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Eine Tour durchs Sapperland Multi-Cache

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lisist87: Nach der Adoption werden wir die Stationen checken und nach Bedarf erneuern bzw. verbessern.
Wenn alles chick ist geht's weiter.
Glück Auf lisist87 ⚒️

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Hidden : 1/13/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Eine Tour durchs Sapperland



Mit diesem Multi möchte ich Euch den wunderschönen Ort Carlsfeld mit all seinen Besonderheiten etwas näher bringen.
Gegründet wurde der Ort 1679 nachdem der sächsische Kurfürst, Johann Georg II,dem Rats- und Hammerherrn Veit Hans Schnorr von Carolsfeld eine riesige Waldfläche zur Erbauung eines Hammerwerkes anbot. Das Hammerwerk Carolsfeld war zu seiner Zeit das größte in Sachsen. Über die Jahre und Jahrhunderte entwickelten sich hier oben in Carlsfeld viele interessante und teils weniger bekannte Besonder- und Eigenheiten. Da ein Großteil der Strecke im Wald verläuft, sind die Koordinaten nicht immer auf den Zentimeter genau. Mit etwas Spürsinn und einem Hint hier und da, sollte es aber kein Problem sein, alles zu finden. Ihr benötigt für die Runde etwa 3 Stunden, unterwegs gibt es noch 2 Tradis und im Anschluss noch einen Bonus zu finden. Kinderwagen und Fahrrad sind nur bedingt zu empfehlen, da kürzlich auf einem Wegstück Waldarbeiter unterwegs waren.

Achtung, in 2 Stationen findet ihr die Hinweise zum Bonus, welcher auf dem Rückweg oder eher oder auch später eingesammelt werden kann.

Station 1

Wir beginnen unseren Spaziergang in der Nähe des ehemaligen Endpunkt der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau-Carlsfeld. Von 1897 bis 1967 schnauften regelmäßig die Züge hier rauf und versorgten die beheimatete Industrie mit Rohstoffen und transportierten die fertigen Produkte ab. Im ehemaigen Bahnhofsgebäude ist heut ein Handwerker und der Carlsfelder Jugendclub ansässig. Im rekonstruierten Lokschuppen und auf den wieder hergestellten Gleisanlagen werden nun zu besonderen Anlässen Aktionen für Eisenbahnfreunde durchgeführt. Der Dorfplatz wurde im Juni 2022 nach der Umgestaltung und Sanierung übergeben und im Juni 2023 wurde die Bandonion Skulptur "Geburt des Bandonion" eingeweiht. Hier findet ihr die Informationen für Station 2.

Station 2

Die evangelische Trinitatiskirche ist der älteste sakrale Rundbau Sachsens. Gestiftet wurde der Bau von Veit Hans Schnorr von Carolsfeld und nach den Entwürfen von Wolf Caspar von Klengel errichtet. Auch George Bähr, der Erbauer der späteren Frauenkirche in Dresden soll hier mitgewirkt haben. Hier sucht ihr die Koordinaten von Station 3. Dafür muss die Kirche nicht betreten werden, auch wenn ein Besuch des Inneren sich wirklich lohnt. Schaut euch die Infotafel an und ihr findet einige Jahreszahlen (JZ) für Station 3 bei N 50° 25.abc E 012° 35.def, abc erhaltet ihr mit der 3. JZ a ist die 4. Ziffer, für b addiert die ersten beiden Ziffern, für c nutzt die 2. Ziffer. Für def nutzt die letzte Jahreszahl und subtrahiert 1923. Und weiter geht's nun bergauf!

Station 3

Bereits seit 1894 wird in Carlsfeld nachweislich Wintersport betrieben. Damals ließ der Lehrer und Kantor Götz sich ein Paar Schneeschuhe anfertigen und viele Jugendliche ahmten ihm das nach. Im Jahr 1897 gab es das erste "Schneeschuhfest". 1911 wurde der Skiclub Carlsfeld e.V. gegründet, welcher heute den Skilift betreibt und die Loipen präpariert. Die Koordinaten für die nächste Station findet ihr hier am Fuße großen Baumstubben! Ski heil! (und natürlich etwas abseits des Skihanges).

