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Märchenland Mystery Cache

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nicnac78: Hier liegt vieles im Argen und in der langen Zeit, die er liegt, war kaum jemand da. Deshalb wird der kleine Schatz archiviert und die schöne Strecke wird frei für neue Cache-Ideen.

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Hidden : 12/31/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Wer von euch mochte als Kind gern Märchen?
Ihr habt sie vorgelesen bekommen, selbst gelesen, habt euch gewünscht auch so ein Abenteuer zu erleben...?
Ich möchte euch gern in eure Kindheit entführen.
In das...

M Ä R C H E N L A N D.

Folgendes ist keine wahre Geschichte. Aber sie könnte sich so zugetragen haben. Bei euch, bei eurem Nachbarn oder euren Freunden.
Wenn ihr nicht gleich die richtige Lösung findet, werdet nicht grimmig. Vielleicht kommt euch einiges bekannt vor. Lest den Text und ihr findet den Schlüssel.



Wie so viele Geschichten beginnt auch diese mit: "Es war einmal..." Aber nicht von Anfang an.
Diese fängt so an, wie wir den Alltag kennen...

„Mama, Mama! Noch eine Geschichte! Aber nicht nur eine, sondern alle!“
„0 je mein Engel, das dauert zu lange und alle Geschichten kenne ich auch gar nicht.
Wie wäre es denn, wenn wir vor dem Schlafen eine Reise ins Märchenland machen und wir dort ganz vielen Geschichten begegnen?
Aber dann wird geschlafen!“
„Au ja Mama, ganz viele. Und dann schlafe ich ganz schnell...!“
„Also gut... Du legst dich hin und machst die Augen zu und ich denk noch mal kurz nach.“ Dann kuschelt die Mama ihr Engelchen gemütlich in die Decke, legt sich daneben und fängt zu erzählen an...

„Es war einmal...
ein armes kleines Weisenmädchen, das nichts mehr hatte, als die Dinge die es am Leib trug und ein Stückchen Brot das ihr eine nette Frau geschenkt hatte.
Doch weil sie so herzensgut und fromm war, litt sie nicht unter ihrem Schicksal.
Es war ein kalter Herbstabend und das Mädchen war allein unterwegs, sich ein warmes Nestchen im Wald mit Blättern und Moos zurechtzumachen. Doch auf dem Weg in den Wald begegneten ihr arme und traurige Menschen. Ein hungriger Mann, dem sie ihr Brot schenkte und Kinder denen kalt und die einsam waren. Ihnen schenkte das Mädchen ihre Mütze, ihr Röcklein, ihr Leiblein und ihr Hemdchen. Und als es schließlich gar nichts mehr hatte und sie allein mit nichts im dunklen Wald stand, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und wurden zu reinem Gold.
Die beschenkten Armen sahen das Wunder und verkündeten es im Lande. Darauf hin wurde das arme Mädchen von allen Sterntaler genannt.
Keiner wusste, dass auch ein Troll das Geschehen beobachtet hatte.

Sterntaler war nun frei von den Sorgen um das Geld. So viel sie tragen konnte, nahm sie mit. Sie kaufte sich ein kleines Häuselein, genug zum essen und trug fortan guten Stoff der sie wärmte. Sie fühlte sich wie im Schlaraffenland.

Und tatsächlich traf Sterntaler eines Tages ein einjähriges Kind, das behauptete in genau diesem und wahrem Land zu wohnen. Da, wo süßer Honig den Berg hinabfließt, wie hier das Wasser und wo heiße Fladen an den Bäumen wachsen. Das macht so stark, dass man Mühlensteine von Regensburg nach Trier werfen kann. „Ich schaffte sogar vier“, behauptete das einjährige Kind. `Verrückt, oder?´ überlegte Sterntaler.

Sterntaler ging es so gut, wie noch nie in ihrem Leben. Als sie ihr nun angenehmes Leben genossen hatte, beschloss sie etwas von der Welt zu entdecken, um zu sehen, wie es in anderen Landen ist. Ein wenig hoffte sie, den Weg ins Schlaraffenland zu finden, so wie es das einjährige Kind beschrieben hatte. Aber drei mal um die Kurve und dann links..., das kann überall sein... `Es gibt auch noch andere schöne Orte im Land, da bin ich mir sicher`, dachte Sterntaler und zog frohen Mutes an einem sonnigen Vormittag los.

