Die Ortschaft Niederpöbel wurde 1935 in Schmiedeberg eingemeindet. Inzwischen ist Niederpöbel so stark mit Schmiedeberg verschmolzen, dass es kein eigenständiger Ortsteil mehr ist. Geprägt wurde der Ort in der Vergangenheit vorwiegend durch den Bergbau, dessen Zeugen sich bis heute teilweise erhalten haben, so z.B. der Eingang zum Kupfergrübener Stollen, der 1726 aufgefahren wurde, um das Grundwasser abzuführen. Um 1685 gab es in Niederpöbel drei Pochwerke, eine Zinnschmelze und eine Vitrolhütte.
1698 kam noch eine Kupferhütte dazu. Aufschwung für den Bergbau brachte ein 1724 gebauter Pferdegöpel. Bis in den 2. Weltkrieg hinein war die Kupfergrube in Betrieb. Nach dem Krieg wurde durch die Wismut nach Uranerzen gesucht, im Jahre 1952 wurde der Bergbau schließlich gänzlich eingestellt.
Seit 01.01.2014 gehört Schmiedeberg und somit Niederpöbel zu Dippoldiswalde.
Zum Cache:
Der Cache ist quasi ein Drive-In (MoCache), geparkt werden kann direkt vor Ort.