Zwei Ursachen waren für die Errichtung des Senders Görlitz, (Reichenbach) der als Nebensender des Senders Breslau auf der Welle 1231 Kilohertz oder 243,7m arbeitete, maßgebend. Einmal waren es die Klagen der Hörer dieses westlichen Zipfels Schlesiens über den schlechten Empfang der Breslauer Sendungen, zum anderen war es für Breslau schwer, das reiche kulturelle Leben der Oberlausitz für den Rundfunk nutzbar zu machen.
Als Sendesaal (Studio) wurde der große Saal im Ständehaus Görlitz (Promenade) benutzt. Von hier aus erfolgte am 2. Mai 1937 die erste Übertragung der Sendestelle Görlitz. Die Sendeanlage wurde in Reichenbach errichtet.
Abseits davon stand der 100 m hohe, aus deutschem Kiefernholz erbaute Antennenturm, der zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt Reichenbach wurde. (Der Sendemast wurde zielgerichtet auf diesem Standort errichtet, da es sich hier um ein Sumpfgebiet handelt, welches als gute Voraussetzung für einen Mittelwellensender galt. Polausgleich Minuspol. Für die Standfestigkeit wurde der Mast auf in den Sumpf getriebenen, ausgewählten Holzpfählen errichtet. Das damalige Reichenbacher Fuhrunternehmen Gebhardt erhielt den Auftrag bei der Befüllung des Umfeldes mit enormen Mengen Kies)
Text M. Steinmann, Reichenbach O.L.
Der Cache stellt keine großen Anforderungen zum ruhigen unbeobachteten Loggen habe ich ihn etwas im Unterholz versteckt.
ca. 53m Westlich in 270°