Skipolise vanDango: Die Eisenbahnschwelle ist weg.
Wo früher eine kräftige Eichenschwelle den Eckpfosten von Aeschbachers Pferdeweide markierte, da entsteht das neue Altersheim. So ists gut, aber dafür ist das mit einem Zahlenschloss dort angekettelte Bergungs-Hilfs-Tool nun weg und die Anweisung damit über die Strasse zu gehen und dort in der Krone des jungen Ahorns nach dem Schatz zu stochern....
Offenbar haben nicht wenige eher lustvoll an der Monsteraufgabe gelitten und offenbar hat dieser Cache auch der Idee der Selbsthilfegrüpplis viel Qualitätsfutter geboten.
Wir haben uns jedenfalls sehr gefreut an den vielen individuellen Leidensberichten.
Uebrigens: ich habe immer behauptet, mit einem oder einer Tintinexpertin zusammen könne man den Cache ohne grosse Recherchiererei pflücken gehen. Und das geht so: auf dem einen Bild, wo man die Koordinaten des Fotografen suchen sollte, da gibts ein ominöses Bild Nr. 68.
Aber ohne jegliche Anweisung. Im Hintergrund des Bilds wird aus dem Schloss Gümligen das gleiche gemacht, wie Hergé in den Juwelen der Sängerin aus dem real existierenden Schloss Cheverny Moulinsart macht. Wer das Werk kennt, weiss sofort, es geht in diesem Bild um den Band "Les Bijoux de la Castafiore". Nach langen Suchereien und Irrwegen werden die Juwelen der Sängerin auf einem Baum vor dem Schloss in einem Elsternnest gefunden.
Mais....pourquoi pas?
Das Versteck befand sich genau dort, wo der Fotograf stand. So wärs also eventuell auch gegangen.
Aber Tintin und insbesondere der Capitaine Haddock ist und bleibt ein lieber Ratgeber im oft harten Alltag von SvD und vielleicht wird er noch mal seine Aufwartung machen.
In diesem Sinn: Mille Millions de Tonneres de Brest und Dank euch Suchenden.