Bereits vor mehr als 2000 Jahren hatten die Kelten das Niedtal besiedelt. Sie lebten dort, wo sie die Güter fanden, die ihnen für ihr einfaches Leben wichtig waren: Wasser, Nahrung aus Wald und Fluss sowie Baumaterialien, wie Holz, Schilf und Lehm. Die Voraussetzungen waren im Wald bei Niedaltdorf optimal gegeben. Keltische Gräber belegen hier unzweifelhaft die Existenz einer keltischen Siedlung. Die Rekonstruktionen zweier Keltenhäuser (und demnächst auch eines Hügelgrabes) veranschaulichen diese Epoche in unserer Siedlungsgeschichte. Das ursprüngliche Baumaterial Holz, seine Verwendung und Verwertung in der Geschichte der Zivilisation und im Laufe der Wirtschaftshistorie (Sie sehen hier auch einen Schaumeiler) und seine Bedeutung als moderner Baustoff bilden anschauliche Eckpunkte auf dem spannenden Pfad der Druiden. Seinen Charakter durchströmen dabei auch Mythen und Mystik, wie die Nachbildung eines Galgenbaumes (in Planung) und der Gerichtsbaum belegen.