Hier, an diesem Ort bin ich als kleiner Junge sehr oft gewesen. Man hat öfters hier seine runden auf dem Fahrrad gedreht. Je älter ich wurde, desto mehr ist es in vergessenheit geraten, leider. Als ich im Sommer zum Geocachen kam, man seine Erfahrungen sammelte und an alte Zeiten erinnert wurde, kam mir der gedanke an den angegeben Koordinaten einen Cache zu verstecken. Wie oben beschrieben hat man hier oft sein unwesen getrieben, aber der Ausblick über das Dorf, bis hin zum Idarkopfturm ist mir immer im gedächtniss geblieben.
Von hier oben hat man einen tollen ausblick, sei es auf den Idarwald, die zwei Kirchtürme im Ort, oder das alte Sägewerk Mettler, das im Jahre 1999 Insolvenz beantragen musste. Heute wird dort mit Solarzellen Strom erzeugt. Das Vereinsleben hier ist vielfälltig, es wird Fussball gespielt, der Schützenverein trifft sich, man kann auch Tischtennis spielen. Der Heimatverein hat in Mühevoller Arbeit die alte Kapelle renoviert, es wird seit über 20 Jahren erfolgreich Theater gespielt. Ich könnte euch noch mehr schreiben, aber nun zum Cache. 
Infos über den Behälter
Dieser befindet sich oberhalb von Hinzerath, die ersten Meter sind noch gut auf geteertem weg zu meistern, danach geht es über eine Wiese. Deswegen ist festes Schuhwerk am besten. Um den Cachebehälter zu öffnen, benötigt ihr einen mittelgroßen Kreuzschraubendreher den ihr mit bringen müsst, anders keine möglichkeit! Um diebstahl zu verhindern habe ich diese variante gewählt, falls ihr eine Schraube fallen lasst, diese nicht mehr findet, im behälter befindet sich ersatz. Stift und diverse Tauschgegenstände sind auch drin. Wer diesen bei Schnee suchen möchte, geht auf eigene Gefahr. Machbar ist es, aber die letzten Meter sind hügelig.
Geschichte
Im Wappen findet sich im Schildfuß ein grüner Dreiberg, darüber auf grünem Grund eine schwarze, runde Turm-Ruine mit ausgebrochener Mauer. Der Dreiberg im Fuß symbolisiert die Höhenzüge des Hunsrücks, der Turm ist der sogenannte »Stumpfe Turm«, ein Wahrzeichen der Gemeinde.
Nördlich des Idarwaldes, am Rande des Naturparks-Saar-Hunsrück, liegt Hinzerath. 1315 urkundlich im Weistum des Erzbischofs erwähnt wird der Ort damals noch »Huntzerait« genannt. 1519 findet sich der Name »Hentzeraidt« in den Urkunden. Heute hat Hinzerath rund 430 Einwohner und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren durch den Naturpark-Saar-Hunsrück.
Der »Stumpfe Turm«, in Sichtweite der Burgruine Baldenau, direkt an der Hunsrückhöhenstraße gelegen, diente über Jahrhunderte als Wach- und Meldeturm für die im Tal gelegene Burg. Von hier aus konnten nahende Gefahren früh erkannt und an die Burg gemeldet werden. Die Baumaterialien des Turmes lassen darauf schließen, dass er etwa zur selben Zeit wie die Burg Baldenau – also zu Beginn des 14. Jhdt. – erbaut wurde. Der Turm hat etwa einen Durchmesser von sechs Metern und ist rund zehn Meter hoch. Die Burg Baldenau ist vermutlich die einzige Wasserburg im Hunsrück und speist ihren Wassergraben aus der Dhron.
Hinzerath hat außerdem seinen ganz eigenen, kleinen Platz in der Weltgeschichte. Nur wenige Monate vor seiner Kaiserkrönung hielt Napoleon im Jahr 1804 eine Truppenparade am »Stumpfen Turm« ab und empfing die Pfarrer der Umgebung, um sich über die religiösen Verhältnisse in der Region zu informieren.