Blick aus der Cacherichtung:
Diese Dose befindet sich an einem Hang hinter dem sogenannten „Diemschnig-Haus“! Benannt ist das Haus nach Herrn Diemschnig, der mit seiner Frau und anderen Grubenarbeitern, welche gemeinsam in der angrenzenden Lehmgrube (Richtung Süden) bis ca. 1965 Lehm und Braunkohle abgebaut haben, hier gewohnt hat!
Alte Geräte die hier im Einsatz waren: 
Dieses Haus und noch zwei weitere, dienten den Arbeitern bis ca 1965 als Unterkunft. Eines stand direkt westlich davon, das andere, Berghaus genannte, war ziemlich genau da, wo sich jetzt der Teich befindet.
Hier ca. befand sich das Berghaus: 
Übersichtskarte:

Bei den Parkkoordinaten befindet sich ein weiteres Haus, welches den Arbeitern ursprünglich als Pausenraum und WC-Anlage diente. Als die Grubenarbeiten um 1965 eingestellt wurden, zogen die Arbeiter bis auf Herrn Diemschnig und seine Frau von hier weg. Die beiden anderen Gebäude verfielen mit der Zeit und auch dieses begann langsam zu verfallen. Also zogen die beiden in das mittlerweile ihnen gehörende, zum kleinen Wohnhaus umgebaute, Pausenhaus. Sie bekamen drei Kinder (zwei Töchter und einen Sohn), die als Erwachsene alle nach Deutschland zogen.
Das umgebaute Pausenhaus: 
Bis sie im Jahr 2011 von ihren Kindern ebenfalls in ein Pflegeheim nach Deutschland gebracht wurde, lebte Frau Diemschnig nach dem frühen Tod ihres Mannes jahrelang alleine weiter in dem kleinen Häuschen, in dem es übrigens keinen festen Estrichboden gibt. Die Bodenfliesen wurden direkt auf den lehmigen Boden gelegt. 2013 ist Frau Diemschnig verstorben!
Noch relativ gut erhaltener Teil: 
Das Diemschnig-Haus war nach dem Auszug der beiden dem Verfall geweiht, wurde aber zwischenzeitlich von einem neuen Besitzer sogar nochmal etwas renoviert (Schindeldach), aber nicht wieder bewohnbar.
Lehmvorkommen in der Grube: 
Der Cache liegt nicht direkt beim Haus, wegen der bestehenden Einsturzgefahr, sondern etwas dahinter bei den Bäumen (siehe Spoilerbild!). 20m rechts vom Cache sieht man noch ein paar Mauerreste, welche vom ehemaligen Werkzeuglager stammen. Leider ist davon aber nicht mehr viel übrig. Irgendwo daneben gab es noch einen zweiten Lagerraum, in dem das Schießpulver für die Sprengungen in der Grube untergebracht war. Dieses Lager wurde allerdings nach Beendigung der Grubenarbeiten entleert und anschließend wegen der noch bestehenden Explosionsgefahr gesprengt. Leider können sich aber meine befragten Quellen nicht mehr genau an die Position dieses Raumes erinnern.
Vielen Dank nochmal an meine Oma, die in der Nähe wohnt und an Karli, den besten Freund meines verstorbenen Opas, der selber bis zu seinem 11. Lebensjahr 1958 mit seinen Eltern im Berghaus in der Grube gewohnt hat und mir sehr viele Informationen geben konnte.
Cacheinhalt:
Logbuch
2 Bleistifte
WoodCoin
FTF-Geschenk (Flachmann)
FTF-Urkunde gibt's per Mail oder persönlich!
FTF:
luckyluke92
STF:
scorpi1972
&
fischi04
TTF:
Silberschakal
Happy Caching wünschen Miky&Mike&Karin
PS: Über Fotos beim Log würden wir uns natürlich freuen!