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Mäander der Örtze bei Winsen EarthCache

Hidden : 1/23/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Mäander, das Wort ist vom griechischen Maiandros hergeleitet, was für die zwei Flüsse kleiner und großer Menders  steht. Es hat also nichts mit einem Begriff Flussschlinge oder so zu tun. Dabei ist es aber genau das.

Wasser sucht sich immer den leichtesten Weg, was man auch gut an Fensterscheiben im Regen feststellen kann. Es fließt nie gerade nach unten. So ist es auch in der Natur. Eine leichte Unregelmäßigkeit im Untergrund, ein Baum oder was auch immer und der Fluss sucht einen anderen Weg drum herum. Noch kann die Abweichung klein sein, doch mit der Zeit vergrößert sich die Veränderung immer mehr.

 

 

Die Seite, wo das Wasser auf das Ufer trifft, nennt man Prallhang. Hier werden Teile von Sand, Steine, Lehm oder anderes Material abgetragen und auf den anderen Seite, Gleithang genannt, auch wieder ablagert. Diese Seite versandet und das Wasser fließt hier langsamer. Das Spiel von Abtrag und Ablagerung führt mit der Zeit zu immer größer und extremer werdenden Schleifen. Erst wenn zwei Schleifen aufeinander treffen und eine Verbindung entsteht, fließt das Wasser hier wieder relativ gerade hindurch und der alte Schleifenarm wird zu einem Altarm, der meist über die Jahrzehnte hin versandet und wieder verschwindet.

Die beiden Uferseiten der Mäander sind unterschiedlich gestaltet. Der Prallhang ist oft eine Steilufer mit einer leichten Unterspülung die anderen Seiten sind flach und haben oft Sandbänke.   

Für die Schifffahrt wurden die Flüsse jedoch oft begradigt, was wirtschaftlich sicherlich sinnvoll ist, aber für die Natur negative Auswirkungen mit sich bringt. Das schneller fließende Wasser ist für viele Arten von Tieren nicht mehr so bewohnbar und auch Tiere die am und vom Wasser leben, haben nun Probleme. Daher sind Mäander heute ein wichtiger Teil des Ökosystems. Flüsse, bei denen danach die Schiffart weiterhin ist, werden heute zum Teil wieder in die Form von Mäandern zurück geführt.

 

Bei den Mäandern sind zwei Arten zu unterscheiden.

Talmäander folgen dem Verlauf von Höhenzügen. Das Wasser schneidet dort oft tief in das Gebirge ein. Hier ist die Bahn durch die Gegebenheiten quasi schon vorgegeben. Man sieht das gut an der Mosel.

Auenmäander fließen in flachen Landschaften und bilden sich selbst, wie oben beschrieben.

Hier bei Winsen kann man gut den Schleifenverlauf der Örtze erkennen.
Hinweis: Bei Hochwasser ist es besser Gummistiefel mit ein zu packen.

 

Um diesen Earthcache loggen zu dürften, müsst ihr mir folgenden Fragen beantworten.

 1. Der Wasser sucht sich den kürzesten weg, heißt es. Das wesentliche an den Mäandern ist jedoch, der Umweg, den das Flussbecken nimmt. Es ist nicht die kürzeste aber wohl mal der leichtere Weg für das Wasser gewesen. Daher Vermesst folgende Strecken dieser Mäanderschleife und seht, welcher Umweg hier in entstanden ist. (siehe auch Angaben auf der Zeichnung)
a) die engste Stelle von Flussseite zu Flussseite.
b) die Länge der Schleife am Ufer entlang von den Enden der a-Linie.
c) die Strecke, die der Fluss gerade fließend zurück gelegt hätte.
d) die Länge der Schleife am Ufer entlang von den Enden der c-Linie.
Vergleicht nun die Meter oder Schrittangabe a zu b und c zu d. Wie viel mal länger ist die Flussschleife zur jeweils gemessenen kürzeren geraden Messung? a zu b = e und c zu d = f.
Mailt mir die Werte a,b,c,d,e,f (Beispiel 50m, 100m, 200m, 300m, 4x, 3x)


Die Skizze ist auch unten noch einmal in größer abrufbar

2. Schaue dir die/eine Karte an und siehe dir dieses Phänomen der Flussschleifen in der Gesamtheit an und wie oft sich der Fluss in Mäanderschleifen durch die Landschaft windet. Dazu zähle die Schleifen der Örtze auf seiner letzten Strecke zwischen B3 und der Aller und nenn mir die Anzahl.

