Wir schreiben das Jahr 1520. Die Reformation fasst auch in Plauen Fuß.
Es sind unruhige Zeiten.
Etwa um diese Zeit muss es gewesen sein, als Georg Eulner, der letzte Komtur des Deutschen Ordens in Plauen, den Entschluss fasst, den Schatz seiner Getreuen, für dessen Sicherheit er verantwortlich ist, weit vor den Toren der Stadt in einem eisernen Verlies zu verstecken, um in Zeiten großer Not auf diese Reserve zurück greifen zu können. Bald nachdem er das Amt als erster evangelischer Pfarrer der Johanniskirche angetreten hat, gerät das Versteck in Vergessenheit.
Über Jahrhunderte galt dieser Schatz als verschollen.
Bei Ausgrabungsarbeiten in der Nähe des Konventsgebäudes wurde in jüngster Vergangenheit ein tönernes Gefäß gefunden, darin enthalten, ein Pergament mit folgendem Text.
Dominecium Convertus Comiterius Cantilentio Xalus In Xantus
Xanterius Logari
Die Archäologen sind sich sicher, den Schlüssel zum Finden des Schatzes in Händen zu halten. Bisher ist es jedoch nicht gelungen den Inhalt des Textes zu entschlüsseln.
Es gilt als sicher, dass der Text durch den Berater des Komturs, einem römischen Mathematiker, verschlüsselt wurde.
Alle Bemühungen den Schatz zu finden, liefen bisher ins Leere.
Macht euch auf, die Truhe voller Gold zu finden! Doch seht euch vor! Seit Jahrhunderten erzählt man sich, dass der Schatz vom treuesten Vasallen des Komturs bis zum heutigen Tag bewacht wird!
Falls Ihr euch mit eurem Spürsinn nicht sicher seid, könnt ihr hier euer Ergebnis nachprüfen.