Station 4

Im Gegensatz zu einigen benachbarten Orten zählt Carlsfeld mit zu den jüngsten Gründungen im oberen Westerzgebirge und verdankt seine Gründung dem sächsischen Kurfürsten, Johann Georg II, der im Jahr 1679 dem Rats- u. Hammerherrn Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (geadelt 1687) eine riesige Fläche Wald zur Erbauung eines Hammerwerkes anbot. Das Hammerwerk Carolsfeld war damals das größte in Sachsen. Es bestand aus 2 Hochöfen, 1 Gießwerk, 1 Frischfeuer, 1 Blechhammerwerk, 1 Stabhammerwerk und 1 Zinnhaus zur Verzinnung des Bleches . Grabt hier bitte nichts um, die Station ist mit bloßem Schauen zu erkennen.

Station 5

Nachdem Carlsfeld im Sommer 1908 von einem schlimmen Hochwasser heimgesucht wurde, beschloss man eine Talsperre zu errichten. Von 1926 bis 1929 entstand die Talsperre Weiterswiese, welche heute die höchstgelegene Trinkwassertalsperre Sachsens ist. Ihr findet einen Hinweis, wo sich Station 6 befindet (N|E).

Station 6

1683 kaufte Veit Hans Schnorr von Carolsfeld die 1624 in Weitersglashütte gegründete Glashütte, welche Tafelglas, Fensterglas und Apothekerglas herstellte. Später wurden weitere Glashütten im Ort gegründet. Dank verbesserter Technik wurden dann hauptsächlich Apothekerglas, Parfümflacons und ähnliches hergestellt. Eine besondere Spezialität wurde das Milchglas. So ging die weltberühmte Odolflasche zu Millionen aus diesen Werken hervor. Hier solltet ihr das richtige Licht verwenden, um die nächste Station zu finden.

Station 7

Da sich Carlsfeld in ca. 850 m Höhe befindet, sprechen böse Zungen davon, dass es hier genau 2 Jahreszeiten gibt: Winter und tiefen Winter. Fest steht, dass man bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 5,1°C nicht unbedingt von einem besonders milden Klima sprechen kann. Passend zur Carlsfelder Kälte versteckt sich hier der Hinweis zu Station 8.

Station 8

Ab 1854 wurde in Carlsfeld von A.Friedrich Zimmermann die Produktion von Harmonikas und Bandonions begonnen. Wenig später war diese Harmonikafabrik bis weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Später ging die Firma an Alfred Arnold, der ein neues, modernes Fabrikgebäude errichten ließ. Schnell fand sich ein großer Kundenkreis für die Instrumente, die sich durch einen hervorragenden Klang auszeichnen. Großteil der Bandonions ging ins Ausland, hauptsächlich nach Mittel- und Südamerika. Besonders beim Argentinischen Tango ist der Klang des Bandonions bis heute nicht wegzudenken. An dieser Station gilt es, mit etwas Überlegen die nächste Station zu finden. Hier gibt es auch wieder eine 2. Variante, um weiter zu kommen.

Station 9

Bis heute ist ein wichtiger Gewerbezweig in dieser Gegend die Holzgewinnung. Auch jetzt gibt es noch Flächen, wo Holz von Pferden aus dem Wald gezogen wird, weil die Hänge zu steil sind, um mit schwerem Gerät zu arbeiten. Den passenden Hinweis findet ihr sicher schnell.

Station 10

Hier oben gibt es auch einige kulinarische Besonderheiten. Während früher Gerichte wie Brotsupp, Beergetzen und Schladdergucks auf der Karte standen, ist heut das Talsperrenschnitzel im XXL-Format bis weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Hier findet ihr den Hinweis für Station 11.

Station 11

Ihr fragt euch sicher, was das hier soll (schaut am Fuße eines Zwillingsbaums). In den ehemaligen Räumen des Hammerwerkes wurde von 1829 bis 1880 diese Objekte gefertigt. Nachdem 1820 der Hammerwerkbetrieb aufgegeben wurde, sollte die nun herrschende Armut durch die Herstellung von solchen Objekten verringert werden. So, nun geht´s aber flott zum Final.

Final

Im Finale findet ihr das dem Ort und dem Multi namensgebende Objekt. Jeder richtige Carlsfelder besitzt sowas und nutzt es auch. Heute werden die guten Stücke in Eibenstock immer noch hergestellt. Schaut hier am besten am Fuße eines markanten Baumes.


Benötigtes Equipment:
GPS-Gerät (Smartphone nur bedingt empfohlen, der Empfang ist im Wald sehr schlecht), UV-Lampe, eventuell Lesehilfe (für die Nähe), eventuell Spiegel, Stift und Zettel kann nicht schaden.

Happy Hunting wünscht biowusella

Additional Hints (Decrypt)

Abgsnyyahzzre: 749778902510

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)