-Viele Wege führen nach Rom, doch nur eine Brücke führt zum Schatz-
Die Vechte ist ein 182 km langer Fluss.
Sie verbindet das Münsterland mit den Niederlanden.
Mal gewunden und idyllisch, mal schnurgerade und langweilig - die Vechte ist beides. Bis Metelen zeigt die Vechte aus ökologischer Sicht ihre Schokoladenseite. In vielen Windungen schlängelt sie sich durch die Landschaft, begleitet von einem schmalen Gehölzsaum.
Danach ändert sich das Bild. Ab Metelen ist die Vechte kanalartig ausgebaut.
Sie wird vor allem für die Entwässerung der umliegenden Nutzflächen genutzt.
Warum die Vechte Vechte heißt?
Ursprünglich soll die Vechte den germanischen Namen Vidrus getragen haben. Als zur Zeit der Christianisierung ein Prinz namens Vechtan in den Fluss stürzte und ertrank, soll sie ihren heutigen Namen bekommen haben. Aber das mag auch ins Reich der Legenden gehören. Namensdeutungen gibt es auf jeden Fall genug. Der Bentheimer Heimatforscher Heinrich Specht vermutet einen keltischen Ursprung. Im Alt-Irischen fand er ein „fecht“, was soviel wie Gang oder Reise bedeutet. In Verbindung mit dem lateinischen „vehere“ für fahren ergäbe sich in der zusammengesetzten Übersetzung ein unspektakuläres „Wasserlauf“.
Zitiert aus http://www.drei-fluesse.de/vechte/