Schon aus dem Altertum sind gepflasterte Innenräume, Straßen und Plätze von Babyloniern, Ägyptern und besonders aus dem Römischen Reich bekannt. Im Mittelalter ging der Pflasterbau besonders bei den Landstraßen zurück und nahm erst mit der Zunahme des Verkehrs im 19. Jahrhundert wieder zu, bis im 20. Jahrhundert vermehrt Asphaltstraßen gebaut wurden. Heute wird Pflaster zur Befestigung von innerstädtischen Straßen, Geh- und Radwegen, Parkplätzen sowie Flächen mit hohen Ansprüchen an die Gestaltung und an die Aufenthaltsqualität wie beispielsweise Fußgängerzonen oder öffentlichen Plätzen eingesetzt.
Ein besonderes Problem der Pflasterbeläge, darunter besonders großformatig angelegter Natursteinpflaster mit breitem Fugenabstand, ist der erhöhte Geräuschpegel, der bei entsprechender Verkehrsbelastung verursacht wird. Dagegen stehen ökologische Vorteile wie bessere Regenversickerung und bewuchsfreundlicher, da atmungsaktiver und für Wurzeln durchdringbar. Langfristig ist das Pflaster auch reparatur- und umbaufreundlicher.
Soweit Wikipedia. Ich finde Pflastersteine schön und erhaltenswert und meckere daher auch nicht, wenn durch eine Asphaltdecke etwas von dem darunterliegenden Großsteinpflaster wieder ans Tageslicht tritt. Andererseits bin ich auch froh, nicht neben einer viel befahrenen Straße mit einem Pflasterbelag zu wohnen.
Die Straße, wo das Döschen liegt, ist nicht viel befahren und ist nett anzusehen:

N51° 25.589 E007° 10.777