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Zaungast 3 Multi-Cache

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Sabbelwasser: Hallo sykkylven,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
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Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer:
GC-Reviewer, speziell für Bayern auf:
Reviewer Bayern und Erklärungen zur Winterpause findest Du hier: Winterpause

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Hidden : 11/24/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Zaungast 3


Bei den Anfangskoordinaten steht ihr am Parkplatz des St. Paulus Stiftes in der Burghauser Straße.


Jakob Friedrich Bussereau wurde am 2. Februar 1863, als Sohn des Küfermeisters Johann Christian Bussereau und seiner Frau Elisabeth geb. Schlichter in Hambach an der Weinstraße geboren. Wenngleich die Eltern arm waren, durfte der Junge die Lateinschule in Neustadt und das Gymnasium in Speyer besuchen, das er 1882 absolvierte. Noch im gleichen Jahr begann er sein theologisches Studium in München. 1885 trat er in das Speyerer Priesterseminar ein und erhielt am 19. August 1886 im Dom zu Speyer die Priesterweihe.

Seine erste Kaplanstelle trat der Neupriester im September 1886 in Herxheim bei Landau an; im Juli 1889 wechselte er nach Germersheim. Bereits in Herxheim war in ihm die Idee gereift, dort ein Asyl für unheilbar Kranke zu gründen, wozu ihn besonders der Zustand seiner eigenen kranken und arbeitsunfähigen Schwester animiert hatte. Da er aber als junger Kaplan beim Bischof kein Gehör fand und ihn andererseits - auch im Hinblick auf seine hilfsbedürftige Schwester und kranken Eltern - die Idee nicht mehr losließ, bewarb er sich um die Pfarrei Münster am Lech in der Diözese Augsburg. Mit Datum vom 25. August 1890 wurde Bussereau dort Pfarrer. Hier lernte er wegen eines verkrüppelten Waisenmädchens den Pfarrer Dominikus Ringeisen kennen, einen Apostel der Behinderten und Gründer der Behinderten-Anstalt Ursberg. Pfarrer Bussereau trat 1895 als Spiritual in diese Anstalt ein.

Trotzdem ließ ihn seine Pfälzische Heimat nicht los und er wollte ein ähnliches Werk wie Pfarrer Ringeisen auch in der Diözese Speyer schaffen. Wieder sprach er beim Bischof in Speyer vor und fand dieses Mal Gehör, da er bereits auf die entsprechenden Erfahrungen aus Ursberg verweisen konnte. Bereits am 1. April 1896 eröffnete Jakob Friedrich Bussereau in einem unscheinbaren Hause in Herxheim bei Landau mit einigen Kranken und ihren Pflegerinnen sein Heim. Von nun an baute und wirkte er 23 Jahre lang an seiner Behindertenanstalt, die er "St.-Paulus-Stift" nannte. Er gründete gleich zu Anfang einen Frauenorden, die Paulusschwestern, 1905 als männlichen Zweig die Paulusbrüder. Das visionäre Werk nahm einen großen Aufschwung. Es entstanden Zweigniederlassungen in Queichheim, Kirchmohr, (jetzt Niedermohr), Neuötting, Mainz, Darmstadt und Bad Bergzabern (Kloster Liebfrauenberg). Die intensive Pflege mittelloser, körperlich und geistig Behinderter war ein großes Bedürfnis der Zeit, besonders als der Erste Weltkrieg zahllose verkrüppelte Kriegsversehrte bedingte.

Bussereau wurde ehrenhalber Prälat. Er betätigte sich auch als Publizist und gab in der Neuöttinger Niederlassung seine Zeitschrift "St. Antonius Stimmen" und den "Altöttinger Marienkalender" heraus. Auf dem Frauenberger Hof bei Bad Bergzabern, den er 1899 erworben hatte, richtete er ein Erholungsheim für Priester ein. Dies fand solchen Zuspruch, dass er ein Kloster und eine Erholungsstätte mit Platz für 125 Kurgäste einrichtete; Kurhaus und Kloster Liebfrauenberg bei Bad Bergzabern. In Queichheim betrieben die Paulusbrüder neben ihrer Behindertenpflege auch eine große Druckerei und einen Verlag für religiöse Schriften, die "St. Joseph Verlagsdruckerei", Landau-Queichheim.

Prälat Busserau war in den letzten Lebensjahren herzkrank. Als er auf dem Liebfrauenberg bei Bad Bergzabern weilte, stellte sich ein Katarrh ein, der ihn aufs Krankenlager warf. Er gesundete nicht mehr, sondern starb dort am 2. Juli 1919, im Alter von nur 56 Jahren. Auf dem Stiftsfriedhof des Paulusstiftes zu Herxheim wurde er beigesetzt. (aus Wikipedia)


 

Für die Aufgabe solltet ihr folgende Farbtabelle beachten:



grau=2

rosa=3

lila=4

orange=6

gelb=7

blau=8

grün=9



N48 14. Förderstätte / Eingliederungsheim / Wohnheim+Zentrum

E12 41. Wohnheim WFB / Schwesternwohnheim / Wohnpflegeheim-Zentrum

 

Dose: Nakro (größer als Nano und kleiner als Micro)

Inhalt: Logbuch

Versteck: Privatgelände muss nicht betreten werden!

 

Viel Spaß beim Cachen!!!

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