Sie kam an einen alten Wald. Die Vögel ließen ihre besten Melodien ertönen, es duftete nach Holz, Harz und Moos und der Tag versprach ein Guter zu werden. Da entdeckte Sterntaler ein kleines Häuschen vor dem friedlich ein Reh äste. Von drinnen hörte sie eine Frauenstimme, die die schönsten Melodien sang. Sterntaler ging hin, klopfte, erklärte wer sie ist, was ihr Bestreben sei und bekam Einlass. Eine Weile lebte sie bei dem Mädchen und dem Reh. Sie erfuhr deren Geschichte, dass sie Brüderchen und Schwesterchen sind und warum das arme Brüderchen verzaubert ist. Nicht lang und es begab sich der Zufall, dass ein junger Königssohn das Reh entdeckte. Er wollte es jagen und fand so schließlich die Hütte der ungleichen Geschwister. Das Reh zu jagen vergaß er schnell und beobachtete statt dessen eine Zeit lang das Häuschen. Schließlich fasste er sich ein Herz und klopfte an der Hütten Tür - gleich dem, wie das Reh es tat. Denn er wollte das liebreizende Schwesterchen kennen lernen. Und schließlich verliebte er sich in sie.
Seinen Wunsch sie zur Frau zu nehmen, konnte Schwesterchen dem jungen, charmanten Königsohn kaum abschlagen. Sie stellte nur die Bedingung, dass sie ihr Reh mitnehmen dürfe und ihm kein Leid geschehen werde. Der Königssohn bejahte aus tiefsten Herzen und lud auch Sterntaler ein, mit ihnen zu kommen. Alle verbrachten eine glückliche Zeit miteinander. Schwesterchen bekam nach einem guten Jahr ein zauberhaftes Kindlein. Der Königssohn war voller Freude. Doch war Schwesterchen von der Geburt sehr geschwächt und konnte kaum das Bett verlassen. Den Königsohn bekümmerte das Leid seiner Frau so sehr, dass er eine Leibmagd für sie beschafften wollte, die ihr alle Wünsche erfüllt.
Eine garstige Hexe und deren Tochter packte der Neid auf die junge Gemahlin des Königsohns, so dass sie einen diabolischen Plan ausheckten. Die Hexe gab sich als Leibmagd aus. Ihre Tochter, die sie in ein Abbild von Schwesterchen verwandelte, nahm den Platz im Bett an der Seite des jungen Königsohnes ein. Die wahre Braut aber wurde in einem viel zu heißen Bade von den zwei Blenderinnen zu Tode gebracht. Doch erschien der Geist von Schwesterchen des Nachts bei ihrem Kind, gab ihm zu Trinken, richtete das Bettchen und legte es zur Ruh. Sie vergaß auch nicht ihr Reh, sie ging hin in die Ecke, in der es schlief, und streichelte seinen Rücken bevor sie stillschweigend verschwand. So geschah es viele Nächte.
Eines Nachts begann die Erscheinung von Schwesterchen zu sprechen: „Was macht mein Kind? Was macht mein Reh? Nun komm ich noch zwei mal und dann nimmer mehr.“
Davon erfuhren nun Sterntaler und der Königsohn. Beide berieten sich und in der letzten Nacht wartete der junge Königsohn am Bettchen seiner Tochter auf den mysteriösen Geist. Sobald er ihn reden hörte, sprang er auf und umarmte den Geist, denn er erkannte seine wahre Gemahlin. Damit war der Zauber besiegt und die junge Königin weilte wieder unter den Lebenden und ihren Lieben.
Sterntaler war glücklich ob der positiven Wendung. Sie wünschte der jungen Familie alles Glück der Welt und verabschiedete sich von dem jungen Königspaar und dem Reh.

Es war neblig als Sterntaler aufbrach. In der Ferne glaubte sie eine Turmglocke läuten zu hören und schlug in diese Richtung ein. Sie erreichte ein kleines Dorf, in dem die einfachen Holzhäuser zentrischen um einen Platz angeordnet waren. Die Bewohner unterhielten sich angeregt in der Mitte des Platzes. Sie sprachen von einem tapferen Helden, der 7 auf einen Streich erlegte, zwei Riesen erschlug, ein Einhorn fing und noch vieles unglaubliche mehr vollbrachte. Sterntaler lauschte gespannt den Erzählungen, zog aber lieber weiter durch die Lande, denn hier war es ihr zu gefährlich.

