Kostenlos Parken könnt ihr an den angegebenen Koordinaten. Von dort ist es nur noch wenige Meter bis zum Versteck.
Nun zum Ort: Der Cache liegt direkt an der Wallfahrtskirche St. Johannes Wietmarschen. Die jetzige Wallfahrtskirche war einst ein hölzerner Bau neben einem Eibenbaum gegründet. Im September 1152 wurde die erste Messe dort gelesen. Die erste steinerne Kirche im romanischen Stil aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts hatte ein Chor auf nahezu quadratischem Grundriß. Sie wurde 1500 im gotischen Stil erweitert und 1630 um weitere elf Meter verlängert.
1697 wurde die Kirche renoviert. 1734 wurden zur Stützung Außenpfeiler eingesetzt sowie Dach und Dachreiter repariert, in dem nur eine kleine Meßglocke hing. Seit 1600 hatte die Kirche eine Orgel, die 1637 von Soldaten verdorben, 1642 repariert wurde. Im Januar 1799 lieferte ein Orgelbauer aus Neuenhaus eine neue, wobei er die alte Orgel in Zahlung nahm. Ein "Pfennigsverein" für die Erweiterung oder den Neubau der immer beengter werdenden Kirche wurde im Jahr 1898 gegründet.Weihnachten.
1927 war der 44 Meter lange und 19 Meter breite Kirchbau, an dem vor allem örtliche Handwerker beschäftigt waren, fertig. Der im nächsten Jahr gebaute 34 m hohe Turm, an dessen Breitseite ein Großes Corpus-Kreuz aus Ziegelsteinen eingemauert ist, bekam im Oktober 1928 seinen Hahn. Am 4. Mai 1933 weihte Bischof Wilhelm Berning die Kirche, der die Familie Wigbels im nächsten Jahr eine neue Orgel schenkte.
Am 13. September 1944 berührte eine Flügelbombe den Dachreiter der Kirche, explodierte, tötete drei Personen in der Nachbarschaft, zerfetzte das Dach, köpfte Heiligenfiguren und beschädigte die Schnitzereinen an Altar, Kommunionbank und Kanzel schwer. Unbeschadet kroch Vikar Behnke aus Lingen, der vor dem Gnadenbild gebetet hatte, aus dem sperrigen Trümmerhaufen. Holländische Zimmerleute reparierten mit gespendetem Holz das Dach und sowjetische Kriegsgefangene aus dem nahen Lager, die sich nach dem Kriege dankbar für langzeitige Nahrungshilfe aus Wietmarschen zeigten, heilten die Schäden an Schnitzereien und Figuren.
Zudem findet sich in unmittelbarer Umgebung die Lourdes Grotte von Wietmarschen. Außerdem zu empfehlen ist ein kurzer Aufenthalt in der immer offenen Kirche, besonders im rechten Seitenschiff: Dieser Teil soll neu gestaltet werden, denn dort befindet sich die Mutter Gottes(zu der es einige Sagen gibt).
Der Cache ist eine etwas größere Dose in der auch TBs Platz finden. Es müssen keine Grünanlagen betreten werden. Achtet auf Kirchmuggles in den Morgenstunden oder Büchermuggles, die am Sonntag in der nahegelegenen Bücherei anzutreffen sind.
Viel Spaß und viel Glück wünscht
Saspäd 