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Minchens Erster Traditional Cache

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Obelodalix: leider erfolgte hier keine Reaktion seitens des Owners. Da hier seit längerer Zeit kein Cache findbar ist und der Owner nicht reagiert bleibt mir keine andere Möglichkeit als dieses Listing zu archivieren.

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Hidden : 11/30/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Hierbei handelt es sich um meinen ersten gelegten Cache,in meinem Heimatsort Oberbantenberg, der mir dabei hilft, den Ablauf des Versteckens kennenzulernen. Sicher werden noch weiter folgen. Insbesondere die beiden Sonderschulen haben einen Cache verdient, um Leuten die tragische Geschichte des Großbrandes von 1990 näher zu bringen.


Oberbantenberg

Oberbantenberg, einer von 51 Ortsteilen der Stadt Wiehl (Oberbergischer Kreis, Land Nordrhein-Westfalen), wurde urkundlich erstmals erwähnt 1443 in den Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein unter „Einkünfte und Rechte des Kölner Apostelstiftes“ (Historisches Archiv Köln). Es wird angenommen, dass einer der ersten Siedler namens Banto, der möglicherweise auch der Ortsgründer war, für die Ortsbezeichnung „Bantenberch“ Pate gestanden hat.

Kartografisch wurde der Ort erstmalig verzeichnet in der Mercator-Karte von 1575, und zwar mit dem Namen „Buntenbergh“. Die Schreibweise „Bantenbergh“, aus die sich der heutige Name ableitet, er­scheint auf einer alten Steuerliste im Wiehler Gemeindearchiv; darin ist der Ort mit 11 Hofbesitzern erfasst worden.

In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) blieb zwar die hiesige Gegend von direkten Kampfhandlungen verschont, wurde jedoch von Plünderungen und Überfällen durchziehender Lands­knechtheere heimgesucht. Über Plünderungen heißt es in der Chronik des Kirchspiels Wiehl von 1622: Die Nachbarn von Kehlinghausen, Bambert (Oberbantenberg), In der Bambert (Unterbanten­berg) und Repschenroth mussten 24 Reichstaler Zwangsabgaben an Kriegssteuer zahlen. Danach waren die 4 Ortschaften um 1600 noch kleine bäuerliche Siedlungen. Schließlich musste Wiehl nach einem Raubüberfall des kurkölnischen Kriegsvolkes 1755 Reichstaler für erlittene Schäden aufbringen – eine für damalige Verhältnisse immense Summe und für die hier lebenden Menschen ein ungeheu­rer Schaden.

Während der schlimmen Zeit des Dreißigjährigen Krieges kam noch etwas Schlimmeres hinzu: die Pest; sie breitete sich ab 1634 in unserer Gegend aus und forderte bis 1636 viele Menschenleben. Bewohner ganzer Ortschaften und Dörfer wurden durch die Pest ausgerottet.

Und noch einmal wurden Orte der hiesigen Gegend durch Kriegswirren kräftig zur Kasse gebeten. Das Kirchspiel Wiehl, zu dem Oberbantenberg gehörte, musste während der französischen Besat­zungszeit (1806 – 1813) insgesamt 3284 Reichstaler zu Gunsten der französischen Verwaltung auf­bringen – wiederum eine immens hohe Summe.

Am 06.12.1885 beschloss die kirchliche Gemeindevertretung zu Wiehl, wegen Überlastung des Pfar­rers Johannes Petersen  in Wiehl einen zweiten Geistlichen für das Kirchspiel Wiehl einzustellen so­wie eine Kapelle zu bauen. Weil sich Oberbantenberg im 19. Jahrhundert ständig weiterentwickelte und zudem zentraler Mittelpunkt für umliegende Ortschaften des Kirchspiels Wiehl war, wurde dieser Ort zum Bau der Kapelle ausgewählt. Die Kapelle war bei der einheimischen Bevölkerung besser unter dem Begriff „Betsaal“ bekannt; sie hatte ein kleines Türmchen mit einer Stahlglocke, wurde schließlich 1889 gebaut (Grundsteinlegung: 21.08.1889) und 1890 eingeweiht. Erster Geistlicher in Oberbantenberg war der Hilfsprediger Otto von Lünen. Erster Pfarrer von Oberbantenberg wurde, nachdem Otto von Lünen am 01.04.1892 als ordentlicher Pfarrer nach Derschlag abberufen wurde, Heinrich Weimann. Vor seiner Ernennung zum Pfarrer am 18.03.1895 war Heinrich Weimann bereits seit dem 18.12.1894 als Hilfsprediger im Ort tätig.

Das noch fehlende Pfarrhaus wurde 1898 errichtet. Oberbantenberg erhielt 1893 einen eigenen Friedhof und wurde am 01.10.1894 selbständige Kirchengemeinde.

Mit der Kapelle (Betsaal) alleine gaben sich die Oberbantenberger allerdings nicht zufrieden. So wurde bereits 1901 beschlossen, aus dem Betsaal durch einen Erweiterungs- und durch einen Turm­bau eine richtige Kirche zu machen. Die Oberbantenberger Kirche mit ihrem heutigen Erscheinungs­bild wurde am 06.11.1904 eingeweiht. Die drei Glocken, der Glo­ckenstuhl sowie die Turmuhr stam­men aus einem Abbruch einer Kirche aus Katernberg (heute ein nordöstlicher Stadtteil von Essen). Elektrisches Licht erhielt die Kirche im Herbst 1924.

