(Dieser Cache hiess ursprünglich "Baum an Baum und beide tot", er wurde aufgrund der herrschenden Umstände ;) umbenannt, siehe Log vom 25.4.2014.)
Der Altberg-Grat - Der "kleine Bruder" des Lägerengrats
Das Furttal wird von der Lägern auf der einen und dem Altberg auf der anderen Seite gebildet, zwei parallel und fast exakt in W-O-Richtung verlaufenden Höhenzügen. Während die Lägern mit ihrem bekannten Gratweg ab Baden und in ihrer Eigenschaft als "äusserster Ausläufer des Jura" recht bekannt ist, wird der Altberg meist als komplett bewaldetes Hügelchen wahrgenommen. Oft geht vergessen, dass er unter dem Laubdach ebenfalls einen sehr reizvollen Grat besitzt. Dieser hatte bis anhin keinen eigenen Cache, den er meiner Meinung nach aber verdient.
Ähnlich wie die Lägern steigt auch die Gesteinsschicht, die den Altberg bildet, schräg von Süden her aus dem Untergrund heraus, so dass die Südseite des Grates deutlich steiler ist als die Nordseite. Wandert man den Grat von Regensdorf aus entlang, ist dies deutlich zu sehen. Südlich vom Grat verlaufen daher eher die touristisch interessanten Wege, auf denen man zum "Nebengipfel" des Altbergs kommt (mit 629m ist er 2m niedriger als der "echte" Gipfel, aber mit Aussichtsturm und Restaurant), nördlich davon eher die zur Bewirtschaftung genutzten.
Besonders schön ist der Gratverlauf dort, wo der Cache versteckt ist: Zwischen lebenden und auch vielen toten Bäumen immer auf der Kante schlängelt sich der Weg über Wurzeln und Fels, nachdem er kurz zuvor durch eine "Allee" aus Schösslingen führte. Rechts und links hat man einen schönen Blick auf die stufenartigen Waldterrassen. Überraschend oft findet man Stechpalmenbüsche und gelegentlich hat sich in den überwiegend aus Buchen bestehenden Wald ein Nadelbaum eingeschlichen. Von unten, besonders von der Fahrstrasse aus, nimmt man diesen Grat kaum wahr, auch gibt es keine offensichtliche Gelegenheit, beim Aufstieg von der Südseite her zum Gratweg abzuzweigen.
Öfters lohnt sich ein Blick senkrecht nach oben: Die Suchstelle befindet sich in der Nähe zweier Baumpaare (bald vermutlich nur noch eines), die sich aneinander anlehnen. Ein Baum ist vollständig tot, er ist im Sturm in die Astgabel eines anderen gefallen, hat seine Basis verloren und steht nur noch auf einer geborstenen Spitze; der andere scheint krank zu sein. Das andere Paar ist sehr viel lebendiger und wird wohl noch einige Jahre stehen bleiben. Ein weiterer Baum etwas weiter westlich ist recht weit oben von grossen Pilzen befallen, auch Baumkrebs sieht man gelegentlich.
Um den Cache zu finden, muss man sich kaum vom Weg entfernen. Achtung, das Gelände ist abschüssig, es besteht geringe Absturzgefahr!
Auch mit Kindern ist der Cache gut zu suchen. Die Kinder sollten allerdings nicht alleine suchen, da das Gelände recht anspruchsvoll ist. Vom (kinderwagentauglichen) Weg aus ist man in 2-3min an der Suchstelle.
Wenn der Cache gefunden wurde, bitte wieder genauso tarnen wie vorher und die Spuren etwas verwischen! Der "Tarnstock" hat ein spitzes und ein stumpfes Ende, bitte das spitze Ende nach oben.