Aus Bodenfunden lässt sich nachweisen, dass es in Friedewalde schon vor 3000 Jahren erste Besiedlungen gegeben hat.Der Name "Friedewalde" - damals ‚Vredewolt' - ist 1327 das erste Mal urkundlich erwähnt. In diesen Zeiten ist wohl die Burg Friedewalde gebaut worden. Diese diente der Verteidigung gegen Landesherren aus dem Norden und gehörte der Stadt Minden und dem Bischof. Über ihr Aussehen gibt es nur vage Auskünfte: ein festes Steinhaus, einen Wassergraben, einen Wall, Zugbrücken und Kanonen. Heute befindet sich auf dem Grundstück das Pfarrhaus von Friedewalde.
Von nun an ist die Geschichte Friedewaldes geprägt von den Ereignissen in und um die Alteburg. 1551 beginnt Georg von Holle mit dem Bau eines zweiten Rittersitzes, dem ‚Haus Himmelreich'. In Friedewalde findet man noch heute Zeugnisse dieses Hauses. Es gibt noch ein Kellegewölbe und auch an der Kirche in Friedewalde finden sich steinerne Belege.
Ab 1590 sind Pfarrer in Friedewalde bezeugt, wobei Friedewalde bis 1667 zur Kirchengemeinde Marienkirche in Minden gehörte. Wechselnde Pfarrer und Lehrer prägten nun die Geschichte von Friedewalde. Die Ortschaft und die Einwohnerzahl wachsen stetig an.
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