Am 14.01.1907 beschließt das Presbyterium, ein Gemeindehaus zu bauen, weil das Gemeindeleben und die vielen Versammlungen auf Dauer nicht im Pfarrhaus stattfinden konnten. Das Ge­meindehaus wurde am 21.03.1909 eingeweiht; am 16.01.2002 wurde das nun in die Jahre gekom­mene Gemein­dehaus abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt. Im Jahre 1990 feierte die Evangelische Kirche Oberbantenberg ihr 100-jähriges Bestehen.

Am 26.10.1913 erhielt Oberbantenberg eine eigene einklassige Schule in der heutigen Heinrich-Sten­der-Straße. Zur Schule gehörte auch ein Sportplatz. Der Oberbantenberger Schule war allerdings nur ein kurzes Leben vergönnt; wegen sinkender Schülerzahlen wurde nach 18 Jahren diese Schule 1931 wieder geschlossen, und die Schüler wurden dem Schulbezirk Hunstig zugeteilt.

Nach dem 2. Weltkrieg hatte Oberbantenberg 443 Einwohner (1947). Der große Aufschwung für Oberbantenberg kam mit dem Baubeginn der Bundesautobahn A 4 (Köln – Olpe) im Jahre 1968. Durch die günstige Anbindung an die neuen Verkehrswege mit Autobahnzufahrten in unmittelbarer Nähe zum Ort wurde Oberbantenberg zum einen für Pendler mit Arbeitsplatz im Großraum Köln, zum anderen aber auch für kleinere Gewerbebetriebe, die sich im Industriegebiet Bomig-West ansiedelten, interessant.

Bangmerd oder Bängmerd, wie Oberbantenberg von seinen Bewohnern schon seit urewigen Zeiten liebevoll genannt wird, ist mit 1.774 Einwohnern (1.733 mit Hauptwohnsitz und 41 mit Neben­wohnsitz gem. Stand vom 31.12.2010) nach Wiehl, Drabenderhöhe, Biel­stein und Oberwiehl – der fünftgrößte Ortsteil der Stadt Wiehl. Die mittlere Höhe über dem Meeres­spiegel beträgt 240 m. Der Ort hat die Koordinaten 50° 58’ N, 7° 31’ O. Oberbantenberg verfügt über ein Gewerbegebiet und über ein Dienstleistungszentrum mit einer Gesamtfläche von rd. 5 ha.

In Oberbantenberg sind vor etlichen Jahren benachbarte 2 Förderschulen gegründet worden: 1968 die Helen-Kel­ler-Schule für geistig Behinderte (www.hks-wiehl.de), Träger: Oberbergischer Kreis, und 1980 die Hugo-Kükelhaus-Schule für körperlich Behinderte, Träger: LVR – Landschaftsverband Rheinland (www.hugo-kuekelhaus-schule.lvr).

Neben diesen Förderschulen für Behinderte gibt es in Oberbantenberg eine weitere wichtige Einrichtung für behinderte Menschen, und zwar das HBW-Haus (Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl), das eine Wohneinrichtung für 120 erwachsene Menschen mit geistiger, körperlicher und mehrfacher Be­hinderung – z. Z. aus 7 Wohnhäusern bestehend – betreibt. Darüber hinaus werden 50 Plätze im Betreuten Wohnen angeboten. Gegründet wurde das HBW-Haus im Jahre 1975.

Zwei Kindergärten sind in Oberbantenberg beheimatet: der Hedwig-Wachenheim-AWO-Kindergarten, eröffnet am 01.09.1988, und der Johanna-Kirchner-AWO-Kindergarten, eröffnet im April 1993.

Das erste Oberbantenberger Dorffest fand 1966 in den Hallen der damaligen Fa. Hartmann & Pflitsch statt. Seither feierten die Bängmerder ihr traditionelles Dorffest Jahr für Jahr (immer am Pfingstwochen­ende) rd. 30 Jahre lang. Das letzte Dorffest fand 2005 auf dem Knippen statt.

Für Einkäufe des täglichen Bedarfs müssen – vom Sortiment der Bäckerei Kraus einmal abgese­hen – die Oberbantenberger heutzutage nach Bielstein oder Dieringhausen fahren. Das war früher anders, weil es hier gleich mehrere Lebensmittel­geschäfte gab. Diese „Tante-Emma-Läden“ waren: „Vormstein’s Anna“, „Freischlader’s Anna“, „Krautmacher“ (später Gisela Dick) und Frau Riedel und Reinhold Dick, später Himmelreich-Markt Hermann Wensing.

Eine Müllkippe, in früheren Zeiten Standard eines jeden größeren Ortes, befand sich im Steinbruch „Am Frauenbusch“. Sie wurde aber bereits 1964 zugeschoben, so dass sich die Oberbantenberger einen anderen Entsorgungsplatz suchen mussten.

Der Dorfbegegnungsplatz Plutenhöffchen wurde am 22.06.1991 eingeweiht. Es handelt sich hierbei in erster Linie um eine großflächige Spielplatzanlage, die aber auch zu anderen Zwecken genutzt wird. So wurde hier das erste Maifest am 30.04./01.05.2007 gefeiert; inzwischen ist dieses Maifest dort zu einer festen Einrichtung geworden.

 

Da es hier ziemlich waldig ist können leichte Abweichungen der Koordinaten auftreten. Mit Hint sollte ein leichtes finden dann trotzdem gewährleistet sein.

Es handelt sich um eine alte Munitionskiste, aber kein Grund zur Panik (laugh), der ursprüngliche Inhalt wurde gegen jahreszeitlich passendes Tauschmaterial ersetzt!

 

Konstruktive Kritik und Tipps nehme ich gerne an :-)

Parken könnt ihr auf dem Parkplatz des Oberbantenberger Friedhofs

Additional Hints (Decrypt)

...rf jne rvazny rvar Onax

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)