Skip to content

Die zündende Idee Mystery Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo Jollensegler,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
(Volunteer Geocaching.com Reviewer)

More
Hidden : 1/1/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Die zündende Idee




Ein Zunderschwamm ist eine Art der Gattung Fomes aus der Familie der Stielporlingsverwandten.
Der Name Zunderschwamm entstand aus der früheren Verwendung als Zunder. Der Pilz Zunderschwamm,
oben dargestellt, wird hauptsächlich auf Buchen und Birken vorgefunden. Der Zunderschwamm bildet
mehrjährige, konsolenförmige Fruchtkörper, die bis zu 30 Jahre alt werden können. Die Größe des Pilzes
erreicht eine Breite von max. 30 cm und eine Höhe von bis zu 20 cm. Ein Erkennungsmerkmal des
Schwamms ist die grau gewellte Oberfläche des Fruchtkörpers. Auf Druck verfärbt sie sich leicht bräunlich.
Auf der Unterseite des Fruchtkörpers ist eine flache, leicht nach innen gewölbte Fläche zu finden. Es kann
leicht zu Verwechslungen mit dem Birkenporling kommen. Birkenporlinge, die häufig eine sehr einzigartige
braune Oberfläche besitzen, können aufgrund von Wettereinflüssen auch grau erscheinen.


Chemnitzer Wälder sind aber nicht die einzigen Fundorte dieses Schwammes. Man findet Ihn auch in
gesamt Fernost, Nordamerika oder allen europäischen Ländern. Die Bedeutung des Pilzes geht bis ins
Neolithikum zurück. Hier wurde er nicht nur als Zunder verwendet, sondern auch als Wundauflage.
Bereits im 19. Jahrhundert wurde er in einem aufwendigen Verfahren auch zu Westen und Kappen verarbeitet.



Ornamente, Blumengestecke, Kränze und Pflanzschalen stellen nur einige wenige dekorative
Verwendungen in der heutigen Zeit dar. Einige Abbaugebiete waren z.Bsp. Neustadt am Rennsteig und
am Bayrischen bzw. Böhmischen Wald. Heute ist das wirtschaftliche Interesse am Zunderschwamm
jedoch sehr gering. Wer trotzdem Interesse hat dies auszuprobieren, ob er wie Zunder brennt, der sollte
bitte folgende Anleitung beachten: "Als Zunder findet das unter der Rinde befindliche Fruchtfleisch
(Trama) Verwendung. Diese Schicht ist flockig bis hart-faserig und die sehr krustige Rinde wird dünn mit
einem Messer weggeschnitten. Das sich darunter befindliche Fruchtfleisch wird in dünne Scheiben
geschnitten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Bereich, der sich unter der Spitze befindet ausrei-
chend ist, weil er weicher, ist als das Fruchtfleisch der harten Außenschicht."


Ältere Baumbestände sind ein typischer Wirt des Zunderschwammes. Bevorzugt dringt
der Zunderschwamm in seine Wirtsbäume über Ast- und Stammwunden ein, und verursacht im Kernholz
eine intensive Weißfäule, die den befallenen Baum häufig in mehreren Metern Höhe abbrechen lässt.
Der Zunderschwamm kann am abgestorbenen Substrat noch längere Zeit als Saprobiont weiterleben.
Uns hat der Zunderschwamm bisher viel Freude bereitet.
Gehe hier hin, um deine Idee zu überprüfen.
------------------------------------------

Vielen Dank an Jollensegler und freggs'n'mank.

GeoCheck.org

Der Vollständigkeit halber noch die Quellen: Wikipedia und http://www.hinterwäldler.info

Additional Hints (Decrypt)

Hagra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)