Kiesgrube Lange-Damm-Wiesen (LDW)
Aufgrund der geologischen Voraussetzungen befanden sich im Strausberger Bereich zur Wende des 19. zum 20. Jahrhundert zahlreiche Kiesgruben.
Geologisch befinden wir uns auf einer Grundmoränenfläche mit Lockersedimenten der Weichseleiszeit. Beim Abschmelzen der Gletscher entstand Geschiebemergel und sandige Ablagerungen des Schmelzwassers. Diese von Sand überschütteten Flächen bilden Hochflächen die das Gebiet der Langen Dammwiesen umgeben – sogenannte Sander-Hochebenen. Die Dicke der Sandschichten beträgt meist mehr als fünf Meter.
Daher waren diese Flächen gut zum Kiesabbau geeignet und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein intakt. Der Kiestransport erfolgte mithilfe einer eigens angelegten Bahnanbindung an die Ostbahn. Hier handelt es sich ebenso um die Anbindung an einer der vielen Nebenstrecken der Ostbahn. .

Kartenausschnitt mit Kiesgrube und Bahnanbindung an Ostbahn (Karte aus: Die Oser von Strausberg bei Berlin, W.Wolff, 1925, Abb. 1, Seite 260)

Bahnschwellen der ehemaligen Grubenbahn

Reste der ehemaligen Kiesgrube
Ihr befindet euch im Naturschutzgebiet Herrensee, Lange-Damm-Wiesen und Barnim Hänge Den Petling findet ihr am Weg. Dieser braucht nicht verlassen werden. Bitte vorsichtig bergen und wieder verstecken und tarnen.
Der Cache ist von der Parkmöglichkeit aus auf dem Wanderweg blauer Punkt auf weißem Grund zu erreichen. Die Wanderung auf direkten Weg hin und zurück hat eine Länge von etwa 1,2 Kilometer meist durch wunderschönen Buchenwald.