
Die Saartal-Reihe ist eine Serie mit 22 Caches + Bonus. Der Saarbach ist ein kleiner Bach der östlich durch Kleinsaara, Großsaara und Geißen fließt und in Töppeln in den Erlbach mündet. Die Reihe soll euch Tal, Natur und Dörfer näher bringen und dabei schöne oder interessante Orte zeigen.

Geschichtliches
Verlässt man das Saarbachtal in Richtung Nord-Westen entlang der L1076 kommt man auf dem Weg zur A9 nach St. Gangloff. Dieser Ort wurde erstmals 1266 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1525 war er noch unter Sand Jangolt bekannt. Der Name selbst entstand im Mittelalter, als dem Schutzpatron der Fuhrleute, dem Heiligen Wolfgang, eine Wallfahrtskapelle gewidmet wurde. Über Gangolf entwickelte sich dann über die Jahre Gangloff.
St. Gangloff ist heute eine vergleichsweise große Gemeinde mit 1254 Einwohnern. Neben einem Gewerbegebiet, bekannt ist hier über die Thüringer Landesgrenzen hinweg der Goldmännchen Tee, das um 1990 auf Grund der günstigen Verkehrslage entstand, verfügt der Ort außerdem über verschiedene kleine Läden, inklusive einem Kaufmannsladen und einem Dönerimbiss, sowie über eine Regelschule, die im Jahr 2007 geschlossen wurde. Das Gebäude der Schule wurde 1980 nach einem Brand komplett neu gebaut und als POS Werner Lamberz eröffnet. Heute verfügt der der Ort außerdem über Teils sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser. Ursprünglich gab es drei Mühlen in St. Gangloff, die entlang des Fischbachs standen. Davon sind heute noch zwei erhalten. Sehenswert ist außerdem die Kirche in St. Gangloff, in der regelmäßig Gottesdienste abgehalten werden.
Die Kirche selbst befindet sich in einem guten Zustand. Aus der Kapelle des Mittelalters wurde 1650 eine Holzkirche im Zopfstil gebaut. 1750 wurde ein Neubau auf Grund des baufälligen Zustands veranlasst. 1756 ist das bis heute erhaltene Objekt fertiggestellt worden, in welches 1780 eine Orgel eingebaut wurde. 1784 baute man dann im Objekt eine Holzdecke ein. Erst 1972 wurde eine Kanzel eingebaut. 10 Jahre später wurde das Dach der Kirche neu eingedeckt.
Auf dem Gelände der Kirche befindet sich heute auch ein Kriegsdenkmal.

Zum Cache

Die Dose befindet sich auf dem Gelände der Kirche. Dieser Cache und alle anderen sind mit dem Pfarrer der Gemeinde abgesprochen und die Stelle hat sozusagen ihren Segen. Warum aber diese Ecke? Vor einigen Jahren wurde der Kirche von der Gemeinde St. Gangloff die Hoheit über den Friedhof abgenommen. Das war nicht so wirklich eine freiwillige Entscheidung und daher hat man aus Protest einen der wenigen Steine, der sich noch im Besitz der Kirche befand, hier platziert. Und ich für euch dort einen Cache.
Hinweis
Das Tor am Parkplatz kann geöffnet werden. Bitte schließt dieses wieder, sobald ihr das Gelände verlasst. Ihr könnt aber auch den langen Weg über den offenen Eingang der Kirche nehmen und so das Gebäude besser bewundern.
Suchen solltet ihr bitte nicht mitten in der Nacht. Falls doch verhaltet euch unauffällig und lasst bitte die Taschenlampen aus, damit kein Anwohner auf den Cache aufmerksam wird.
Eine größere Gefahrenquelle ist jedoch der Imbiss, der in der Nähe des Caches liegt. Bitte passt auf, dass man euch von dort nicht sieht.
Genug gesagt! Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg!
Parken könnt ihr an den angegebenen Parkkoordinaten.
Der Cache ist ein Small. Es gibt genug Platz für Tauschgegenstände.
Erstausstattung sind: Stift, Logbuch.

Quellen: Die Bilder sind eigene Anfertigungen. Ein Großteil der Informationen finden sich auf www.vg-hermsdorf.de und auf http://www.ev-kirchenkreis-gera.de. Als weitere Quelle diente mir "Mythen und Legenden aus dem Geraer Raum" von Alexander Blöthner und bei den historischen Informationen musste ich mich zum Teil auch auf Wikipedia.org verlassen.