in tausend kleine Stücke zerbrach. Dann blickte er zu Istris der grade ein Häufchen Staub die durch ihre Finger rieselte. "Dieser Mistkerl hat uns verarscht." schimpfte Rogur und wollte sich grade auf sein Pferd schwingen um den Zauberer zu verfolgen. "Lass es gut sein Rogur." sagte Istris bedrückt. "Wir waren ihm ja wirklich auch keine tolle Hilfe." Rogur ging zu Istris und beide betrachteten das kleine Kästchen, dass Istris in Händen hielt. Dann öffnete sie die kleine Kiste und erschrak, als ihnen ein weißes Kaninchen entgegen sprang. "Ich hasse Zauberer." sagten beide im Chor.
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Die Aufgabe
Ich hoffe, sie hat Euch gefallen, meine Geschichte voller Magie und Wunder.
Aber wie viele Zauber wurden in dieser Geschichte gewirkt?
Ich helfe Euch ein bisschen, es wurden insgesamt 14 Zauber ausgesprochen.
Aber was für Sprüche waren das, die da gewirkt wurden und wie ist deren Name?
Findet die 14 entsprechenden Zaubersprüche in der Euch mittlerweile wohl bekannten, aventurischen Literatur der Moderne und ordnet sie nach dem Auftreten im Text.
Als kleine Hilfestellung gibt es hier den jeweils zweiten Teil des Spruches in zufälliger Reihenfolge..
So sollte Euch die Suche nicht mehr so schwer fallen.
Magisch' Feuer, schmelze Stahl!
Heile, Wunde!
Nichts mehr wert sei dieser Schatz!
Licht ins Dunkel
Erstrahle golden voll und ganz!
An Klingen nagt der Zeiten Zahn.
Ertön wie Drohung oder Zwang!
Zauber, mach mich unsichtbar!
Sinke hin in tiefem Schlaf!
Sag mir, was ich wissen will!
Falsches Wissen wächst in Dir.
Schild und Schutz
Reinigung durch Zaubertat
Öffnet euch, Tür und Tor!
Habt Ihr die 14 Zauber gefunden und auf einem Pergament untereinander geschrieben, so nehmt immer den ersten Buchstaben des Zaubers und wandelt ihn in eine Zahl um.
Diese Zahlen werden Euch dann auf magische Weise helfen, die untenstehende Zauberformel zu lösen.
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Die Zauberformel
N 48 A-E . (N*C)+(K*B)+I+J
E 11 H+L . (B*D)+(K*F)+(G*J)+L+M
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Hast du die richtige Formel gefunden?

Überprüfungsspruch sprechen