Hintergrund:
Es ist der 09.02.1982 genau um 14:33 Uhr, als eine gewaltige Explosion die Pension Marienhof und die umliegenden Häuser des Bergweges erschütterte. Wie sich herausstellte verletzte eine Briefbombe den Pensionsbetreiber aus Hamburg schwer an Brust und Bauch und riss im sogar einige Finger seiner rechten Hand ab. Metallsplitter steckten in seiner Leber und in einem Auge. Polizei und Sanitäter waren binnen von Minuten vor Ort und der Schwerverletzte wurde mittels Helikopter in eine Spezialklinik nach München-Neuperlach gebracht.
Den Beamten bot sich vor Ort im Zimmer ein Anblick der Verwüstung (siehe Bild).
Nachdem die örtliche Polizei eine Gasexplosion ausschloss, wurde die Münchner Sonderkommission SG511 eingeschaltet, deren Aufgabenbereich Sprengstoffanschläge mit terroristischen Hintergrund ist. Erst jetzt wurde klar welche Tragweite die Detonation hat, dass selbst Oberbayerns Polizeipräsident Dr. Othmar Keller höchstpersönlich nach Bad Tölz eilte.
Die Ermittlungen bestätigten dann den Briefbombem-Anschlag.
Doch warum wurde auf einen Pensionsbesitzer ein Anschlag verübt???
Der Hotelier hatte mit seinem Bruder als Fluchthelfer vielen hundert Menschen den Weg aus der DDR in den Westen geebnet. Die meisten Ost-Bürger wurden nach dem Transitabkommen vom 17.12.1971 versteckt in Pkw's über die Grenze geschmuggelt, da die Autos im Personenverkehr nicht mehr generell "gefilzt" wurden. Sein Bruder wurde bereits 9 Jahre vor diesem Anschlag bei einer aktiven Fluchthilfe geschnappt und zur lebenslanger Haft im berüchtigten Gefängnis Bautzen verurteilt. Durch Vermittlungen des bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß kam dieser jedoch 1982 frei.
Somit galt auch der Pensionsbesitzer "für die Führung in Ostberlin als Staatsfeind Nr. 1", wie man in der örtlichen Presse lesen konnte.
Der Pensionsbesitzer musste 4 Monate in der Klinik bleiben. Doch das Attentat hatte nicht nur gesundheitliche Folgen, sondern auch für die Pension - viele Kurgäste blieben nach der Explosion aus, so dass die Pension verkauft werden musste. Heute lebt der Hotelier in Florida und vermietet Ferien-Apartements. Doch im Sommer kommt er noch öfter in den Isarwinkel zurück - selbst nach 20 Jahren Florida fühlt er sich der Kurstadt noch verbunden und pflegt die Freundschaften an der Isar.
Wer aber wirklich hinter dem Anschlag steckte, ist bis heute - jedenfalls öffentlich - nicht bekannt geworden ...
Quellenverweise:
Texte & Recherchen: Mord(s)geschichten aus Bad Tölz und dem Isarwinkel (Schnitzer / Czysz)
Bildmaterial: Tölzer Kurier (10.02.1982)
Ihr solltet Euch jetzt am nordöstlichen Eck des Hotels Marienhof befinden.
Sucht hier nach einem gelben Gasschild, auf dem sich zwei Ziffern befinden:
linke Ziffer = A / rechte Ziffer = B
Links davon befindet sich ein silbernes Info-Schild mit blauer Schrift:
Anzahl der Parkplätze = C / Anzahl der Sterne = D
Das Final befindet sich bei:
N 47° 45.DB[B-C]
E 011° 32.[C+1][A-1]B
(Quersumme der addierten Lösungszahlen = 5)
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.
Hinweise:
BYOP - Bring your own pen - Bitte eigenen Stift mitnehmen
Die Dose ist nur bei keinem/wenig Schnee auffindbar.
Der Weg zum Cache ist auch für Rollstuhlfahrer MIT Begleitperson zugänglich. Die Dose kann allerdings von Rollstuhlfahrern NICHT selbstständig gehoben werden.
Bitten den Cache so wie er war muggle-blicksicher und gut verschlossen am GLEICHEN Ort verstecken, damit auch die nachfolgenden Geocacher ihren Spass daran haben. Ein Betreten von Privat- und Firmengrundstücken ist zum Heben des Caches nicht notwendig. Respektiert bitte deshalb die Privatsphäre und den Besitz Unbeteiligter und geht auch mit der umgebenen Natur entsprechend sorgfältig um.
Der Cache befindet sich in bewohnten Gebiet - deshalb bitte NICHT bei Nacht oder mit Taschenlampen suchen !!!