Der Tackelberg ist durch Sandverwehungen in früherer Zeit entstanden.
Aufgrund seiner Höhe von ca. 57 m/üNN wurde der Tackelberg als Standort für eine Windmühle genutzt.
Zur Geschichte ein Auszug aus Erzählungen von Pastor Hermann Meier.
Die Windmühlen sind im Kirchspiel später als die Wassermühlen eingerichtet worden. Die erste dürfte die Bockwindmühle auf der Tackhorst (Tackelberg) gewesen sein, die nach der Rechnung des Rentmeisters der Grafschaft Lingen vom Jahre 1555 als landesherrliche erbaut und im folgenden Jahr in Betrieb genommen ist. Die Verpachtung geschah zuerst so, dass der Müller den 3. Teil vom Scheffel Metzkorn an den Herrn abzuliefern hatte. 1681 wird sie auf 3 Jahre für 144 Gulden jährlich verpachtet. Nachdem sie vom Tachelberg auf das Lohne versetzt wurde, behält sie in den Urkunden den Namen „die Tackhorster Mühle“. Das mag um 1663 geschehen sein, zugleich mit einer Erneuerung des Werks; ein Balken darin trug diese Jahreszahl. Wie lange auch Bockwindmühlen bestehen können, trotzdem sie Regen und Sturm ständig ausgesetzt sind, ergibt sich daraus, dass diese Mühle noch 1817 abgebrochen und auf dem Stapenberg in Handrup aufgebaut wurde. Im vorigen Jahr hat auch sie der Sturm gefällt, nachdem sie länger ungenutzt stand.