Die Flösse ist ein künstlich gegrabener Wasserlauf. Mit dem Bau der Oppelhainer Wassermühle 1863 diente er mit der Bezeichnung Mühlengraben zur Versorgung dieser Mühle. Die Flösse beginnt in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes zwischen Staupitz und Oppelhain und wird dort vom angestauten Floßgraben versorgt.
Auf dem Wege vorbei an Oppelhain und der Täubertsmühle mit mehreren kleineren Zuläufen fließt sie hinter Gruhno in die Kleine Elster. In östlicher Richtung befindet sich eine Restauenlandschaft mit ihrem Biotop, das für das Gleichgewicht in der Natur sorgt. Das Frühjahrshochwasser ist eine gute Wachstumsgrundlage für viele Gewächse (z. B. für Weiden, Erlen, Eichen, Linden sowie niedere Pflanzen) und Lebensraum für Lurche u. a. Getier.