Der Sprödentalplatz ist eine große Fläche inmitten Krefeld und wird unter anderem als Kirmes- und Zirkusplatz oder Standort von "Kitsch, Kunst & Co" (einem der beliebtesten Trödelmärkte am Niederrhein) verwendet.
Vor 200 Jahren muss hier eine ziemlich versumpfte Gegend gewesen sein, worauf auch die Ortsbezeichnung "Spröde Thal" hinweist. 1804 erwarb ein gewisser Josef Oliver Massot, seiner Profession nach ein Advokat an dem damalig hiesigen Bezirksgericht, das Gelände, welches an der Grenze zwischen der moersischen Exclave Crefeld und den Kurkölnischen Besitztümern lag. Durch Drainagen und die Anlage von Gräben und Teichen gelang es ihm, das Ödland zu seinen Lebzeiten urbar zu machen.
Gegen 1870 war das Sprödentalgelände wegen mangelnder Bewirtschaftung schließlich wieder eingesumpft, die Krefelder bauten in der Folgezeit die städtische Kanalisation bis zum Rhein aus, wodurch das Gelände wieder Gelegenheit zur Abtrocknung bekam.
In etwa um 1883 kam das Gelände des Sprödentalplatzes in den Besitz der Stadt.
1911 gab es vom 24. Mai bis zum 17. Juli die Gewerbe-, Industrie- und Kunst-Ausstellung für den Niederrhein.
Seit 1924 ist der Platz dann ganz offiziell als Messe- und Kirmesplatz ausgewiesen.
Bitte das Logbuch wieder in die verschließbaren Plastiktüte packen und beim aufsetzen des Deckels in einer Ecke anfangen und dann nach und nach die anderen Ecken andrücken.