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Deep in this wood Mystery Cache

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Styft: Die Koordinaten sind mehrmals und zu unterschiedlichen Jahreszeiten eingemesssen worden und ich bin selber jedes mal auf einen anderen Wert gekommen. Zuguterletzt habe ich den Mittwelwert aus allen Messungen genommen. Damit wehre ich mich gegen die Aussage, dass die Koordinaten im off liegen würden. In so einem dichten Waldstück in einer Sennke ist das genaue Einmessen kein Garant dafür, dass ihr bei eurem einmaligen Besuch direkt von eurem Navi dort hin geführt werdet.

Dass das Logbuch in einem desolaten Zustand war, tut mir leid - Mitte Dezember war, wie man auf dem Logfoto sehen kann, noch alles in Ordnung. Da hat der Winter seinen Tribut gefordert. Da wird doch geschwind ein Frühjahrsputz vorgenommen[:)]

Vielen Dank für die bisherigen Besuche[^]

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Hidden : 11/6/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Unbewirtschaftete Wälder sind artenreicher!


Sit Jahren wird von Forst- und Holzwirtschftsverbänden immer wieder behauptet, dass die biologische Vielfalt von Wäldern durch die forstwirtschaftliche Nutzung begünstigt wird zw. sich die Artenzahlen dadurch erhöhen. Zultzt wurde diese gewagte These in ener Pressemitteilung der "Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V." verbreitet. Originalton: "Entgegen der Behauptung, einzig die Stilllegung großer Waldgebiete füre automatisch zu einer größeren Artenvielfalt, zeigen Untersuchungen, dass in einem nachhaltig bewirtschafteten Wald die Artenzahl deutlich höher ist. Erst zielgerichtete Waldpflegemaßnahmen erzeugen vielfältige Strukturen, bringen Licht und Wärme auf en Waldboden und schaffen so günstige Voraussetzungen für ökologische Nischen. Wenn Waldflächen aus der Nutzung genommen werden, profitieren einige wenige Arten, die Lebensräume anderer Arten wiederum verändern oder verschlechtern sich." Der zitierte Verein erwähnt zwar "Untersuchungen", belegt sie aber nicht.

In einer europaweiten Meta-Analyse wurden nunmehr Bewirtschaftunseffekte in Wäldern und deren eweilige Auswirkungen auf die Artenvielfalt verschiedener Organismengruppen genauer untersucht (siehe PAILLET et al. 2010). Resultate der Studie wurden u. a. von dem Totholzkäfer-Spezialisten Dr. Jörg Müller zusammengeasst und kürzlich in der Zeitschrift AFZ-Der Wald (Nr. 17/ 2011) veröffentlicht. Das Ergebnis ist eindeutig: "Über alle Gruppen hinweg war die Artenzahl in ungenutzten Wäldern höer als in genutzten. Holznutzung hatte negative Folgen für die Artenzahl bei den Artengruppen, die an Wald-Kontinuität, Totholz und alte Bäume gebunden sind (Moose, Flechten, Pilze, Holzkäfer) sowie bei Laufkäfern." Nur bei den Gefäßpflanzen erhöhte die Holznutzung di Artenzahl. Bodenverwundungen (durch Holzerntemaschinen), Nährstoffeinträge etc. schaffen neue Wuchsorte vor allem für Störungs- und Eutrophierungszeiger sowie für Neophyten. Ein weiterer Effekt ist nun auch wissenschaftlich belegt: Der Artenreichtum steigt mit zunehmender Reife des Waldes, d. h. ungenutzte Wälder werden immer artenreicher, je länger und ungestörter sie sich entwickeln können. Kahlschlagwirtschaft wirkt sich hingegen am negativsten auf die Artenvielfalt aus. Zudem ist das geringe Baumalter in Wirtschaftswäldern ein limitierender Faktor. Müllers abschließendes Urteil: "Die Aussage, dass bewirtschaftete Wälder in Europa artenreicher seien, ist nach heutiger Datenlage nicht mehr haltbar und irreführend."

Literaturhinweis
PAILLET, Y. et al. (2010): Biodiversity Differences between Managed and Unmanaged Forests: Meta-Analysis of Species Richness in Europe, Conservation Biology 24 (1): 101 - 112.
MÜLLER, J. & LEIBL, F. (2011): Unbewirtschaftete Waldflächen sind europaweit artenreicher, AFZ-Der Wald 66 (17): 20 - 21.
AGR fordert Stopp der Wald- und Artensterbenskampagne des Naturschutzes, Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. vom 24. Januar 2012.

Norbert Panek - 03.02.2012


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