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St.Jürgen Traditional Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 12/11/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Hallo Geocacher,

dies ist mein erster eigener Cache! Man kann ihn als Drive in bezeichnen

Ich finde hier an den Ort des Glaubens sollte ein Cache sein.

Passt auf Muggels auf...und versteckt ihn wieder gut!Danke.... 


Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Jürgen Rendsburg erstreckt sich vom Altstädter Friedhof bis an die Ortsgrenze von Fockbek und schließt Seemühlen-Nord ein. Im Süden ist die Mühlenau der “Grenzfluß”. Der Stadtteil Mastbrook grenzt an die Nachbargemeinden Rickert und Büdelsdorf.
Die Bebauung des Gebietes nördlich des Kronwerks hat sich nach dem Krieg mit dem neuen Stadtteil Mastbrook derart entwickelt, dass eine verstärkte kirchliche Betreuung unumgänglich wurde. Zu diesem Zweck baute die damals noch zuständige Christkirchengemeinde 1953 an der Ahlmannstraße neben dem Rotenhof einen vom Rendsburger Architekten Hermann Rohwer entworfenen Kirchsaal, der einen Glockenturm besaß und damit dem Charakter einer Kirche entsprach. Schon 10 Jahre später reichte dieser Bau für die stark angewachsene Gemeinde nicht mehr aus. Daraufhin errichtete die Gemeinde nach den Plänen des Kieler Architekten Ernst Mackh am Butterberg ein neues Gotteshaus, das Bischof Hübner am 4.12.1966 auf den Namen St. Jürgen weihte.
Die Bezeichnung „Butterberg”, die an verschiedenen Stellen in Norddeutschland zu finden ist, deutet nach Ansicht der Heimat- und Volkstumsforschung auf vorchristliche Kultstätten germanischen Ursprungs hin, die der Verehrung der “Beten”, der drei Göttinnen Erde, Sonne und Mond dienten. Auch sollen die Butterberge im Hochzeitsbrauchtum eine Rolle gespielt haben.
Im Jahre 1968 wurde die Kirchengemeinde St. Jürgen selbständig und verließ damit die Neuwerker Christkirchengemeinde.
St. Jürgen ist die niederdeutsche Bezeichnung für den Heiligen Georg (Jörg = Jürgen) der den Drachen besiegte und im Jahr 303 im Heiligen Land gestorben sein soll. Der Name hat in der Gegend um den Butterberg Tradition, denn bereits 1375 wird eine Schenkung erwähnt, nach der ein ursprünglich am Seekenbek (Seeken = Siechen) liegender St. Jürgenhof als Armen- und Krankenanstalt (Sygehus) von einem Adligen namens Man Porsevelt gestiftet worden war. Die Stiftung wurde später mit anderen vereinigt und der Hof 1691 abgebrochen und zum heutigen Rotenhof verlegt.

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Die neue Kirche ist als Stahlbetonbau mit ovalem Grundriss konzipiert und fasst 450 Personen. Die Verkleidung der Fassade besteht aus Kappelner Handstrichsteinen. Neben der Kirche erhebt sich ein 35 m hoher freistehender Turm mit einem Geläut von 5 Glocken.
Sieben Buntglasfenster an beiden Seiten verkünden die Heilsbotschaft von der neuen Gotteswelt. Der Hamburger Künstler Claus Wallner hat die Fenster mit Szenen aus der Offenbarung des Johannes gestaltet. Altar, Kanzel und Taufe sind aus norwegischem Granit gefertigt. Über dem Altar hängt eine bronzene Christusfigur des Möllner Bildhauers Karl-Heinz Goedtke. Ebenfalls von Goedtke stammt die Altar¬Meditationsplatte: “Siehe, das ist Gottes Lamm”.
Die Türgriffe am Eingangsportal weisen mit dem Fisch auf das geheime Verständigungszeichen aus der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Nero hin.
Zwei Paar Türdrücker der Innentüren sind nach den Gleichnissen vom Säemann und vom Verlorenen Sohn vom damaligen Pastor Kurt Lucht entworfen und modelliert worden.
Die elektronische Orgel konnte 1979 von der Fa. Becker in Kupfermühle durch eine Mechanische mit 18 Registern ersetzt werden. Aus afrikanischem Padukholz gefertigt, ist sie ein Kleinod der Orgelbaukunst geworden.
Der Stadtnorden Rendsburgs entwickelte sich nach und nach zu einem sehr großen Wohngebiet, das schließlich ca. 12.000 Einwohner beherbergte. Die Gemeindegliederzahl stieg sprunghaft an, und die Arbeit wuchs permanent. Inzwischen sind die Zahlen rückläufig. Neben dem Kirchbau entstanden zunächst 3 Pastorate. Das vierte wurde im Neubaugebiet Seemühlen-Nord im Mai 1992 bezugsfertig. Nach der Streichung einer halben Pfarrstelle 1998 wurde ein Pastorat verkauft.
Von ursprünglich zwei gemeindeeigenen Kindergärten entwickelte sich der in Mastbrook zur integrativen Kindertagesstätte, ging aus Kostengründen im Juni 1987 in die Trägerschaft des Diakonischen Werkes über und beherbergt heute das “Stadtteilhaus Mastbrook”. Die beiden Gemeindehäuser in der Ahlmannstraße und in Mastbrook werden neben der herkömmlichen Gemeindearbeit als Begegnungsstätten für Jung und Alt genutzt.
Im Gemeindehaus Ahlmannstraße hat die “offene Jugendarbeit” mit dem Jugendcafe’A4 Räume für ein vielseitiges Programm.
Im Freizeitzentrum “Heidberg” mit Wald und Wiesen finden Konfirmandenfreizeiten, Seminare, das jährliche Himmelfahrtstreffen und die Stadtranderholung statt. Dieses wunderschöne Reetdachhaus hat 20 Schlafplätze, ein Kaminzimmer und Tagungsräume. Man kann es auch mieten!
Die Kirchengemeinde St. Jürgen hat ihren Schwerpunkt in der sozial-diakonischen Arbeit.
Sie bemüht sich um das Zusammenleben der Bürger und Bürgerinnen in diesem Stadtteil über die Grenzen der Konfessionen und Nationalitäten hinweg und hat dabei die Inschrift der größten Glocke vom St. Jürgen-Turm – der Domina – vor Augen “Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm”.
Zusammen mit der Christkirchengemeinde Rendsburg-Neuwerk und der Kirchengemeinde St.Marien ist sie Trägerin der “Pflege Lebensnah” mit Gemeindekrankenpflege, Haus- und Familienpflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Betreutem Wohnen, Begegnungsstätte, Sozialstation und Hospiz.
Es besteht eine intensive Partnerschaftsarbeit mit den Gemeinden Haapsalu und Märjamaa in Estland und eine vielseitige Zusammenarbeit auf ökumenischer Ebene.

Additional Hints (Decrypt)

avpug qre Unhcgrvatnat... Trtraüore qnf Orrg... Qre Fgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)