Norbert Schmid (* 1938 oder 1939; † 22. Oktober 1971 in Hamburg) war ein Hamburger Polizeibeamter, der beim Versuch der Festnahme von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion (RAF) erschossen wurde.
Am frühen Morgen des 22. Oktober 1971 versuchten der 32-jährige Schmid und sein Kollege Heinz Lemke vor dem Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg-Poppenbüttel im Rahmen einer Zivilfahndung eine Verdächtige zu überprüfen; wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um Margrit Schiller. Diese entzog sich der Überprüfung und flüchtete. Es kam zu einer Verfolgung zu Fuß, in die sich auch die RAF-Mitglieder Gerhard Müller und Ulrike Meinhof[1] [2] einschalteten, die sich in der Nähe aufgehalten hatten und von den Polizisten nicht erkannt worden waren. Schusswaffen wurden eingesetzt, dabei wurde der Polizeibeamte Schmid tödlich getroffen.
Norbert Schmid war die erste Person, die von der RAF getötet wurde. Im Hamburger Stadtteil Hamburg-Hummelsbüttel wurde der Norbert-Schmid-Platz nach ihm benannt.
Quelle Wikipedia