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Gesteinsfalte am Kronendahl EarthCache

Hidden : 3/18/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:




Naturdenkmal "Geologischer Aufschluß am Kronendahl"

In der Nähe einer viel befahrenen Autobahn findet Ihr einen Einblick in die Geschichte unserer Erde, das Naturdenkmal Kronendahl. Auf einer kleinen Fläche wurden im Laufe von zig tausend Jahren Sandsteine und Schiefer zu einer siebenfachen Gesteinsfalte zusammengeschoben. Solch eine Faltung ist selten zu beobachten. Darum möchte ich Euch diesen Ort nicht vorenthalten.

Doch wie ist es zu dieser Faltung gekommen? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir etwas weiter ausholen …

Der Aufschluss am Kronendahl gehört zu Wuppertal und liegt im Bergischen Land. Dieses wiederum gehört zum Rheinischen Schiefergebirge.

Seit dem Zeitalter Unterdevon entwickelte sich ein Ozean, in dem sich Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges abgelagert haben. Ab dem Devon bis zum Anfang des Oberdevon lagerten sich nach und nach marine, klastische und karbonatische Sedimente ab, die zum Teil eine Mächtigkeit zwischen 3 und 12 km erreicht haben.

Ab dem Unterdevon wurde das gesamte Gebiet von der variszischen Gebirgsbildung erfasst. Die sich bis dahin abgelagerten Gesteine (wie Sandstein, Grauwacken, Schiefer und Kalkstein) wurden verdichtet und gefaltet und zu einem übergroßen „Stapel“ zusammengeschoben.

Vor ungefähr 2,6 Millionen Jahren begann das Rheinische Schiefergebirge langsam aufzusteigen. Es entstanden durch Bäche und Flüsse, die hier durchschnitten, noch heute sichtbare Hangterrassen.

Für die Gegend um Wuppertal sind Schiefer, Sandstein und Riffkalkgestein typische Erscheinungen.

In den Sandsteinen findet man Meeressand aus dem Tertiär, dem geologischen Zeitalter vor 32 Millionen Jahren. Der Schiefer besteht aus etwas 60% Quarzsand, 40% Ton und 0 6% Kalk.

Bei dem sichtbaren Aufschluss vor Ort findet ihr eine Stelle an der Erdoberfläche, an der Gestein, das mit dem regionalen Gesteinsuntergrund verbunden ist (sogenanntes anstehendes Gestein), unverhüllt zu Tage tritt. Normalerweise sind diese Gesteine durch Boden- und Pflanzenbewuchs oftmals verdeckt. Ihr könnt gut die Faltungen erkennen, die im Verlauf der Millionen Jahre entstanden sind. Was für ein Druck geherrscht haben muss, um dieses Gestein in diese Form zu bringen mag man sich kaum vorstellen. Schön sichtbar ist hier der oberdevonische Plattensandstein.

Man unterscheidet zwischen relativ guten und idealen Aufschlüssen. Bei einem relativ guten Aufschluss sind neben der Gesteinsart auch grobe Strukturen wie Klüftung, Schichtung oder Schieferung erkennen. Bei idealen Aufschlüssen sind auch Details der Sedimentstrukturen erkennbar.

An solchen Aufschlüssen werden auch Gesteinsproben für wissenschaftliche oder technische Zwecke genommen.


Logbedingungen:

1. Handelt es sich um einen relativ guten oder idealen Aufschluss?

2. Welche Festigkeit hat das Gestein Eurer meiner Meinung nach vor Ort? Eher fest oder locker?

3. Von wo nach wo verlaufen die sichtbaren Wellen des Gesteins?


Bitte lasst mir zu Eurem "Found-Log" zeitnah (innerhalb von 3 Tagen) die Antworten zukommen. Anderenfalls werde ich Euren Log ohne Kommentar löschen!! Sollte etwas nicht passen, melde ich mich bei Euch!!


Quellen:

- Rheinisches Schiefergebirge

- Aufschluss

Additional Hints (No hints available.)