An einem gemütlichen Häuschen am Wegesrand hielt sie an und bewunderte die schönen Rosenstöcke die den Eingang säumten. Ein roter auf der einen und ein weiser auf der anderen Seite. Zwei Mädchen kamen den Weg zum Haus gewandert, grüßten Sterntaler und wollten den Garten zur Hütte betreten. Da fragte Sterntaler, ob sie denn einmal an den wunderschönen Rosensträuchern riechen dürfe. Natürlich bejahten das die zwei Mädchen und stellten sich als Schneeweischen und Rosenrot vor. Sie erklärten fröhlich, dass sie ihrer Mutter täglich einen Blumenstrauß ans Bett stellen, je mit einer roten und einer weisen Rose darin. Sterntaler gefiel die Idee. Sie bedankte sich, den wunderbaren Duft genossen haben zu dürfen und verabschiedete sich von den zwei Mädchen.

Sterntaler war erstaunt, wie viele große, alte Wälder es im Lande gibt. Schon wanderte sie in den nächsten hinein, überwand zwei Berge und kam an eine Hütte, vor der eine Geißenmutter saß und bitterlich weinte. Sterntaler ging auf das arme Ding zu und fragte, ob sie denn helfen könne. Ach, klagte die Geißenmutter ihr Leid. Sie sei die Mutter von sieben wundervollen Geißlein. Doch musste sie in die Stadt und konnte ihre Kinder nicht mitnehmen. So hieß sie ihre sieben Geißlein im Haus zu bleiben und die Tür zu verschließen. Doch als sie aus der Stadt zurückkam, stand die Türe offen und das Haus war leer. Sterntaler tröstete die Geiß und sah sich gründlich im Haus um. Da entdeckte sie ein kleines Geißlein, das sich im Kasten der großen Uhr versteckte. Schnell öffnete sie den Kasten, nahm das kleine Geiß tröstend auf den Arm und ging hinaus zur Geißenmutter. Mit großen Augen schloss sie ihr Kleinstes überglücklich an ihr Herz. Nun erfuhren sie die tragische Geschichte, die sich zutrug, als die Mutter in der Stadt war. Der Wolf klopfte an die Tür und bat um Einlass. Als die Kinder ihm dies verwehrten, gab sich der Wolf das nächste Mal als die Geißenmutter aus. Ohne Frage öffneten die Kinder die Tür und der verkleidete Wolf verschlang alle Geschwister der kleinen Geiß. Sterntaler, die Geißenmutter und das Kleinste machten sich auf den Weg, den Wolf zu suchen. Bereits von Weitem hörten sie ihn schnarchen. In seiner Gier verschlang der Wolf die Geißlein im Ganzen, so konnten die Geschwister heil aus dem Bauch des Wolfes befreit werden. Dafür wurde ihm etwas schweren in den Magen gelegt. Überglücklich zogen die Familie und Sterntaler davon und überließen den Wolf seinen Schicksal. Sterntaler verabschiedete sich von der Geißenmutter und ihren Kinder. Diese aber dankten Sterntaler aus tiefsten Herzen und wünschten ihr eine gute Reise.

Sterntaler wanderte über weitere fünf Berge, als sie die nächste Hütte erreichte. Sie sah davor eine schöne, junge, zierliche Frau mit schwarzen Haaren und reinster weise Haut ihren Tagwerk nachgehen. Doch als die schöne Frau Sterntaler erblickte, zog sie sich eilends in die Hütte zurück und verschloss die Tür. „Jeden Augenblick kommen meine sieben Zwerge, äh Männer aus dem Bergwerk zurück und die mögen keine Fremden. Also zieht weiter Wandersfrau!“ rief sie heraus. Sterntaler wunderte sich, wollte die hübsche junge Frau jedoch nicht weiter verschrecken und zog grübelnd weiter. `Sieben Männer...´ dachte Sterntaler schmunzelnd, `das muss ganz schön eng in der kleinen Hütte sein...´
Während Sterntaler ihre Gedanken schweifen ließ, kam sie darauf, dass sie ihr eigenes gemütliches Heim vermisste. Sie fand, dass sie genug von der Welt gesehen und reichlich Abenteuer erlebt hat und beschloss nach Hause zu gehen.

