Wallhecken dienten der Einfriedigung der Flurstücke. Sie sind meist Eigentumsgrenzen. Wie Gräben haben sie "viehkehrende" Wirkung. Sie speichern Regenwasser, bieten Windschutz und vielen Tier-, Planzen - und Pilzarten Lebensraum. Beim Roden von Sträuchern und Bäumen, Absammeln der Findlinge, Ausheben der Gräben und Abplaggen der Weiden wurde das anfallende Material am Rand der Parzelle aufgehäuft. Hierauf wuchsen Hasel, Weißdorn, Weide, Schlehe, Holunder Eberesche und Bäume wie Ahorn, Eiche, Erle und Buche.
Einzäunende Hecken mussten ca. alle 10 Jahre auf den Stubben, auf den Stock oder auf den Kopf (Kopfweiden) gesetzt werden. Das Buschholz diente zum Feuern und für Flechtwände. Nachwachsende Sträucher knickte man zur Verdichtung der Hecke nach unten, daher der Name Knicks. Als wertvolle Biotops sind die Wallhecken hier unter Naturschutz gestellt.
(Ouelle: Heimatverein Freundeskreis Schiffdorf e.V.)
Viel Spass beim Suchen wünscht der Wattschipper.
Bitte tarnt den Kleinen wieder sorgfältig, damit auch die nachfolgenden Cacher ihren Spass an der Suche haben.