Niemand ist verpflichtet diesen Cache zu suchen und zu bergen. Wenn Ihr es euch nicht zutraut, aus welchem Grund auch immer, dann lasst es sein.
Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.
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Der 4. Ort der dem Tagebau Schleenhain weichen musste ist das Dorf Heursdorf.
Herausragendes Baudenkmal des Ortes war die in Ihren Ursprüngen aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Emmauskirche, bei der es sich um eine der ältesten Kirche in Sachsen handelt. Sie wurde erstmals 1297 urkundlich erwähnt und bis zu Ihrer Umsetzung nach Borna im Jahre 2007 zugleich der älteste bauliche Sachzeuge der Gemeinde. Diese Ersterwähnung ist zugleich der beginn der urkundlich belegten Geschichte von Heuersdorf. Als Ort selbst wird Heuersdorf erstmals 1487 als Heynnersdorff erwähnt. Die Struktur des Dorfes ist die eines geschlossenen Sackgassendorfes. Es war ein reiches Bauerndorf.
Noch 1990 war der Beschluss gelegt, dass Heuersdorf so erhalten bleibt und der Tagebau vorbei geführt wird. Doch bereits ein Jahr später wurde dieser Beschluss revidiert und seitens der sächsischen Regierung wurde 1994 beschlossen, dass Heuersdorf umgesiedelt wird.
Nach langen gerichtlichen Verhandlungen fiel 2007 endgültig der Hammer.
Heuersdorf und das dazugehörige Großhermsdorf wurden geräumt und vollständig devastiert.
Im Sommer 2009 haben die letzten Einwohner das Dorf verlassen.
Nun zum Cache:
Parken könnt ihr auf der alten Dorfstraße welche euch früher direkt nach Heuersdorf gebracht hat. Heute müsst ihr euer Cachermobil aber vor der Schranke stehen lassen.
Auch hier gilt, haltet Ausschau nach Muggels.
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