Auf ihrem Heimweg traf Sterntaler auf zwei Brüder, die den selben Weg hatten. So gingen sie eine Zeit gemeinsam. Sie stellten sich als Jacob und Wilhelm Grimm vor. Sterntaler berichtete ihnen von ihren Erlebnissen und Abenteuern. Die Brüder Grimm waren so fasziniert, dass sie alles schriftlich festhielten. Sie beschlossen sogar, weiter durch die Lande zu ziehen und noch mehr Geschichten, Abenteuer und Sagen zu sammeln. Ganze 13 Jahre brauchten sie für ihr Werk, heute bekannt als die Märchen der Gebrüder Grimm.“

Mit dem letzten Satz schlief das Kind im Bettchen ein. Die Mutter streichelte ihrem Engelchen eine Strähne aus dem Gesicht, gab einen Kuss und schlich sich aus dem Kinderzimmer. Die Tür lehnte sie natürlich nur an.
`Das war ja doch eine lange Geschichte. Welche werde ich wohl morgen erzählen?´ überlegte die Mutter auf ihrem Weg in die Küche, um das Frühstücksbrot für den Kindergarten vorzubereiten.

- - - E N D E - - -

So kommt ihr an die Koordinaten:
Wenn ihr aufmerksam gelesen habt, könnt ihr folgende Fragen mit Leichtigkeit beantworten.
Die Zahl entspricht dem Buchstaben vor der Frage, welchen ihr in den Koordinaten entsprechend ersetzt. Aber das kennt ihr ja...

A. Wie viele Menschen beschenkte Sterntaler bevor die Sterne herabfielen?
B. Wie viele Hunde haben Schneeweißchen und Rosenrot?
C. Wie viele Mühlensteine warf das einjährige Kind von Regensburg nach Trier?
D. Wie oft sprach das Schwesterchen, als sie als Geist erschien?
E. Wie viele Einhörner fing das tapfere Schneiderlein?
F. Wie viele Rosen stellten Schneeweißchen und Rosenrot täglich in den Blumenstrauß für ihre Mutter?
G. Wie viele Geißlein verschlang der Wolf?
H. Hinter wie vielen Bergen lebte Schneewittchen?
I. Wie viele Personen lebten in der Hütte von Schneewittchens Kommune?

N: AB°CF.GHC

E: EE°CD.IDE

Nun verlassen wir Grimms Märchen:

S 1 - Schneewittchens Zeichen
Von den Parkkoordinaten folgt ihr dem Weg wenige Schritte in Richtung Süden. Dann seht ihr Schneewittchens Zeichen, welches das Haus von Feivel dem Mäusewanderer markiert.
(Rot wie Blut, Weiß wie Schnee und Schwarz wie (Eben-)Holz)
Feivel ist wieder einmal auf Wanderschaft. Bitte seht doch nach, ob alles in Ordnung ist. Hier findet ihr bestimmt auch einen Hinweis, der euch den Weg zu seinem Freunden Hase und Igel beschreibt.

S 2 - Hase und Igel
Hier treffen sich Feivel, Hase und Igel des Öfteren.
Manchmal wollen sie aber lieber in den Hundert-Morgen-Wald. Wenn dem so ist, hinterlassen sie eine Nachricht, falls ein Märchenfreund später nachkommen möchte.

S 3 - Hundert-Morgen-Wald
Was dich wohl hier erwartet?

S 4 - Trollbrücke
Wollt ihr sie überqueren, dann zahlt den Tribut.
Es gibt nicht nur gute Einwohner im Märchenland...
Viel Mut und Glück, du kannst es brauchen! Ich möchte nicht mit dir tauschen...

Finale - Das Wunder von Sterntaler
An diesem Ort sind die Sterne vom Himmel herabgefallen, so erzählt man sich.
Schaut mal nach, vielleicht findet ihr noch welche.

Bitte alles wieder gut verstecken!
Wir wollen doch nicht, dass der Troll es durch Zufall entdeckt.
Lasst euch von dem Märchenstaub nicht abschrecken. Hier wurde wohl schon lange nicht mehr geputzt.

Additional Hints ()

F1: Rqer erq av - gavrupffr Rvjbf gfvfgu pva F2: zhnosczhfg F3: A rugrpe Ohnz? Avra. Nroe jvvmat. F4: Znhozv arhet S: ?G onurt Tahyq anuro... ravrynz Abup f?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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