3. Nach der Vermessung mache noch folgenden Test. Stelle dich an die Uferkante des Flusses auf Höhe der a-Linie (engste Mäander-Stelle) und prüfe die Fließgeschwindigkeit auf beiden Seiten des Wassers in der Kurve (Innen- und Außenkante). Das kannst du mir diversen Mitteln feststellen. Am einfachsten mit zwei gleichgroßen Stöckchen, die du entsprechend hinein wirfst. Schreibe mir kurz deine Beobachtung. Welche Seite hat deiner Meinung nach die stärkere Erosion und was folgt letztendlich irgendwann daraus auch langfristig.

4. Wie heißen die beiden Seiten einer Mäanderschleife (siehe Beschreibung)

Es ist keine Pflicht, aber immer wieder schön, wenn ihr von vor Ort ein Foto mit euch oder eurem GPS oder auch nur so mit einstellt.

 

 

             

 

Meander, the word is derived from the Greek Maiandros, which stands for the two rivers large and small Menders. It has nothing to do with a term flow loop or so. It is but just that
Water always seeks the easiest path, which you can also find well on windows in the rain. It never flows straight nich below. So it is in nature. A slight irregularity in the ground, a tree or whatever and the flow looks around another way around it. Still, the difference may be small, but as time it will be more and more.
The side where the water meets the shore, called undercut slope. Here parts of sand, stone or other material are always removed and taken to the other side the slip face, where it is re-deposited, sands this site and the water is flowing slowly here. The game of erosion and deposition time leads to bigger and becoming more extreme grinding. Only when two loops meet and a connection is established, the water flows through here and the old loop becomes an oxbow lake, the most silted up over the decades now and then disappears.
The two banks of the meanders are designed differently. The cut bank is often a steep bank with a slight undermining the other sides are flat and often has sand banks.
For shipping to the rivers, however, were often straightened, which certainly makes economic sense, but brings with it negative consequences for nature. The faster-flowing water is not as habitable for many species of animals and also animals and live on the water, have problems. Therefore meanders are now an important part of the ecosystem. Rivers, in which it is possible to ship, will rebuild..

Wherein the meanders two types can be distinguished.
Talmäander follow the course of mountain ranges. The water cuts here often deep in the mountains. Here the path is already determined by the quasi circumstances, look like the Mosel.
Auenmäander flow in flat landscapes and educate themselves, as described above.
Here at Winsen can well recognize the loop over the Örtze.

To log this cache, you have to answer me the following questions.

1. The water take the shortest way... The essential feature of the meanders, however, is the detour that takes the river. It was probably not the shortest but the easiest way for the water. Therefore measure the following sections of this meander and see which detour is developed here in. (see also the information on the picture)
a) the narrowest part of the river side to side.
b) the length of the loop along the shore of the ends of a-line.
c) the distance that had just put back if it was a straight flowing river.
d) the length of the loop along the shore of the ends of the c-line.
Now compares the meter indication or step a to b and c to d. How many times longer the flow loop for each measured shorter straight measurement? a to b = e and c to d = f.
Mail me the values of a, b, c, d, e, f (Example 50m, 100m, 200m, 300m, 4x, 3x)

2. Look at the map and you see this phenomenon of flow loops and how often the river winds in meanders through the countryside. Count the loops of the Örtze on its final way between the street “B3” and the Aller and call me the number.

3. After measure do the following test. Go to the shore of the river at the end of the a-line (closest meander-site) and check the flow rate on both sides of the water in the curve (inner and outer edges). The easiest way is to use two equal-sized sticks that you throw into it. Write to me your observation. Which side is your opinion the greater erosion and ultimately what follows from it in the future.

4. What are the scientific names of the two sides of a meander loop (see description)

It is not mandatory, but always nice when you adjust a photo of the place with you or your GPS.

 

Additional Hints (No hints available.)