Am Galgenbuckel stand das Hochgericht. Hier wurden Straftäter am Galgen gerichtet. Der Galgenbuckel wurde auch Galgenbosch oder Hochgericht genannt und war weithin sichtbar, sodass alle die gehenkten Übeltäter von der Landstrasse aus sehen konnten. Im Jahr 1752 fand hier die letzte Hinrichtung wegen Diebstahls am Pfarrer statt. Aus dem Jahr 1786 existiert jedoch noch eine Rechnung, in der Materialien zum Bau eines Schaffots anläßlich der Hinrichtung der Kindsmörderin Catharina Ehingerin aus Bühlertal angeführt sind.
Diese besondere Stätte wurde von Bühler Bürgern erbaut und erlebte in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ihren Einstand. Wenn man es wörtlich nimmt, wurde hier "GEHALTEN". Unmittelbar nach der Fertigstellung der Stätte kam es zu einem Doppelfehler. Dies bedeutete einen herben Rückschlag für die engagierten Bürger.
Wenn ihr wisst, welchem Zweck das Gelände hinter dem Zaun und dem Gestrüpp einst diente, erlangt ihr die Koordinaten zu dem Lostplace:
N 48° 42.(BWW+148) E 008° 08.(844-BWW)

Dieser Cache entstand mit der freundlichen Unterstützung durch den Historischen Verein Bühl e.V..
Leider haben Umweltfrevler rund um dieses einstmal idyllische Örtchen ihren Müll entsorgt, so dass die Schönheit dieses Fleckchens leider etwas getrübt ist.