Schneppendorf vereint zwei ursprünglich eigenständige Waldhufendörfer (Schneppendorf und Jüdenhain) und grenzt unmittelbar an die Zwickauer Stadteile Crossen und Auerbach sowie an den Mülsengrund an. Einige Familien sind bereits über Jahrhunderte ansässig.
Jüdenhain, war ein Mannlehndorf im Königreich Sachsen, in den fürstlich-gräflichen Schönburgischen Rezess Herrschaften ...hat 48 Häuser, 221 Einwohner, Schmiede, Wirtshaus und Mühle. Das Dorf gehört zum Rittergut Mosel, besitzt aber selbst obere und niedere Gerichte. Zwei Bauerngüter hießen ”Freigüter” und leisteten keine Fronen.
Während Jüdenhain noch im 19. Jahrhundert unter Schönburger Verwaltung stand und mit Thurm verbunden blieb, gingen Schneppendorfer Lehn und Zinsen bereits seit Jahrhunderten an den Rat der Stadt Zwickau. Mit Crossen bestand ein gemeinsames Schul- und Kirchenspiel.
Zunehmend entwickelten sich in Jüdenhain höhere Einwohnerzahlen (z.B. 1806: Schneppendorf 98 und Jüdenhain 221 oder 1920: Schneppendorf 171 und Jüdenhain 611 Einwohner).
Vor dem 2.Weltkrieg arbeiteten viele Schneppendorfer und Jüdenhainer in der Landwirtschaft, im Kleingewerbe oder in Betrieben im näheren Umfeld.
Zum 01.04.1938 wird Jüdenhain nach Schneppendorf eingegliedert.
Nun noch was zum Cache:
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