Alles etwas unscharf
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ACHTUNG: Die Dose wurde anscheinend von einem Finder umgelagert, die eigentliche magnetische Befestigung ist leider auch ab. Zu finden unter grob gleicher Peilung und IN der Mauer
Dieser Cache dreht sich voll und ganz um einen deutschen Physiker, dessen Andenken noch heute drei Mal öffentlich bedacht wird. Ihr könnt die ersten beiden Orte gerne persönlich aufsuchen, am dritten kommt ihr nicht vorbei.
Geboren in Würzburg und gestorben in München, wollte er eigentlich zunächst Mathematik studieren aber nachdem das Treffen mit einem Mathematikprofessor aus seiner Sicht in einem „Desaster“ endete, widmete er sich voll und ganz der Physik.
Bereits 1927 trat er seine Professur an dem (dann) nach ihm benannten Institut an der Universität Leipzig an. Leipzig wurde durch seine Präsenz ein Zentrum der theoretischen Physik. Schon 5 Jahre später dann erfolgte DIE Auszeichung schlechthin: Er erhielt den Nobelpreis für Physik. Das von Ihm und einem weiteren Leipziger Professoren geführte Seminar über die Struktur der Materie erlangte, vielleicht auch wegen seines etwas tierisch klingendem Namen, große Berühmtheit.
Ein wenig eingetrübt wird seine Rezeption durch seine führende Beteiligung am Uranprojekt des Heereswaffenamtes zwischen 1942 und 1945, auch wenn er im Nachhinein argumentativ belegen konnte, die Forschung hier durchaus (zumindest zeitlich und durch bewusst einseitige Lösungsansätze sowie zurückhalten von Informationen) etwas sabotiert zu haben. Von wissenschaftlichen Gegner wurde er auch als „weißer Jude“ bezeichnet.
Nach dem Krieg leitete er unter anderem das Max-Planck-Institut in Göttingen und war Präsident der Alexander von Humboldt Stiftung.
Weniger bekannt, ist seine Liebe zur Natur sowie sein Ergeiz, sich in Wettbewerben zu messen. So gab es im Untergeschoss des Leipziger Institutes regelmäßige Tischtennisturniere. Und auch zu einer eigenen Tonaufnahme mit ihm als Pianist hat er es gebracht.
Zum Cache:
Die nach ihm benannte Formel, welche ihr auch oben sehen könnt, wurde bereits sehr zeitig von ihm aufgestellt und besagt, dass Ort und Geschwindigkeit eines Elemantarteilchens sich nicht zeitgleich bestimmen lassen. In welchem Jahr geschah dies? 19HF
Wenn ihr wisst, wer er ist, beschäftigt euch mit seinen Lebensdaten:
Addiert Monat und Tag des Geburtstages sowie H und erhaltet A
Bildet die zweite (und somit einstellige) Quersumme seines Todesdatums und ihr erhaltet D.
Der Wert des ersten Buchstabens im Vornamen ist E
Der Wert des ersten Buchstabens im Nachnamen ist B
Den ersten Ort seiner Würdigung könnt ihr gewissermaßen begehen. Findet heraus, in welchem Stadtteil man eine Straße nach ihm benannt hat. Die Postleitzahl lautet 04xx9. Addiert die beiden fehlenden Ziffern und erhaltet C.
Im zweiten Ort kann man dann später entscheiden, den gleichen Weg wie er einzuschlagen.
Multipliziert die Hausnummer des Gebäudes mit sich selbst, addiert 1 und erhaltet G.
Ihr habt jetzt die Koordinaten, wo ihr den letzten Hinweis findet. Die Struktur der Koordinaten ist:
N51° A.B(C-1)D
O12° E.FG
Dort findet ihr ein weiteres Mal seinen Namen und gewissermaßen ist dort die Wissenschaft zuhause. Wichtig: seid hier auch eher unauffällig unterwegs. Gegenüber gibt es ein Ärztehaus, dies kann euch als Ausrede für das Studieren der Klingeln geben. Es gibt xK Klingeln außen am Tor. Gesucht ist K! Schaut euch die Stele an. Bei einer Projektion von 203,3° auf K0K Meter findet ihr den Final.
Aufgrund von Abstandskonflikten konnte der ursprüngliche Ort des Final plus Cache-Größe nicht beibehalten werden ;-(
Wie so oft gilt auch hier: beware of the muggle!
Zu keinem Zeitpunkt müsst ihr auf Privatgelände. Wer mag, kann aber an Punkt drei in der Eingangshalle eine Büste vom gesuchten Physiker auch von außen erspähen.