Graf Sigewin belauscht einen Elfentanz
Die Plätze, wo Elfen und Elfinnen ihre Tänze beim Mondenschein ausführen, sind bis zum Herbst hin an einer helleren Färbung kenntlich. Wer sich vermißt von den Menschen, den Elfentänzen zu lauschen, kann schweren Schaden davon tragen. So erging es auch dem Grafen Sigewin von Hückeswagen. Er vermochte dem Drange, den tanzenden Elfen zu lauschen, nicht zu widerstreben, wiewohl er von dem schweren Unheil wußte, welches ihn treffen würde. Er erfuhr eines Tages, daß die Elfen oberhalb seines Schlosses, auf den Wiesen nach dem Bevertal zu, ihre Reigen abhielten. Alsbald stand sein Entschluss fest. An einem geeigneten Abend schlich er sich vorsichtig durchs Gehölz der bezeichneten Wiesenstelle zu. In dichtem Gebüsch wählte er sein Versteck, nachdem er vorher das eine Auge sorgfältig zugebunden hatte. Er sah nun den herrlichen Tanz der Elfen wie ein wunderbares Spiel vor sich. Als er aber nach Hause eilte, war er auf dem einen Auge vollständig erblindet und blieb es sein ganzes Leben hindurch.
Quelle: Otto Schell- Bergische Sagen-1897
Aber etwas ist an dieser Geschichte nicht schlüssig. Du musst heraus finden welche Aussage richtig ist. Die Klammerzahlen bitte zu der Referenzkoordinate addieren oder subtrahieren.(Letzten 5 Stellen)
Grag Sigewin war gelähmt und konnte nicht in den Wald gehen, um die Elfen zu belauschen. (N-196 E+985)
Graf Sigewin war blind und man vermutet das die Geschichte seiner Phantasie entsprungen ist.(N+395 E-1018 )
Graf Sigewin gibt es in der Hückeswagener Geschichte gar nicht.(N+241 E+192)
Graf Sigewin lebte oberhalb des Bevertals und nicht im Schloss.(N-121 E+409)
Graf Sigewin residierte auf Schloss Gimborn [Marienheide].(N+403 E+1227)
Referenzkoordinate: N51° 09.060 E007° 21.125
Einen Checker braucht ihr nicht .......
Im Logbuch (Seite 1) gibt es eine Erklärung zu der Sage !
Viel Spaß wünscht
Family Waldschrat