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Multiple Sklerose Mystery Cache

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Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
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Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 11/11/2013
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Multiple Sklerose


Allgemeines
Die multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie einer der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung.
Bei der multiplen Sklerose entstehen in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmarkt verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten zentralen Nervensystem auftreten können, kann die multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. Sehstörungen mit Minderungen der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegungen sind typisch, aber nicht spezifisch für die multiple Sklerose. Der Schweregrad der Behinderung des Patienten wird häufig anhand einer Skala angegeben.
Die Krankheit ist nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf durch verschiedene Maßnahmen oft günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig.

Medizingeschichte der multiplen Sklerose
Es gibt Beschreibungen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die auf multiple Sklerose hinweisen. Eine erstmals genauere Darstellung der Krankheit steht im Tagebuch des Augustus Frederick d'Este, eines Enkels von Georg III. Die Aufzeichnungen über seine Krankheit erstreckten sich von 1822 bis 1846. D'Este beschreibt zunächst eine bei ihm im Alter von 28 Jahren erstmals vorübergehend geminderte Sehschwäche. In der Folge traten schubförmig weitere typische Symptome der Krankheit wie Doppelbilder, eine Schwäche der Beine und Taubheitsgefühle auf.
Eine der ersten medizinischen Beschreibungen der multiplen Sklerose wird William MacKenzie zugeschrieben. Der deutsche Arzt Friedrich Theodor von Friedrichs diagnostizierte die Krankheit 1849 erstmals an einem lebenden Patienten.
1868 beschrieb Jean-Martin Charcot die Krankheit nicht nur umfassend klinisch, sondern auch detailliert pathologisch.
Im Jahre 1960 begann man mit Kortikoiden zu behandeln, 1961 mit ACTH, 1995 mit Beta-Interferon, 2001 mit Glatirameracetat.

Epidemiologie
Die multiple Skelorose ist in Mitteleuropa die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Frauen sind ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Männer. Nach aktuellen Schätzungen liegt die Krankheitshäufigkeit in Deutschland bei 149 Erkrankten pro 100.000 Einwohnern.
Insbesondere bei Patienten, die keine höhergradigen Behinderungen aufweisen, ist die Sterblichkeit nicht wesentlich erhöht. Eine Ausnahme ist hier die maligne Form der multiplen Sklerose, die sogenannte Marburg-Variante. Diese akute schwere Verlaufsform der Erkrankung ist jedoch sehr selten.

Neuropathologie
Neuropathologisch ist die multiple Sklerose durch herdförmige, entzündlich-entmarkende Läsionen im zentralen Nervensystem mit unterschiedlich ausgeprägtem Verlust an Axonen und reaktiver Gilose gekennzeichnet. Möglicherweise führen verschiedene immunologische Mechanismen zum Verlust der Markscheiden: Histologisch definierten Lassmann und Mitarbeiter vier verschiedene Subtypen, wobei Patienten mit einer primär immunologisch induzierten Entmarkung (Subtypen I und II) und solche mit einer primären Erkrankung der Oligodendrogliazellen (Subtyp III und IV) unterschieden werden. Ob sich im Laufe der Chronifizierung der Erkrankung die Ausprägung der Subtypen ändert, bleibt unklar.
Neue bildgebende Verfahren, wie etwa die Diffusions-Tensor-Bildgebung, aber auch neuropathologische Untersuchungen haben seit einigen Jahren die Schädigung von Axonen bei der multiplen Sklerose wieder zunehmend in den Vordergrund gerückt. Die Mechanismen, die zu dieser Art von Schäden führen, sind noch nicht vollständig geklärt. Inzwischen ist man zu dem Ergebnis gelangt, dass es bereits bei noch intakter Myelinhülle zu Schädigungen der Axonen kommen kann. Diese Schäden sind in frühen Stadien noch reversibel.

Ätiologie und Pathogenese
Die Ätiologie (Ursache) der multiplen Sklerose ist unbekannt.
Hinsichtlich der Pathogenese (Entstehung) existieren zahlreiche Theorien. Die vorliegenden Befunde deuten auf eine multifaktorielle Krankheitsentstehung mit Beteiligung von genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen als Auslöser einer immunvermittelten Schädigung hin.

Verlaufsformen
Die multiple Sklerose hat unterschiedliche Verlaufsformen. Wichtig für das Verständnis der Erkrankung und der Verlaufsformen ist der Begriff des Schubes. Ein Schub ist definiert als das Auftreten neuer oder das Wiederaufflammen bereits bekannter klinischer Symptome, die länger als 24 Stunden anhalten und denen eine entzündlich-entmarkende Schädigung des ZNS zugrunde liegt. Typischerweise treten neue Symptome bei der MS subakut, also innerhalb von Stunden bis Tagen, auf. Um einen neuen Schub von einem vorangegangenen abgrenzen zu können, müssen definitionsgemäß mindestens 30 Tage zwischen beiden klinischen Ereignissen liegen. Die Dauer eines Schubes beträgt meist einige Tage bis wenige Wochen. Je nachdem, ob sich die aufgetretenen Symptome vollständig oder nur unvollständig zurückbilden, spricht man von einer kompletten oder inkompletten Remission. Von echten Schüben sind sogenannte Pseudoschübe abzugrenzen, die im Rahmen einer Temperaturerhöhung (Uhthoff-Phänomen) oder infektassoziiert auftreten und zu einer vorübergehenden Verschlechterung klinischer Symptome führen können.
Unterschieden werden schubförmig remittierende multiple Sklerose, sekundär progrediente multiple Sklerose und primär progrediente multiple Sklerose.

Symptome
Die ersten Symptome treten meist zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr im Rahmen eines Schubes auf. Während sich die Schübe bei Erkrankungsbeginn meist völlig zurückbilden, bleiben im späteren Krankheitsverlauf nach Schüben vermehrt neurologische Defizite zurück. Zu Beginn der Erkrankung werden Seh- und Sensibilitätsstörungen häufig beobachtet. Nicht selten beginnt die Erkrankung zunächst mit einem isolierten Symptom, wofür sich der englische Begriff des klinisch isolierten Syndroms (CIS) eingebürgert hat.

Quelle und weitere Informationen: Wikipedia

Dieser Cache ist Martin gewidmet, mit dem ich seit über 15 Jahren befreundet bin. Halte durch, Martin!

Zum Cache
Wie bei Mystery-Caches üblich, haben die Listingkoordinaten nur bedingt mit dem finalem Cache-Ort zu tun. Vor Ort hat auch höchstens mein Freund Martin Hilfe zu erwarten.
Der Cache ist zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erreichen, allerdings ist Wochentags und vor allem Tagsüber mit massivem Muggelbefall zu rechnen.
Um zum Cache zu kommen, müsst ihr eine gewisse Grundsportlichkeit an den Tag legen. Dazu sei gesagt, dass jeder selbst für sein Tun und Handeln und vor allem für seine eigene Gesundheit verantwortlich ist.
In der Nähe kann man auch gut und in Ruhe sein Cachemobil abstellen, auch eine Anreise mit Bus oder Rad ist möglich.
Aber zuvor müsst ihr noch ein Rätsel lösen, um an die finalen Koordinaten zu gelangen:

Norden: 48° 0/1/3/3/4/4/4/7/12/17/18/19/20/21/21/23/23/26/27/30
Osten: 012° 1/1/1/3/6/8/11/11/13/15/17/18/27/31/32/35/38/39/43/46

Alles richtig?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Rätseln und Suchen!

Additional Hints (Decrypt)

DZJ nz Fpuyhff avpugf jrtynffra bqre ehaqra. erpugf anpu yvaxf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)